Efeu - Die Kulturrundschau
Paradies für jeden Blockwart
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28.10.2024. Das Herkunftsmilieu spielt bei den Aufstiegschancen im Literaturbetrieb immer noch eine große Rolle, hält die Schriftstellerin Sabine Scholl in einem Essay im Standard fest. Zeit Online blickt entgeistert nach Florida: Mit nur einer Beschwerde können rechte Cancel-Culture-Hetzer Bücher aus Bibliotheken verschwinden lassen. Die nachtkritik begegnet in Alice Buddebergs Adaption von Maxim Billers Roman "Mama Odessa" dem Zigarette rauchenden und Lederjacken tragenden Helden gleich in dreifacher Ausführung. Und die Musikkritiker trauern um Phil Lesh, den Bassisten der Grateful Dead.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
28.10.2024
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Literatur
In einem Standard-Essay umkreist die Schriftstellerin Sabine Scholl Fragen des Herkunftsmilieus im Hinblick auf Bildungsaufstieg, etwa auch im Literaturbetrieb. "Machen Menschen mit privilegierten Voraussetzungen den Großteil der darin Agierenden aus, bleiben die Perspektiven derjenigen, die sich aus anderen Zusammenhängen kommend darin bewegen, oft unberücksichtigt." Auch wenn Scholl anerkennt, dass sich hier in den letzten Jahren durchaus etwas getan hat. "Die Übergänge zwischen den Genres Essay, Fiktion, Autobiografie, Autofiktion, Autosoziobiografie verflüssigen sich. Karin Peschka entwickelt eine Kunstsprache, um von einfachen Leuten zu sprechen, die so einfach gar nicht sind. Ein an die Umgangssprache angelehntes Deutsch wird vermehrt von Autor:innen gesetzt, wann immer ländliche beziehungsweise bildungsferne Milieus dargestellt werden sollen. Für Dincer Güyceter ergibt sich formale Vielfalt aus verschiedenen Sprecher:innenpositionen und -generationen, die von der Großmutter bis zu seinem Sohn reichen. In 'Unser Deutschlandmärchen' verbindet der Autor Poesie mit Prosa, Legenden mit Liedtexten, Briefen, Monologen, theatralischen Elementen. Autor:innen tragen damit auch Verantwortung für die Stimmen der in ihre literarische Arbeiten Eingebundenen und müssen sich mit dieser Aneignung von Lebensinhalten derjenigen, die nicht für sich selbst sprechen, auseinandersetzen."
Mit der House Bill 1069 ist es in Florida rechten Cancel-Culture-Hetzern möglich, mit nur einer einzigen "besorgten" Beschwerde unliebsame Bücher bis auf Weiteres aus öffentlichen Bibliotheken verschwinden zu lassen, schreibt Florian Illies völlig entgeistert auf Zeit Online. Betroffen sind alle möglichen Bücher, vom Kunstbuch (wegen Nacktheit) über Literatur nicht-weißer oder queerer Autoren bis zu Unterhaltungsliteratur von Stephen King. Bibliothekare, die sich dem nicht beugen, müssen damit rechnen, gekündigt zu werden. So wandeln sich die USA zusehends in ein "Paradies für jeden Blockwart und Denunzianten." Doch "die bisherigen Proteste vom PEN America verhallen ebenso ungehört wie die Warnrufe der drei größten Bibliotheken von New York, die gerade einen Tag des Widerstands gegen den galoppierenden Wahnsinn des book ban ausgerufen haben." Doch "das inquisitorische Treiben geht munter weiter, ohne Rücksicht auf Verluste, Woche um Woche fallen Dutzende Bücher der Zensur zum Opfer. Und man fragt sich, was wohl mit all den Hunderttausenden entfernten Exemplaren geschieht. Werden sie eingelagert? Oder vernichtet?"
Weiteres: Im Tagesspiegel-Fragebogen gibt der Comiczeichner Jörg Hartmann Auskunft über seine Arbeit. Besprochen werden unter anderem Clemens J. Setz' "Das All im eignen Fell. Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie" (online nachgereicht von der Zeit), Mithu Sanyals "Antichristie" (online nachgereicht von der Welt), Mikolaj Lozinskis "Stramer" (online nachgereicht von der Welt), Thomas Strässles "Fluchtnovelle" (vom TA online nachgereicht für die SZ), Christine Lavant und Werner Bergs Briefwechsel "Über fallenden Sternen" (Standard) sowie neue Kinder- und Jugendbücher, darunter Ole Nymoens und Wolfgang M. Schmitts "Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut" über die Theorien von Karl Marx (FAZ).
In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Harro Stammerjohann über Ausias Marchs "Die Welt kann kaum geringres Mitleid zeigen":
"Die Welt kann kaum geringres Mitleid zeigen
als sie zu dieser Zeit an mir erweist:
man liebt heut niemand mehr als nur ..."
Mit der House Bill 1069 ist es in Florida rechten Cancel-Culture-Hetzern möglich, mit nur einer einzigen "besorgten" Beschwerde unliebsame Bücher bis auf Weiteres aus öffentlichen Bibliotheken verschwinden zu lassen, schreibt Florian Illies völlig entgeistert auf Zeit Online. Betroffen sind alle möglichen Bücher, vom Kunstbuch (wegen Nacktheit) über Literatur nicht-weißer oder queerer Autoren bis zu Unterhaltungsliteratur von Stephen King. Bibliothekare, die sich dem nicht beugen, müssen damit rechnen, gekündigt zu werden. So wandeln sich die USA zusehends in ein "Paradies für jeden Blockwart und Denunzianten." Doch "die bisherigen Proteste vom PEN America verhallen ebenso ungehört wie die Warnrufe der drei größten Bibliotheken von New York, die gerade einen Tag des Widerstands gegen den galoppierenden Wahnsinn des book ban ausgerufen haben." Doch "das inquisitorische Treiben geht munter weiter, ohne Rücksicht auf Verluste, Woche um Woche fallen Dutzende Bücher der Zensur zum Opfer. Und man fragt sich, was wohl mit all den Hunderttausenden entfernten Exemplaren geschieht. Werden sie eingelagert? Oder vernichtet?"
Weiteres: Im Tagesspiegel-Fragebogen gibt der Comiczeichner Jörg Hartmann Auskunft über seine Arbeit. Besprochen werden unter anderem Clemens J. Setz' "Das All im eignen Fell. Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie" (online nachgereicht von der Zeit), Mithu Sanyals "Antichristie" (online nachgereicht von der Welt), Mikolaj Lozinskis "Stramer" (online nachgereicht von der Welt), Thomas Strässles "Fluchtnovelle" (vom TA online nachgereicht für die SZ), Christine Lavant und Werner Bergs Briefwechsel "Über fallenden Sternen" (Standard) sowie neue Kinder- und Jugendbücher, darunter Ole Nymoens und Wolfgang M. Schmitts "Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut" über die Theorien von Karl Marx (FAZ).
In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Harro Stammerjohann über Ausias Marchs "Die Welt kann kaum geringres Mitleid zeigen":
"Die Welt kann kaum geringres Mitleid zeigen
als sie zu dieser Zeit an mir erweist:
man liebt heut niemand mehr als nur ..."
Architektur

Tagesspiegel-Kritiker Falk Jaeger spaziert durch das Botschaftsviertel am Berliner Tiergarten und schaut sich das neue Botschaftsgebäude Indonesiens an, dass die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (GMP) realisiert haben: "Indonesien hatte bei ihnen ein Haus in europäischer Machart bestellt, das allerdings viele Möglichkeiten der Selbstdarstellung des Inselstaats erlauben sollte. Das beginnt mit der Fassade des zunächst kühl-rationalistischen, kubischen Baukörpers, der sich diszipliniert in die Kubaturen am Tiergarten einreiht. Wie ein duftiges Chiffonkleid um weht ein filigranes Metallgespinst den gläsernen Körper. Die dynamischen Formen der vorgehängten Konstruktion mit gerundeten Sonnenschutzsegeln, die nach Bedarf gerefft werden, sind inspiriert von Segelschiffen und Wellen. Das verweist auf Indonesien, denn das Meer ist das verbindende Element der 17.508 Inseln, aus denen das Land besteht, das maritime Erbe ein genuines kulturelles Gut des Landes."
Kunst
Besprochen werden die Ausstellungen "Aber hier leben? Nein danke. Surrealismus und Antifaschismus" im Lenbachhaus München (SZ) und "Monet and London. Views of the Thames" in der Courtauld Gallery London (NZZ).
Film

Die Viennale zeigt Juri Rechinskys Dokumentarfilm "Dear Beautiful Beloved" über den Kriegsalltag der Menschen in der Ukraine, über "die unsichtbaren Leidenden hinter dem Krieg", wie Jakob Thaller im Standard schreibt. "Man sieht neue Strukturen der Fürsorge, die sich inmitten der Zerstörung gebildet haben - alte und kranke Personen, die sich nicht selbst in Sicherheit bringen können. ... Immer ist die Kamera ganz nah am Geschehen. Die unerträgliche Zerstörung, die der Krieg ausgelöst hat, wird sichtbar, aber bleibt trotzdem unbegreifbar. ... Als eine Mutter einen dieser Leichensäcke öffnet und ihren Sohn darin sieht, bricht sie in Tränen aus. Menschen stehen um sie herum, sie schluchzt untröstlich. 'Dear Beautiful Beloved' ist schwer zu ertragen. Schmerzhaft erinnert er uns daran, dass es im Krieg ausschließlich Verlierer gibt."
Weiteres: Valerie Dirk spricht für den Standard mit Mati Diop über ihren auf der Berlinale ausgezeichneten Restitutionsdokumentarfilm "Dahomey" (mehr dazu hier). Fabian Tietke empfiehlt in der taz die Edward-Yang-Retrospektive im Berliner Zeughauskino. Besprochen wird Pedro Almodóvars "The Room Next Door" (Jungle World, mehr dazu hier).
Musik
Phil Lesh, der Bassist der Grateful Dead ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Der klassisch ausgebildete Musiker, der vor seinem Bandeintritt nie einen Bass gespielt hatte, "entwickelte einen ganz eigenen singenden Bass-Sound", schreibt Detlef Diederichsen in der taz. Zudem "brachte er die Band auf ganz neue Ideen. ... Lesh spielte seinen Kollegen Charles Ives und John Coltrane vor, öffnete sie für die Vorstellung, dass Improvisation nicht nur reihum absolvierte Soli bedeuten muss, sondern auch im Kollektiv geschehen kann und dass die Regeln der Tonalität dazu da sind, gebrochen zu werden, wenn man neue Ufer erreichen will. Inspiriert von Berio hatte sich Lesh auch Kenntnisse in Tontechnik und Elektronik verschafft und prägte damit entscheidend 'Anthem Of The Sun', das 1968 veröffentlichte zweite Album der Band, das sich vom gängigen Songformat komplett verabschiedete."
Ohne Leshs Verdienst "hätte sich die Hippie-Kultur niemals bis heute auf den Konzertbühnen der westlichen Welt gehalten", ist Andrian Kreye in der SZ überzeugt. "Keine Band hat die endlos mäandernden Gedankenschleifen LSD- und gras-vernebelter Hippiehirne so kongenial in Musik umgesetzt." Und "ganz nebenbei und ohne darüber nachzudenken, revolutionierte Phil Lesh die Rolle des Bassgitarristen in einer Rockband. Im unteren Frequenzbereich eine neue harmonische und melodiöse Ebene zu eröffnen, mag heute selbstverständlich sein. Damals wagten das nur ganz wenige."
Außerdem: Daniel Gerhardt plaudert für Zeit Online mit Joy Denalane und Max Herre, die 25 Jahre nach ihrer gemeinsamen Hitsingle "Mit Dir" nun auch ein gemeinsames Album veröffentlichen. Jakob Biazza erzählt in der SZ von seiner Begegnung mit Bruce Springsteens Manager Jon Landau. Besprochen werden ein gemeinsames Konzert von Yuja Wang und Víkingur Ólafsson in Zürich (NZZ) und ein Mahler-Konzert des Orchesters Utopia unter Teodor Currentzis (VAN).
Ohne Leshs Verdienst "hätte sich die Hippie-Kultur niemals bis heute auf den Konzertbühnen der westlichen Welt gehalten", ist Andrian Kreye in der SZ überzeugt. "Keine Band hat die endlos mäandernden Gedankenschleifen LSD- und gras-vernebelter Hippiehirne so kongenial in Musik umgesetzt." Und "ganz nebenbei und ohne darüber nachzudenken, revolutionierte Phil Lesh die Rolle des Bassgitarristen in einer Rockband. Im unteren Frequenzbereich eine neue harmonische und melodiöse Ebene zu eröffnen, mag heute selbstverständlich sein. Damals wagten das nur ganz wenige."
Außerdem: Daniel Gerhardt plaudert für Zeit Online mit Joy Denalane und Max Herre, die 25 Jahre nach ihrer gemeinsamen Hitsingle "Mit Dir" nun auch ein gemeinsames Album veröffentlichen. Jakob Biazza erzählt in der SZ von seiner Begegnung mit Bruce Springsteens Manager Jon Landau. Besprochen werden ein gemeinsames Konzert von Yuja Wang und Víkingur Ólafsson in Zürich (NZZ) und ein Mahler-Konzert des Orchesters Utopia unter Teodor Currentzis (VAN).
Bühne

Dass es sich beim Protagonisten von Maxim Billers Roman "Mama Odessa" um ein Alter Ego des Schriftstellers handelt, ist für nachtkritiker Andreas Schnell zweifellos. In Alice Buddebergs Adaption am Staatstheater Hannover, begegnet ihm Mischa, der zwischen der Vergangenheit seiner russisch-jüdischen Familie und der Israel-Sehnsucht seines Vaters hin- und hergerissen ist, gleich in dreifacher Ausführung, freut er sich: "Mit Lederjacke, Brille und Zigarette verkörpert Sebastian Nakajew die Erzählerfigur Mischa in der Eingangsszene fein zwischen einem abgehangenen Machismo und zerbrechlicher Melancholie, Alban Mondschein und Hajo Tuschy stoßen schon bald dazu und blättern die verschiedenen Aggregatzustände und Jahresringe eines Schriftstellerlebens nuancenreich und viele Zigaretten rauchend auf. Und manchmal schlüpfen sie in andere Rollen, die des Vaters etwa, oder dessen Freundes, des Springer-Journalisten Ulrich, während Irene Kugler als Mutter das fein gearbeitete Porträt einer oft enttäuschten, nie ganz versöhnten Frau zeigt."
In der SZ hält Till Briegleb generell nicht so besonders viel von diesen Literaturadaptionen, die schon nach einem Jahr auf die Theaterbühne gebracht werden - meist recht brav nacherzählt. Hier verleihen immerhin die tollen Schauspieler der Inszenierung Lebendigkeit, findet er, und: Wer das Buch nicht gelesen hat, dem "erhellt sich durch die enge Verflechtung persönlicher und historischer Erinnerung in dem Stoff vielleicht erstmals ein Ort der Sehnsucht und der Schrecken, der so eng verbunden ist mit den nicht enden wollenden Feindschaften dieser Tage."

Ein "rhythmisch in herben Klängen dahinbrausender Dreistünder" wird SZ-Kritiker Reinhard J. Brembeck mit der Oper "Alma" über das Leben der Komponistin Alma Mahler-Werfel geboten: Ella Milch-Sheriff hat für diese sehr umstrittene Persönlichkeit (viele hassten sie, viele liebten sie, erinnert Brembeck) eine "feministische" Oper komponiert, die am Samstag an der Volksoper Wien uraufgeführt wurde. Und eines ist für den Kritiker klar: Diese Frau gehört auf die Opernbühne. "Ella Milch-Sheriff versucht erst gar nicht, Alma in allen Facetten und Widersprüchen zu zeigen oder gar ihre Faszinationskraft zu verstehen. Letztere setzt sie einfach voraus. Das funktioniert, weil Annette Dasch ganz natürlich der Mittelpunkt des Geschehens ist. Sie macht keine Show, sie brilliert nicht durch ausgestellte Virtuosität. Sie vereint singend und spielend Ruhe, Würde, Vitalität, Ausstrahlung, Stimmigkeit, Unangestrengtheit. So kann Dasch jenseits des Künstler- und Erotiktrubels, dessen Zentrum Alma immer war, eine starke, emphatische und verletzliche Frau zeigen, die in keinem Moment klein beigibt, aber immer wieder Kompromisse eingeht, bis zur Selbstverleugnung, um nicht marginalisiert zu werden."
Manuel Brug ist in der Welt nicht ganz so überzeugt von der Aufführung, findet aber, dass Wien Alma Mahler diese Aufführung einfach schuldet. Und die Musik ist auch ganz gut: "Ella Milch-Sheriff durfte Alma Mahler-Werfels Lieder nicht verwenden und zitieren, sie fehlen hier schmerzlich als tönende Menetekel. Dafür hören wir in ihrem collagenhaften, durchaus gekonnten, aber etwas zu langen Biografie-Pasticcio Anklängen an Heurigenlieder, Bach, Mahler, moderne Walzer. Ein schlüssiges, dramaturgisch funktionierendes, von Meir Wellber und dem prallen Volksopernorchester straff aufgefächertes Wiener Klangpanorama ist es trotzdem geworden(...)."
Besprochen werden Marc Beckers Inszenierung von Natalka Vorozhbyts Stück "Non-existent" am Staatstheater Mainz (nachtkritik), Roger Vontobels Inszenierung von Nikolai Gogols Stück "Der Revisor" an den Bühnen Bern (nachtkritik), András Dömötörs Inszenierung von "Das Dinner" nach dem Roman "Angerichtet / Het Diner" von Hermann Koch am Deutschen Theater Berlin (nachtkritik, FAZ), Ewalina Marciniaks Inszenierung von Scott F. Fitzgeralds Roman "Der große Gatsby" am Schauspiel Frankfurt (FR), Reinhard Hinzpeters Inszenierung "Einsame Menschen" nach dem Stück von Gerhart Hauptmann am Freien Schauspielensemble Frankfurt (FR), Carolin Millners Inszenierung des Stücks "Macht endlich das Licht an! Eine Rothschild-Variation" am TD Berlin (Welt), Herbert Fritschs Inszenierung von György Kurtágs Beckett-Oper "Fin de Partie" an der Wiener Staatsoper (FAZ), Alexander Eisenachs und Jan Jordans Inszenierung von "Wasteland: Peter Pan" am DT Berlin (taz) und Keith Warners Inszenierung von Ethel Smyths Oper "The Wreckers" am Staatstheater Meiningen (NMZ, VAN).
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