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21.05.2026. Mit Andrei Swjaginzews "Minotaur" könnte ausgerechnet der Film eines Russen über den Ukraine-Krieg die Goldene Palme gewinnen, wundert sich der Tagesspiegel. Die FR sucht indes vergeblich Meisterwerke in Cannes. Die SZ huldigt in Warschau der Malerin und Frauenrechtlerin Maria Jarema, die in kubistischen Werken die Massenmorde der deutschen Besatzer verarbeitete. Darf Literatur auf KI zurückgreifen? Ja, denn wo ist der Unterschied zur Google-Recherche, fragt die Zeit. Außerdem applaudiert die Zeit dem Theater Magdeburg, das mit bis zu 90 Prozent Auslastung der AfD trotzt.
"Minotaur" von Andrei Swjaginzew Endspurt in Cannes: Es hat schon eine "etwas schiefe Optik, dass der einzige Film, der sich mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzt, von einem russischenRegisseur stammt", schreibt im Tagesspiegel Andreas Busche über "Minotaur", den neuen, im Wettbewerb laufenden Film des Exilrussen AndreiSwjaginzew, der damit Claude Chabrols "Die untreue Frau" auf die russische Gegenwart umlegt. Trotzdem avanciert diese "bleierne Bestandsaufnahme von Putins Russland" auf der Zielgeraden zum Palmenfavoriten. "Mit kühler Unnachgiebigkeit, die für seine Filme charakteristisch ist, umzirkelt Swjaginzew seine Figuren, legt ihre Leere offen. Der Krieg in der Ukraine ist in vielen Einstellungen präsent, in Plakaten, Soldatenaufmärschen, Panzertransporten, wird aber nie explizit thematisiert. ... Unverkennbar, dass in diesem Bild einer zerrissenen Familie auch der Befund eines ganzen Landes steckt. In Cannes ist von der Solidarität mit der Ukraine nicht mehr viel zu spüren, und so thront Swjaginzews bildgewaltiger Pessimismus fast wie ein Mahnmal über einem streckenweise von der Welt seltsam entkoppelt wirkenden Wettbewerb." Pavao Vlajcic findet indes auf critic.de: "Das ist alles fein, sauber und nicht uninteressant gelöst - aber unterm Strich dann doch etwas etwas egal." Auf Artechockbespricht Rüdiger Suchsland den Film.
Derweil werden die Meisterwerke an der Croisette verzweifelt gesucht: Große Namen, derer sich das Festival stets rühmt, reichen eben nicht aus, die dazu gehörigen Menschen müssen dann auch große Filme drehen. "Amarga Navidad" etwa, der neue Film von PedroAlmodóvar, biete nicht mehr viel als "Kabinettstücke wie aus früheren Klassikern", seufzt Daniel Kothenschulte in der FR, doch "zu einem neuen Meisterwerk setzt sich das alles jedoch nicht zusammen". Ja, "die Croisette hat schon bessere Zeiten erlebt", seufzt auch Marie-Luise Goldmann in der Welt. Den neuen Almodóvar findet auch sie nur recht gelungen, aber nicht umwerfend: "Einen emotionalen Kern, existenzielle Fallhöhe oder politische Sprengkraft sucht man vergebens."
Außerdem aus Cannes: Im Podcast von critic.desprechen Dunja Bialas, Valerie Dirk und Jenni Zylka über die die Filme der letzten Tage. Und im "Artepod" von Artechockdiskutieren Rüdiger Suchsland und Christoph Petersen von Filmstarts über CristianMungius "Fjord". Lucien Scherrer (NZZ) und Rudolf Balmer (taz) berichten von den Bolloré-Turbulenzen, die in Frankreich nun auch die Filmbranche heimsuchen (mehr dazu bereits hier). Angesichts dessen, wie frisch aus dem Ei gepellt JohnTravolta (72) bei seinem Auftritt an der Croisette wirkte, vergeht Julia Werner (SZ) der Spaß daran, sich über Botox-Exzesse der Stars zu amüsieren: Sie "sehen aus, als hätte eine Bild-KI eine optimierte Version ihres jugendlichen Ichs ausgespuckt", damit "haben Schönheitseingriffe ihren Freak-Faktor verloren". Aus dem Festivalprogramm besprochen werden MarieClémentineDusabejambos Debütfilm "Ben'Imana" über den Völkermord der Hutu an den Tutsi im Jahr 1994 (taz), ArthurHararis "The Unknown" (Kino-Zeit) und KatharinaRivilis' "I'll Be Gone in July" (Kino-Zeit). Und: der Kritikerspiegel auf critic.de für den schnellen Überblick.
Abseits von Cannes: Die Zeit gratuliert MarilynMonroe mit einem Dossier zum hundertsten Geburtstag. Besprochen werden BartSchrijvers "The North" (Perlentaucher), JonasUlrichs Black-Metal-Jugenddrama "Wolves" (taz), JonFavreaus "Star Wars"-Film "The Mandalorian und Grogu" (Perlentaucher, taz), DamianoMichielettos Biopic "Vivaldi und ich" (Welt), Annemarie Jacirs "Palestine 36" (SZ), David Lowerys Horror-Melodram "Mother Mary" (SZ), die neue Netflix-Serie "The Boroughs" der DufferBrothers, die auch schon "Stranger Things" machten ("Es wurde höchste Zeit für eine Ü-70-Horrorserie, in der die Nekrosen blühen und die Gelenke beängstigend knacken", findet Oliver Jungen in der FAZ) und eine ZDF-Dokuserie zum "Sommermärchen" 2006 (FAZ).
Maria Jarema, Penetracje I [Penetrations I], 1957, tempera, monotype on paper mounted on canvas, Museum of Art in Łódź Schon das 2024 eröffnete Museum der Moderne in Warschau war eine "Kampfansage" an den Nationalismus und die Rückwärtsgewandtheit der PiS-Partei - wie passend, dort nun eine Werkschau der 1908 in der heutigen Ukraine geborenen Malerin und Frauenrechtlerin Maria Jarema zu zeigen, findet Viktoria Großmann in der SZ. Jarema setzte sich schon 1947 etwa gegen ein Abtreibungsverbot ein, und "in ihren vom Kubismus beeinflussten Werken verarbeitet Jarema die Massenmorde der deutschen Besatzer, die Demütigungen, die Angst, das Eindringen in die private Lebenswelt. (...) Ihre Zeitgenossen beschreiben, wie Jarema in Zeiten von Verboten, Materialknappheit und existenzieller Not weiter malte und zeichnete. Für sich. Niemals hat sie reine Auftragsarbeiten angenommen. Den abstrakten Stil hielt Jarema für notwendig: 'Ohne Abstraktion', so schrieb sie, 'sind wir heute nicht in der Lage, die sich verschärfenden Konflikte von Gefühlen und Tatsachen zu begreifen und auszudrücken'".
James McNeill Whistler: "Wapping". National Gallery of Art Der amerikanische Maler James McNeill Whistler wirbelte das viktorianische Großbritannien auf, indem er wie etwa Oscar Wilde Kunst zunächst allein der Kunst wegen schuf, und doch erkennt Jonathan Jones (Guardian) in der großen Whistler-Schau in der Londoner Tate Britain auch den scharfen Beobachter, der die Schönheit, die er erzeugte, stets misstrauisch betrachtete. So etwa in seinem Werk "Wapping" aus den 1860er Jahren: "Die Oberfläche der Themse schimmert gelb und braun zwischen einer Vielzahl von Dampfschiffen und Segelbooten in dem Hafen, der damals der kosmopolitischste der Welt war: Die grellen Farben des Wassers wirken bezaubernd, bis man begreift, dass sie wahrscheinlich von einem Schaum aus Fäkalien, Urin und Gott weiß was noch alles herrühren. Im Vordergrund unterhalten sich eine Frau und zwei Männer ungezwungen auf der Terrasse einer Bar am Hafen: Whistlers Modell und Geliebte Joanna Hiffernan lehnt sich sinnlich zurück."
Weitere Artikel: Winston Churchill war Maler, aber kein Künstler, erinnert Olivia McEwan im Guardian, und doch kann sie sich der charmanten Amateurhaftigkeit der sechzig Bilder, die derzeit in der Londoner Wallace Collection ausgestellt werden nicht entziehen. Besprochen wird außerdem die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" in der Alten Nationalgalerie (Tsp).
Durchaus skeptisch diskutiert wird, dass die Literaturnobelpreisträgerin OlgaTokarczuk beim Verfassen ihrer aktuellen Texte auch auf KI zurückgreift (unser Resümee). Jolinde Hüchtker sieht es in der Zeit eher gelassen: "Nun war es nie so, dass unsere Ideen isoliert im eigenen Kopf geboren wurden. Vor wenigen Jahren hätte Tokarczuk vermutlich bloß 'Hits 1970er' in die Suchleiste von Google eingegeben, und wir hätten das eine gewöhnliche Recherche genannt. Aber wo hört man auf zu recherchieren, und wo lagert man langsam das Denken aus? ... Als Suchmaschinen um die Jahrtausendwende populär wurden, gab es bereits den sogenannten Google-Effekt, der uns vergesslicher machte. Und seit es digitale Bestände gibt, wissen Studierende kaum noch, wie eine Bibliothek funktioniert." Jörg Häntzschel (SZ) betrachtet die Entwicklung noch skeptischer: "Spätestens seit jede Google-Suche KI-gestützte Antworten gibt, ist die KI in den allermeisten Texten präsent. Doch wie tief ihre Mitwirkung reichen darf, bis die Reputation der menschlichen Schreiber ruiniert ist, das wird zwischen Lesern, Autoren und Verlagen gerade ausgehandelt." Nur am Rande: Wer keine KI in seinen Suchergebnissen haben möchte, kann dies übrigens ausschließen - durch ein -ai am Ende der Suchbegriffe.
Übrigens, Einsatz von KI in der Literatur: Auf Social Media wurde zuletzt der mit Belegen unterfütterte Vorwurf laut, dass die beim Karibik-Regionalpreis der britischen Commonwealth Foundation ausgezeichnete und in Granta veröffentlichte Kurzgeschichte "The Serpent in the Grove" des bislang nur als Hobbyautor in Erscheinung getretenen JamirNazir von einer KI erstellt wurde. "Die Literaturwelt ist damit an einem Scheideweg angekommen", schreibt Len Sander in der NZZ. "Selbst Experten verfügen nicht über Werkzeuge, KI-Literatur verlässlich von Nicht-KI-Literatur zu unterscheiden." Doch "sollte Nazirs Kurzgeschichte nicht KI-generiert sein, würde der Fall ein noch viel größeres Problem enthüllen: dass der Sprachschatz von Autoren schon längst von den Marotten der KI-Modelleinfiziert worden ist. Ohnehin sind viele Beobachter der Überzeugung, dass KI-Vokabular unmittelbar in die Sprech- und Schreibweise seiner Nutzer zurückwirkt."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Der Autor Najem Wali ist Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter von PEN. Im Interview mit Gitta Düperthal von Jungle Worlderklärt er, warum sich der PEN für Kamel Daoud einsetzt. Daoud, Autor des Romans "Houris", ist bekanntlich vom algerischen Regime zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er in dem Roman das "Schwarze Jahrzehnt" thematisiert, den Bürgerkrieg zwischen Islamisten und Regime in den neunziger Jahren mit 200.000 Toten. Das ist in Algerien gesetzlich verboten. Über die Vergleichbarkeit der Fälle Boualem Sansal und Daoud sagt Wali: "Daoud strebt nicht wie Sansal an, wieder in Algerien zu leben. Er weiß, dass nicht nur das Regime gefährlich ist, sondern durch politische und mediale Hetze die ganze Gesellschaft polarisiert wurde. Gefahr kann von allen Seiten drohen. Im Unterschied zu Sansal, der zunächst inhaftiert und im November 2025 durch den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune begnadigt wurde, strebt Daoud auch keine Begnadigung an. Sein Ziel ist, dass die freie Meinungsäußerung nicht weiter eingeschränkt wird. Also will er einen Freispruch und die Abschaffung des Gesetzes." (Sansal hat übrigens auch keine Begnadigung angestrebt - sie wurde ihm gewährt.)
Weiteres: "Schon auch schade", findet es Gerrit Bartels im Tagesspiegel, dass DanielKehlmann und ShidaBayzar als deutschsprachige Nominierte beim International Booker Prize leer ausgegangen sind. Julia Hubernagel findet es in der taz etwas nervig, wie im Vorfeld der Verleihung von einem neuen deutschen Literaturwunder die Rede war. Besprochen werden unter anderem KarlOveKnausgårds "Arendal" (online nachgereicht aus der WamS), AndréBreinbauers Comic "Blutsauger" (taz), die Münchner Ausstellung des Archivs der Buchhändlerin RachelSalamander (SZ, mehr dazu hier), KjellWestös "Dämmerung" (NZZ), SherwoodAndersons "Winesburg, Ohio" (NZZ), ThomasHettches' "Liebe" (FAZ) und GarthGreenwells "Kleiner Regen" (Zeit).
In der Zeit kann Sven Behrisch nur staunen: Unter der Direktion von Clara Weyde, Clemens Leander und Bastian Lomsché schafft das Theater Magdeburg nicht nur bis zu 90 Prozent Auslastung, vergangenes Jahr wurde es auch zum Theater des Jahres gewählt. Nun hat das Haus bei dem Dramatiker Kevin Rittberger ein Stück in Auftrag gegeben, das den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024, bei dem sechs Menschen starben, thematisiert. Rittberger hat die Opfer und ihre Angehörigen ein Jahr begleitet - und Behrisch ist sich jetzt schon sicher, dass Sebastian Nüblings Inszenierung in der Stadt, in der die AfD bald regieren könnte, heftige Proteste auslösen wird, denn thematisiert werden auch "die Anschläge auf Muslime, die nach dem Anschlag stark zugenommen haben, aber auch das Trauma der ganzen Stadtgesellschaft, die betroffen war und getroffen wurde. Die Figuren machen eine Entwicklung durch, niemand kann sich von dem Horror lösen, doch die meisten kommen auf ihre Weise ins Tun, schaffen eine Teilbefreiung oder planen ihren Neubeginn. 'Wunde Stadt' handelt von der Möglichkeit einer Heilung."
Szene aus: "Das beste Stück aller Zeiten". Foto: Ines Bacher Und auch Welt-Kritiker Jakob Hayner ist ganz hingerissen, kann er doch bei Milo RausEröffnungsstück "Das beste Stück aller Zeiten" auf 75 Jahre Wiener Festwochen zurückblicken und dabei nicht nur einem Nackten zuhören, der Händel singt oder einem anderen zuschauen, der sich in den Mund pinkelt und bunte Urinfontänen spuckt, sondern er begegnet auch vielen alten Bekannten wie Tabori, Pollesch, Jelinek oder Schlingensief.
Weitere Artikel: Der Venezianer Damiano Michieletto ist einer der meistgefragten Opernregisseure, Zeit für seinen ersten Film fand er dennoch, freut sich Manuel Brug in der Welt, denn das Vivaldi-Porträt "Vivaldi und ich" ist ziemlich gelungen, findet Brug. Christine Lemke-Matwey blickt für die Zeit auf aktuelle, neue Opern, darunter Olga Neuwirths "Orlando" an der Komischen Oper oder Karola Obermüllers Bachmann-Inszenierung "Malina" bei den Schwetzinger Festspielen. Dorion Weickmann stellt in der SZ junge Nachwuchschoreografen vor, die die Ballettszene aufmischen.
Besprochen werden außerdem Tatjana Gürbacas Rossini-Inszenierung "Il Barbiere di Siviglia" (Welt), Vegard Vinges "Peer Gynt"-Inszenierung an der Berliner Volksbühne (Welt) und Christiane Jatahys Musiktheaterprojekt "The Day before" bei den KunstFestSpielen Herrenhausen (FAZ).
Die Frage, ob Le Corbusier als "Faschist" bezeichnet werden kann, wurde spätestens 2015 anlässlich seines 50. Todestages in mehreren Publikationen gestellt, erinnert Hubertus Adam in der NZZ. So weit geht Christian Brändle, Direktor des Zürcher Museums für Gestaltung, in der Ausstellung "Bauen für die Macht" im Pavillon Le Corbusier nicht, einnmal mehr wird aber deutlich: Le Corbusier war ein Opportunist, der sich den Mächtigen andiente, erkennt Adam, nicht zuletzt mit Blick auf das Zentrosojus-Gebäude in Moskau: Den Bürokomplex für 2500 Mitarbeitende der Konsumgenossenschaften ließ Le Corbusier 1929 in der jungen Sowjetunion allerdings errichten, als die Phase der avantgardistischen Architektur in der UdSSR bereits zuende ging : "Sein Entwurf für den Sowjetpalast 1931 bleibt erfolglos, er unterliegt dem Siegerentwurf in Form des stalinistischen Zuckerbäckerstils. In rechten Kreisen hat sich Le Corbusier mit seinem russischen Intermezzo indes diskreditiert. Der Schweizer Architekt Alexander von Senger beispielsweise geißelt ihn als 'Lenin der Architektur'. Und dass er weder bei Mussolini noch bei Pétain punkten konnte, hat wohl auch damit zu tun, dass er weltanschaulich zu volatil auftrat - ganz abgesehen davon, dass seine Formensprache mit dem Trend zu einem monumentalen Neoklassizismus nicht korreliert."
KlassischeMusik verschwindet zusehends aus den Radio-Programmen der öffentlich-rechtlichen Sender. Dass das Gewandhausorchester in Leipzig dem mit einem eigenen, gemeinsam mit einer privaten Gesellschaft geführten Radiosender entgegen wirken will, zieht nun Kritik, aber auch die Aufmerksamkeit der Sächsischen Landesmedienanstalt auf sich, berichtet Axel Brüggemann auf Backstage Classical. Dabei geht es nicht nur um die inhaltliche Ausrichtung des Senders, der den Eindruck eines gängigen Kulturradios erweckt, aber im Verdacht steht, ein "Sprachrohr des Gewandhauses" zu sein, sondern insbesondere auch um medienrechtliche Aspekte: "Dem Sender wird vorgeworfen, dass die formale Konstruktion über eine private gemeinnützige Gesellschaft lediglich eine Fassade sei. ... Das Problem: Wenn eine öffentliche Einrichtung über eine ausgegliederte Gesellschaft faktisch einen Sender betreibt oder prägt, könnte das das verfassungsrechtliche Gebot der Staatsferne des Rundfunks berühren. ... Bislang weist die Sächsische Landesmedienanstalt einen Großteil der Kritik zurück", aber sie "kündigt an, die Programmpraxis genauer prüfen zu wollen".
Weiteres: Jakob Biazza (SZ) und Kai Müller (Tsp) plaudern mit Campino von den TotenHosen, die angekündigt haben, dass ihr kommendes Album - gottlob! - das letzte sein werde. Eine in der NZZ besprochene ARD-Doku verspricht derweil Einblicke in die Entstehung des Albums. Andrian Kreye schreibt in der SZ einen Nachruf auf den Jazzmusiker GunterHampel. In der tazfreut sich Johanna Schmidt auf die anstehende Tour der PostpunkbandJazz. Besprochen werden ein Wiener Abend mit PattiSmith (Standard, SZ, FAZ), SuziQuatros Album "Freedom" (FR) und das Album "Peaks & Plots" des FuchsthoneOrchestras (FR).
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