Zum einzigen Ergebnis weitergeleitet

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
23.03.2006. Die FR bringt einen Text von Andrej Dynko, der zu den verhafteten Oppositionellen Weißrusslands zählt. Die taz erklärt, warum das neue Urheberrecht gegen die neuen Tauschbörsen ohnehin nichts vermag. Die SZ geißelt die Ignoranz der Außenminister gegenüber dem Goethe-Institut. In der Zeit erklärt Alain Touraine, warum die französischen Studenten protestieren. Die NZZ prüft die Güte der Religionen. Die FAZ weiß, welcher türkische Film noch erfolgreicher ist als das "Tal der Wölfe".

Zeit, 23.03.2006

Im Interview mit Michael Mönninger erklärt der französische Soziologe Alain Touraine, warum die Proteste in Frankreich nicht Zeichen politischer Hoffnung, sondern von Angst und Misstrauen sind (und deswegen keine "neue soziale Bewegung"!) und was sie von den Krawallen in den Banlieues unterscheidet: "Die Immigranten sind sozial völlig desorientiert und zündeten Autos an, weil sie sich nicht artikulieren können und keine Fürsprecher haben. Dagegen sind die Schüler und Studenten viel privilegierter und bekommen enorme Unterstützung durch die Gewerkschaften. Gleichwohl verbindet Immigranten und Studenten das Gefühl von Diskriminierung und Exklusion: Die Vorstadtjugend steht längst außerhalb der Gesellschaft, während die Studenten Angst vor einer verbauten Zukunft haben, die sie morgen ebenfalls zu Ausgeschlossenen machen kann."

Nach der jüngsten European Values Study stellt Gunnar Köhne fest, dass die Türken mit einem patriarchalen Konservatismus nicht allein dastehen. "In manch anderen EU-Bürgerköpfen geht es haarsträubender zu. So finden über 90 Prozent der Letten, dass es aller Frauen wahrer Wunsch sei, lieber daheim Kinder großzuziehen, als zu arbeiten. Und die Ungarn konkurrieren mit den Türken um den ersten Platz in Intoleranz: 90 Prozent möchten mit Vorbestraften nichts zu tun haben, 44 Prozent hegen Vorurteile gegen Juden." Fazit: Je höher das Einkommen, umso größer die Toleranz.

Weitere Artikel: Aus Anlass einer Veranstaltungsreihe im Berliner Haus der Kulturen der Welt beschreibt Thomas E. Schmidt, welche Bedeutung die Kultur- und Erinnerungspolitik in China hat: "Die Funktion des Kulturellen ist eine prinzipiell andere als im Westen. Kultur ist ein Werkzeug zur Gestaltung der chinesischen Gesellschaft." Angesichts alarmistischer Prognosen zum Schrumpfen der deutschen Bevölkerung fragt Josef Joffe wissenschaftlich fundiert: Na und? In der Randglosse stellt Jens Jessen in Zeiten von Einwanderungstests und des "Gesinnungsschnüffelns" klar: "Entscheidend ist die Toleranz der Tat. Was sich im Herzen an Hässlichkeiten regt, muss privat und ohne öffentliche Folgen bleiben." In einem Interview mit Peter Kümmel verwahrt sich der Schauspieler Ulrich Matthes gegen die Rede vom Niedergang des Theaters. Und Claudia Herstatt berichtet über Frankfurts fine art fair.

Besprochen werden Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Film "Das Leben der Anderen" als bisher bester Nachwende-Film über die DDR und als "Ausstellung des Jahres" die Antonello-da-Messina-Schau im römischen Quirinalspalast, Ror Wolfs "Gesammelte Fußballhörspiele", John Badhams "Saturday Night Fever" auf DVD und das Klassiker-Album der Quintets "Jazz at Massey Hall".

Im Aufmacher des Literaturteils erzählt die kanadische Schriftstellerin Alice Munro im Interview, dass sie als Tochter schottischer Calvinisten eigentlich im 19. Jahrhundert aufgewachsen ist. Im Dossier schreibt Charlotte Wiedemann über den Kampf zwischen Islam und Christentum in Nigeria.

FR, 23.03.2006

Zu den in Minsk verhafteten Oppositionellen gehört auch der Autor Andrej Dynko. Die FR druckt einen Text von ihm aus dem Sammelband "Sarmatische Landschaften", für den er in das weißrussische Gebiet der verseuchten Tschernobyl-Zone gereist ist. Hier essen die Menschen bedenkenlos Pilze und Beeren und lassen sich von Lukaschenko das Blaue vom Himmel erzählen: "Aleksandr Lukaschenko war schon zweimal im Nachbardorf, im evakuierten Hrydni, wohin Menschen zurückgekehrt sind. Er tritt auf wie ein Gott, steigt aus seinem mächtigen Hubschrauber. 'Man hat die Leute umsonst zusammengetrieben!', ruft er mit seiner heiseren Stimme den Menschen zu - Russisch mit belarussischer Aussprache. Seine Worte legen sich wie Balsam auf die Herzen dieser Leute. 'Gott sei Dank, dass die Leute hierher zurückkehren wollten. Gebt ihnen eine Möglichkeit, normal zu arbeiten.'"

Weiteres: Karl Grobe schreibt in Times mager über den Fall Abdul Rahmans, dem in Afghanistan die Todestrafe droht, weil er zum Christentum konvertiert ist. Besprochen wird Hanokh Levins Stück "L'enfant reve" am Theatre National in Straßburg.

TAZ, 23.03.2006

Tariq Ahmia unterhält sich auf der Tagesthemenseite mit Oliver Moldenhauer von Attac über die Frage der Privatkopien von Medien, die im deutschen Urheberrecht gerade neu geregelt wird. Moldenhauer hält das Gesetz nicht für so erheblich: "Es gibt ein technisches Wettrüsten zwischen der Industrie und den Tauschbörsen. Die Tauschbörsen werden rechtlich immer unempfindlicher, weil es keine Zentrale mehr gibt. Napster, der Urahn der Musikbörsen im Internet, war noch auf einen zentralen Computer zur Verwaltung der Tauschaktionen angewiesen. Die Nachfolger wie zum Beispiel emule haben diese Aufgaben auf tausende Computer verteilt. Die neuesten Tauschbörsen übertragen alle Daten nur noch verschlüsselt. Hier kann niemand mehr nachvollziehen, welche Daten von wem heruntergeladen werden. Eine Strafverfolgung ist hier gar nicht mehr möglich."

Auf der Meinungsseite analysiert Christian Semler den gegenwärtigen Stand der Klassenauseinandersetzungen in Frankreich und Deutschland und hofft auf ein Bündnis von Studierenden der Mittelschicht mit der Arbeiterklasse. Auch Isolde Charim schreibt auf der Kulturseite über die französischen Studentenproteste. In tazzwei stellt Katharina Rutschky in einem Essay zur Demografie-Debatte die Bevölkerungsentwicklung in Zusammenhang mit der jüngsten Geschichte: "Zusammen mit Deutschland versammeln sich da unten in den Surveys Italien, Japan, Spanien - Portugal und Griechenland sind später noch dazugestoßen: alles Länder, die in ihrer jüngsten Geschichte mörderische, kriegerische, totalitäre und autoritäre Regime durchzustehen hatten."

Besprochen werden auf der Kulturseite Spike Lees neuer Film "Inside Man" (mehr hier) und eine DVD-Edition von Sam Peckinpahs Western "Pat Garrett and Billy the Kid". Außerdem stellt Ulrike Münter ausführlich das Programm der Veranstaltungsreihe "China - Zwischen Vergangenheit und Zukunft" im Berliner Haus der Kulturen vor.

Schließlich Tom.
Anzeige

NZZ, 23.03.2006

Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf versucht in einem Essay zu eruieren, was eine gute Religion ausmacht. "Die Güte einer Religion hängt im Kern davon ab, wie das Göttliche imaginiert wird. Treten die Götter im sei es fröhlichen, sei es konfliktreichen Plural auf? Wird, im Falle von monotheistischen Glaubensweisen, der eine Gott als allmächtig autoritärer Weltenherrscher, als eifersüchtig grausames Willkürsubjekt oder Seinsgeborgenheit bietender, liebevoller Vater vorgestellt? Wie offenbart er sich, und welche Art der Gottesverehrung klagt er ein? Am Bilde Gottes entscheidet sich, wie in Glaubenssprachen die Welt und die Stellung des Menschen in ihr gedeutet werden."

Weiteres: Christian Gasser preist den Genfer Zeichner Pierre Wazem, der als neue Stern am Himmel der Comic-Szene leuchtet und auch beim Fumetto-Festival in Luzern einen großen Auftritt hatte. Besprochen werden Spike Lees Thriller "Inside Man", das neue Album "3121" von Prince und Franz Schuhs Sammelsurium "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Welt, 23.03.2006

Spike Lee will demnächst in Berlin drehen. Mit Hanns-Georg Rodek spricht der Regisseur weniger über seinen aktuellen Bankraub-Thriller "Inside Man" als über das nächste Projekt: Es geht um Max Schmeling und Joe Louis. Der 93-jährige Budd Schulberg hat das Drehbuch geschrieben. "Schulberg war beim zweiten Schmeling/Louis-Kampf 1938 im Publikum. Terrence Howard, für 'Hustle & Flow' Oscar-nominiert, wird Louis spielen, und Hugh Jackman Schmeling. Nun arbeite ich an der Finanzierung (...) Es wird ein Epos: Hitler, Goebbels, Roosevelt, Mussolini, Lena Horne. Je von David Lean gehört? Ich sage Ihnen: Epos! Drei Stunden mindestens! Größer als 'Malcolm X'!" In seiner Besprechung von "Inside Man" rät Rodek, den Film nicht mit der "plottötenden Vernunft des hellen Alltags" zu betrachten.

Weiteres: Altgediente Protestsängerinnen wie die 65-jährige Joan Baez und Kollegin Janis Ian haben wieder Konjunktur, bemerkt Michael Pilz. "Mit Glasbruch ist zu rechnen." Wieland Freund verquickt den Villa-Wettbewerb der Reiners Stiftung (mehr) mit Thomas-Manns wieder aufgebautem "Poschi"-Haus am Herzogpark (mehr), das schon 1913 ein "eher schwacher, kraftloser Bau" gewesen sei. In der Kunsthalle Mannheim ist Carl Spitzwegs Gemälde "Friedenszeit" nicht nur gestohlen, sondern "brutal aus dem Rahmen gerissen und mitgenommen" worden, wie Uta Baier berichtet. Iris Alanyali meldet das Sahnetortenattentat auf Bernard-Henri Levy beim Salon du livre in Paris und schreibt über die Kinderschauspielerin Dakota Fanning.

Im Gespräch mit Ulli Kulke auf der Magazinseite prophezeit der Wissenschaftler James Lovelock eine Erwärmung um acht Grad in den nächsten hundert Jahren und empfiehlt einen massiven Ausbau der Kernkraft.

Besprochen werden die Ausstellung über 40 Jahre Videokunst, die morgen abend zeitgleich im ZKM Karlsruhe, Museum der Bildenden Künste Leipzig, K21 Düsseldorf, Lenbachhaus München und der Kunsthalle Bremen eröffnet wird, die Aufführung der von Elke Heidenreich verfassten und von Marc Aurel Floros komponierten Oper "Gala Gala" in Köln (Stefan Keim schäumt über die "Stümperhaftigkeit, mit der Heidenreich und Floros Fördergelder verballern"), und eine Neuverfilmung von Otfried Preußlers Kinderbuch "Der Räuber Hotzenplotz" im "zeitlosen Look alter Defa-Märchenfilme".

FAZ, 23.03.2006

Als das türkisch-deutsche Filmfestival in Nürnberg begann, liefen in einem Saal des Multiplex-Kinos türkische Kunstfilme, daneben das "Tal der Wölfe", über den aber keiner reden wollte, berichtet Bernd Noack. "Just im selben Raum, in dem gestern noch vermeintliche zukünftige Rambos für den angeblich antisemitischen und antiimperialistischen Kampf geschult wurden, zückten anderntags dann über 200 erwachsene Frauen und Männer ihre Taschentücher und fingen hemmungslos zu weinen an. (...) Zu sehen war im Rahmen des Festival-Wettbewerbs Cagan Irmaks Film 'Mein Vater und mein Sohn', eine heftig ans Herz gehende Familiengeschichte, in der sich nach Irrungen und Wirrungen doch endlich herausstellt, dass der schönste Ort für ein Begräbnis die Heimaterde ist. Ob es zur Beruhigung aufgeregter und besorgter deutscher Politiker beiträgt, dass 'Mein Vater und mein Sohn', und nicht etwa 'Tal der Wölfe', in der Türkei derzeit der erfolgreichste Film ist?"

Für Michael Althen funktioniert Spike Lees Bankräuberfilm "Inside Man" "in beide Richtungen: Zum einen ist er eine bemerkenswert pfiffige Variation des Genres, zum anderen eine wunderbare Liebeserklärung an seine Stadt." Auf der Kinoseite finden wir dazu Peter Körtes Interview mit Spike Lee: "Ich glaube, es würden mehr Leute eine Bank ausrauben, wenn sie wüssten, dass sie nicht gefasst werden." Stimmt.

Weitere Artikel: Paul Ingendaay erzählt ganz beglückt von einem "Poetengipfel" in Asturien, wo Dichter wie Derek Walcott, Wole Soyinka und Adonis gefeiert wurden wie sonst nur Filmstars. Wolfgang Günter Lerch erklärt, auf welchen rechtlichen und religiösen Grundlagen der Afghane Abdul Rahman verurteilt werden könnte. Rahman war zum Christentum konvertiert, weshalb ihm jetzt in Afghanistan die Todesstrafe droht. Peter Kropmanns erzählt, wie sich Aix en Provence auf eine Invasion von Cezanne-Liebhabern vorbereitet, die zum hundertsten Todestages des Malers in die Stadt strömen werden. Lorenz Jäger gratuliert dem Marxisten Wolfgang Fritz Haug zum Siebzigsten, Swantje Karich dem Künstler Jannis Kounellis ebenfalls zum Siebzigsten.

Auf der Medienseite meldet Paul Ingendaay, dass Javier Moreno, der neue Chefredakteur von El Pais, erst der vierte in der dreißigjährigen Geschichte der Zeitung ist. Hendrik Kafsack beschreibt den als unklug empfundenen Umgang von ARD und ZDF mit der Europäischen Kommission: "Brüssel hat den Ausgleich gesucht. Mainz sucht die Eskalation."

Auf der letzten Seite porträtiert Gerhard Rohde Bernard Foccroulle, der Direktor des Theatre Royal de la Monnaie wird ab 2007 das Festival International d'Art Lyrique in Aix-en-Provence leiten. Monika Osberghaus erklärt, warum kleine Kinderbuchverlage wie der Moritz Verlag zur Recht sauer sind auf die Jury des Jugendliteraturpreises in Leipzig. Und Aleksandra Ilina beschreibt am Beispiel des Unteroffiziers Hermann Schulte, wie die Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft deutschen Soldatenkindern hilft, noch nach über 60 Jahren etwas über ihre verschollenen Väter zu erfahren.

Besprochen werden die Aufführung von Tennessee Williams Drama "Plötzlich letzten Sommer" in Halle ("ganz Form, ganz Klarheit", lobt Irene Bazinger Enrico Lübbes Inszenierung), Opern von Cong Su und Peter Eötvös bei der Berliner MaerzMusik und eine Biografie des Schauspielers Randolph Scott (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

SZ, 23.03.2006

Thomas Steinfeld ist alarmiert. Das Goethe-Institut in Kopenhagen steht quasi vor der Schließung. Insgesamt bekommen die Goethe-Institute laut seiner Recherche kaum mehr genug um zu existieren: Die Subvention belaufen sich noch auf 109 Millionen Euro und sollen weiter sinken: "So kommt es, dass auch die größten Filialen der deutschen auswärtigen Kulturarbeit - London, Paris, Tokio, New York - pro Jahr über nicht mehr als hunderttausend Euro verfügen, um damit ein Programm zu gestalten - das ist weniger, als ein mittelgroßes Theater im Durchschnitt für eine Inszenierung auf der Probebühne ausgibt. Alle befristeten Arbeitsverhältnisse im Goethe-Institut werden gegenwärtig beendet, ausgebildet wird bald niemand mehr." Veröffentlicht wird außerdem ein öffentliche Brief von Peter Ohrgaard von der Universität Kopenhagen an die Goethe-Präsidentin Jutta Limbach.

Andrian Kreye analysiert Francis Fukuyamas spektakulären Abschied von den Neocons in seinem neuen Buch "America at the Crossroads: Democracy, Power, and the Neoconservative Legacy" (YUP), warnt aber davor, sie überzubewerten: "Was sich in den politischen Kreisen Amerikas abzeichnet, ist also keineswegs eine große Krise der Konservativen Bewegung, sondern vielmehr eine interne Debatte. Und man darf nicht vergessen, dass Fukuyama nicht nur für eine vernünftige Außenpolitik und die Rettung des neokonservativen Grundgedankens, sondern auch um den eigenen Ruf kämpft. Es war vielleicht nicht sein Fehler, dass sein Buchtitel vom 'Ende der Geschichte' zum vielzitierten und schließlich umstrittenen Schlagwort für die historische Entwicklung nach dem Kalten Krieg wurde, aber natürlich lastet die Parole auf ihm."

Auf der Filmseite bekennt sich der viel gefeierte Florian Henckel von Donnersmarck im Interview mit Rainer Gansera zu seinem Vorbild Elia Kazan. Gansera preist den Film "Das Leben der Anderen" in einer nebenstehenden Kritik als "raffinierten Mix aus Politthriller und Liebesmelo, Gewissensdrama und Gesellschaftsporträt". Sus. spekuliert schon mal über die Filme von Cannes. Und Doris Kuhn stellt das Remake von "The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen" nach Wes Craven vor. Schließlich gratuliert Gottfried Knapp Jannis Kounellis zum Siebzigsten.

Besprochen werden Tina Laniks Inszenierung von Max Frischs "Andorra" am Schauspielhaus Hamburg, eine Ausstellung über den Galeristen und Verleger Paul Cassirer in Berlin, das orchestral aufgeplusterte neue Album von Morrissey ("Das Album schließt mit dem völlig korrekt betitelten Bombaststück 'At Last I am Born', jawohl, habemus Kong Morrissey", schreibt Karl Bruckmaier) und Bücher, darunter der "großartige" Reportagenband "Last & Lost" über die Ränder Europas - in München gibt es dazu auch eine Fotoausstellung zu sehen, und in Berlin ist eine Tagung über "Literatur und Topografie" angesagt.