Efeu - Die Kulturrundschau
Maries Geist
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
23.04.2025. In der Zeit fragen Charlotte Gneuß und Dana Vowinckel, ob nicht wenigstens die jüdischen Suhrkamp-Autoren ein Recht darauf hatten zu wissen, dass Siegfried Unseld in der NSDAP war. Warum, empört sich die Welt, kaufen die Freunde der Nationalgalerie 2024 ein Werk der Künstlerin Jumana Mannas, die nach dem 7. Oktober die Mordtaten der Hamas feierte? Zwischen E und U muss in der Musik auch weiterhin unterschieden werden, sonst ist unsere geistige Versorgung in Gefahr, meint der Komponist Helmut Lachenmann ebenfalls in der FAZ. Und: Die Feuilletons trauern um den Schweizer Germanisten Peter von Matt.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
23.04.2025
finden Sie hier
Kunst

(Stacked with Pineapple, Shield and Football), 2023,
Foto: Marc Blower. Courtesy the artist and the Hayward Gallery
Hans-Joachim Müller streift für die Welt durch eine Ausstellung, die die Kunsthalle Mannheim Tavares Strachan widmet. Gelegentlich arbeitet sich der an den postkolonialen Diskurs andockende bahamaische Künstler für Müllers Geschmack zu penetrant an der abgelehnten weißen Tradition ab. Besser gefallen ihm Strachans Arbeiten da, wo sie ästhetischen Eigensinn beweisen: "Im stärksten Raum der Ausstellung verteilt er eine Gruppe bronzener Black-People-Büsten, deren starre, archaisch strenge Gesichter allesamt von opulent fantasievollen Schwarzhaar-Frisuren gerahmt werden. Dass hinter jedem Figurensockel ein Bildquadrat an der Wand hängt, mit schwarzem Kraushaar monochrom bedeckt, ist eine feine ironische Anspielung auf den Absolutheitsanspruch der abstrakten Malerei. Den ausdrücklichen Hinweis auf die 'kosmische Spiritualität' der orgiastischen Frisuren darf man sich getrost ersparen. Wenn eines den Bauplan dieses Werks bestimmt, dann ist es das gänzlich unspirituelle Vertrauen in die Zeichenfähigkeit der Kunst."
Ebenfalls in der Welt macht sich Gesine Borcherdt Gedanken darüber, wie es passieren konnte, dass der Verein der Freunde der Nationalgalerie in Berlin 2024 eine Arbeit Jumana Mannas gekauft hat; einer Künstlerin, die nach dem 7. Oktober in den sozialen Medien ihrer Freude über die Hamas-Morde in Israel freien Lauf gelassen hatte. Stellung beziehen möchte auf Nachfrage niemand: "Auf die Frage, ob Jumana Mannas Äußerungen vor dem Kauf diskutiert wurden, hieß es von verantwortlicher Seite des Museums, die Kaufentscheidung sei vor dem 7. Oktober getroffen worden - ganz so, als hätte man sie dann nicht mehr hinterfragen können. Weiter hieß es, dass man bei den vielen Erwerbungen nicht alle Inhalte prüfen könne. Zudem wolle man als Museum nicht spalten, sondern zusammenführen und allen Stimmen Raum geben. Man wundert sich: Ein Museum hat keine Zeit, sich mit Künstlern und ihren Kontexten zu beschäftigen, zu denen heute zwangsläufig Einträge in sozialen Medien gehören? Und wie klappt Zusammenführung durch Gewaltverherrlichung? Auch auf die Frage, ob Mannas Posts dem Museum bekannt waren, hieß die Antwort nein - ohne nachzufragen, wie die Inhalte der Posts lauteten."
Weitere Artikel: Alexander Menden porträtiert in der SZ den britischen Maler William Turner, der dieses Jahr seinen 250. Geburtstag feiern würde. Robert Maruna wiederum porträtiert im Standard die Malerin und Bildhauerin Anna Schachinger. Lisa-Marie Berndt besucht für monopol die Art Dubai.
Besprochen werden "It's Just a Matter of Time. Sammlung Deutsche Bank im Dialog" im PalaisPopulaire, Berlin (taz), die Schau "Mit Trümmern Träume Bauen" über die Rolle der Kunstämter beim Wiederaufbau Berlin nach 1945 in der Kommunalen Galerie Berlin (Tagesspiegel), die Xanti Schawinsky gewidmete Schau "Play, Life, Illusion" in der Kunsthalle Bielefeld (taz) und Tata Ronkholz' Fotoausstellung "Gestaltete Welt" in der Kölner Photographischen Sammlung (taz).
Literatur
Die Schriftstellerinnen Charlotte Gneuß und Dana Vowinckel finden es in der Zeit "bemerkenswert", wie in der Debatte um Siegfried Unselds NSDAP-Mitgliedschaft von manchen Seiten "kritisches Nachdenken über moralische Fragen in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus mit dem Moralismus-Vorwurf erstickt" oder, wie im Fall des Schriftstellers Andreas Maier, mehr oder weniger achselzuckend zur Kenntnis genommen wird (unser Resümee). Unselds NSDAP-Parteimitgliedschaft mag für "manche deutschen Feuilletonisten keinen Unterschied" machen, aber für die jüdischen Suhrkamp-Autoren "hätte es wahrscheinlich damals sehr wohl einen Unterschied gemacht, ob ihr Verleger NSDAP-Mitglied war, so wie für die Nachfahren der Opfer der Schoa 'unser weltberühmter Derrick' vielleicht weniger wichtig war als die von der Waffen-SS umgebrachten Familienmitglieder. Dass den jüdischen Autorinnen der Nachkriegszeit wahrscheinlich das Kant'sche Recht auf die Bildung einer eigenen Meinung genommen wurde, ist das zentrale Moment in der Causa Unseld."
Die Feuilletons trauern um den Schweizer Germanisten Peter von Matt. Er war "der große Wünschelrutengänger der Literatur", schreibt Roman Bucheli in der NZZ. "Nichts ist ihm fremd, doch im Unterschied zu jenen, denen immer schon alles klar vor Augen steht, müssen ihm die Dinge erst einmal fremd werden, ehe er sie verstehen lernen und immer neu deuten kann. ... Die Kunst schöpft aus vielen Quellen, trüben und klaren, und sie kennt viele Ausdrucksarten, keine ist der anderen per se überlegen. Das Schöne und Gute und Wahre findet sich in der Gosse ebenso wie in den vornehmen Gesellschaften. Alles kann Kunst sein, sofern nur darin etwas verborgen liegt, was ihre Oberfläche übersteigt. Wer daran zu rühren vermag, wer Eichendorffs 'Zauberwort' trifft, der bringt die Welt zum Singen. So einer war Peter von Matt."
Von Matt war der seltene Fall eines Literaturwissenschaftlers, der sich nicht nur in akademischen Zirkeln, sondern auch in der literarischen Öffentlichkeit frei bewegte, schreibt Gregor Dotzauer im Tagesspiegel. Doch er "hatte eine gesunde Abwehrhaltung gegen die Gefahren beider Soziotope entwickelt. Vom hysterischen Meinen im Tagesbetrieb hielt er sich so fern wie von den akademischen Schachtelsatzwüsten. In seinen Essays sprang er die Gegenstände mit derselben Energie an, wie sie ihn ansprangen. Er formulierte pointiert, suchte aber nicht nach Pointen. Er erzählte denkend und dachte erzählend, bis zu jener Grenze, an der das Gefälle von Primär- und Sekundärtext verschwand."
Derweil klärt Martin Ebel in der SZ "das Geheimnis von Peter von Matts Interpretationskunst", welches "vielleicht darin liegt, dass er ein souveränes lesendes Subjekt war, das sich nicht, wie viele Fachkollegen, zum Sklaven einer Methode machen ließ." Marc Reichwein kann das in der Welt nur bestätigen und zitiert aus einem Gespräch, das er vor einigen Jahren mit von Matt geführt hat: "Terminologie wird nach fünf Jahren ranzig. Und die Methoden sind auch eine Gefahr. Die schützen vor der chaotischen Dimension der Literatur. Die Literatur hat eine subversive und chaotische Dimension. Die radikalen Methodenheinis sind immer schon geschützt. Die sitzen wie in einem Panzer drin, fahren durch die literarische Landschaft und walzen alles nieder, was da kreucht und fleucht und wächst und sprießt." Weitere Nachrufe schreiben Volker Weidermann (Zeit) und Philipp Theisohn (FAZ).
Weitere Artikel: Hubert Spiegel (FAZ) und Willi Winkler (SZ) erinnern an den Schriftsteller Rolf Dieter Brinkmann, der heute vor 50 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam (mehr zum Todestag bereits hier). Die Schriftstellerin Doris Knecht schlendert für die Spazier-Serie des Standard über den Brunnenmarkt im Wiener Bezirk Ottakring. In den "Actionszenen der Weltliteratur" erinnert Thomas Wegmann daran, wie der Autor Frank Wedekind zur Finanzierung seines Studiums Werbung für Maggi textete.
Besprochen werden Stephan Lehnstaedts "Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf" (FR), Frank Göhres Krimi "Sizilianische Nacht" (FR), Patricio Prons "Die geheime Natur der irdischen Dinge" (FAZ) und Martin Suters "Wut und Liebe" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Die Feuilletons trauern um den Schweizer Germanisten Peter von Matt. Er war "der große Wünschelrutengänger der Literatur", schreibt Roman Bucheli in der NZZ. "Nichts ist ihm fremd, doch im Unterschied zu jenen, denen immer schon alles klar vor Augen steht, müssen ihm die Dinge erst einmal fremd werden, ehe er sie verstehen lernen und immer neu deuten kann. ... Die Kunst schöpft aus vielen Quellen, trüben und klaren, und sie kennt viele Ausdrucksarten, keine ist der anderen per se überlegen. Das Schöne und Gute und Wahre findet sich in der Gosse ebenso wie in den vornehmen Gesellschaften. Alles kann Kunst sein, sofern nur darin etwas verborgen liegt, was ihre Oberfläche übersteigt. Wer daran zu rühren vermag, wer Eichendorffs 'Zauberwort' trifft, der bringt die Welt zum Singen. So einer war Peter von Matt."
Von Matt war der seltene Fall eines Literaturwissenschaftlers, der sich nicht nur in akademischen Zirkeln, sondern auch in der literarischen Öffentlichkeit frei bewegte, schreibt Gregor Dotzauer im Tagesspiegel. Doch er "hatte eine gesunde Abwehrhaltung gegen die Gefahren beider Soziotope entwickelt. Vom hysterischen Meinen im Tagesbetrieb hielt er sich so fern wie von den akademischen Schachtelsatzwüsten. In seinen Essays sprang er die Gegenstände mit derselben Energie an, wie sie ihn ansprangen. Er formulierte pointiert, suchte aber nicht nach Pointen. Er erzählte denkend und dachte erzählend, bis zu jener Grenze, an der das Gefälle von Primär- und Sekundärtext verschwand."
Derweil klärt Martin Ebel in der SZ "das Geheimnis von Peter von Matts Interpretationskunst", welches "vielleicht darin liegt, dass er ein souveränes lesendes Subjekt war, das sich nicht, wie viele Fachkollegen, zum Sklaven einer Methode machen ließ." Marc Reichwein kann das in der Welt nur bestätigen und zitiert aus einem Gespräch, das er vor einigen Jahren mit von Matt geführt hat: "Terminologie wird nach fünf Jahren ranzig. Und die Methoden sind auch eine Gefahr. Die schützen vor der chaotischen Dimension der Literatur. Die Literatur hat eine subversive und chaotische Dimension. Die radikalen Methodenheinis sind immer schon geschützt. Die sitzen wie in einem Panzer drin, fahren durch die literarische Landschaft und walzen alles nieder, was da kreucht und fleucht und wächst und sprießt." Weitere Nachrufe schreiben Volker Weidermann (Zeit) und Philipp Theisohn (FAZ).
Weitere Artikel: Hubert Spiegel (FAZ) und Willi Winkler (SZ) erinnern an den Schriftsteller Rolf Dieter Brinkmann, der heute vor 50 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam (mehr zum Todestag bereits hier). Die Schriftstellerin Doris Knecht schlendert für die Spazier-Serie des Standard über den Brunnenmarkt im Wiener Bezirk Ottakring. In den "Actionszenen der Weltliteratur" erinnert Thomas Wegmann daran, wie der Autor Frank Wedekind zur Finanzierung seines Studiums Werbung für Maggi textete.
Besprochen werden Stephan Lehnstaedts "Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf" (FR), Frank Göhres Krimi "Sizilianische Nacht" (FR), Patricio Prons "Die geheime Natur der irdischen Dinge" (FAZ) und Martin Suters "Wut und Liebe" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Film

Saulė Bliuvaitės beim Filmfestival in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnetes Spielfilmdebüt "Toxic" erzählt vor einer desolaten Kulisse im Hinterland Litauens von der Drangsal, die sich zwei Mädchen in Hoffnung auf eine Karriere als Models selbst auferlegen. Die Regisseurin "filmt die Innenräume als strenge Tableaus, in kühlen Farben, die Ulrich Seidl alle Ehre machen würden", schreibt Perlentaucherin Katrin Doerksen. "Angelaufene Wände, Spitzengardinen, postsowjetische Tristesse. Freudlose Räume des Sollens, des Müssens und nicht Dürfens. Ihre Körper sind das Einzige, worüber die Mädchen Kontrolle zu haben glauben, sie geben ihnen Perspektive, eine potentielle Fahrkarte hinaus in die Welt." Vor Härten bleibt man nicht verschont - etwa beim Einsatz eines Bandwurms, der den Hunger abtöten soll. Aber "vollends in den Bereich des Bodyhorror lässt Saulė Bliuvaitė ihren Film nicht kippen; bleibt statt bei den Exzessen des Genres eher bei einem zwar stilisierten, aber distanziert beobachtenden Realismus." Michael Meyns ist in der taz skeptisch, ihm stellt sich im Verlauf "immer wieder die Frage, ob das Gezeigte tatsächlich die Realität des ländlichen Litauens darstellt oder nicht doch eher eine betont miserabilistische Version". Für den Filmdienst spricht Susanne Gietl mit der Regisseurin.
Außerdem: Fabian Tietke empfiehlt im Tagesspiegel das Arabische Filmfestival in Berlin. Besprochen werden Frédéric Hambaleks "Was Marielle weiß" (Standard, online nachgereicht von der FAS, unsere Kritik), der Actionfilm "The Accountant 2" mit Ben Affleck und Jon Bernthal (Standard) und die zweite Staffel der auf Disney+ gezeigten "Star Wars"-Serie "Andor" (taz).
Bühne

Dmitri Tcherniakov bringt am Opernhaus Zürich Erich Wolfgang Korngolds Oper "Die tote Stadt" auf die Bühne. Robin Passon wird für die FAZ Zeuge eines "Musterbeispiels hochdramatischen Musiktheaters". Neben einer brillianten Besetzung überzeugen auch die Regieeinfälle. In Tcherniakovs "Bühnenbild schwebt einige Meter über der Drehbühne die Fassade eines Bürgerhauses. Durch die Fenster wird dem Publikum der Blick in Pauls karge Wohnung mit seiner 'Kirche des Gewesenen' gewährt, wo er versucht, sich Maries Geist zu erhalten. Das Publikum wird gezwungen, dem Beziehungsdrama voyeuristisch beizuwohnen und zuzusehen, wie die Sphäre vermeintlich schützender Häuslichkeit zu einer gefährlichen Isolationszelle wird. Die titelgebende Stadt hingegen verbannt Tcherniakov in die Imagination. Stattdessen spielt sich das zweite Bild auf der leeren Drehbühne ab." Ganz anders Christian Wildhagen in der NZZ: Er moniert die vielen Freiheiten, die sich die Regie herausnehme, sodass "einer der wenigen echten Opernkrimis der Musikgeschichte" nie voll zur Geltung kommen kann. Jede Menge "Handlungsstränge laufen in Ermangelung einer klaren szenischen Lösung ins Leere".
Weitere Artikel: Manuel Brug blickt in der Welt auf das Programm der Tiroler Festspiele in Erl, als deren Intendant derzeit Jonas Kaufmann fungiert. Wolfgang Behrens schreibt in der nachtkritik auf die Kämpfe zwischen Dramaturgie und Regie. Birgit Walter stellt in der Berliner Zeitung das Berliner Kriminal-Theater vor, das keine Fördermittel erhält und dennoch erfolgreich ist.
Besprochen werden Sandra Hüllers Regiedebüt "Penthesile:a:s" am Theater Halle (Welt, "Hier will die Schaubühne nicht einmal mehr moralische Anstalt sein, sondern gleich Heilanstalt.") und Mieczysław Weinbergs "Die Passagierin" am Theater Krefeld (die nmz-Kritikerin Claudia Irle-Utsch "hellwach und überaus variabel" gespielt findet).
Musik
Im FAZ-Kommentar bekräftigt der Komponist Helmut Lachenmann in der Debatte um die GEMA-Tantiemen für E- und U-Musik seine bereits in VAN geäußerte Position (unser Resümee): Es "muss weiterhin unterschieden werden", denn "bei U und E geht es keinesfalls um dieselbe Art von 'Dienstleistung'. Im Falle U geht es in allen Varianten um den unverzichtbaren 'Dienst' an der Lebensfreude. Im Falle E geht um die gleichermaßen unverzichtbare, letztlich aber schwierige und anspruchsvollere Erinnerung an unsere ästhetischen Bedürfnisse und Neugier als Teil unserer geistigen Versorgung." Dies "zum Nachteil der E-Musik zu verwischen und die mit ihr Verbundenen zu schädigen, indem deren Beiträge dem geistlosen und blinden Mechanismus von Angebot und Nachfrage ausgesetzt werden, dem sie nicht gewachsen sind, halte ich für verantwortungslosen Missbrauch des Vorteils der Mehrheit, gleichgültig gegenüber dem damit ergehenden gespenstischen Signal an unsere Kulturgesellschaft."
Weitere Artikel: Im Podcast von Backstage Classical äußert Nikolaus Pont, Intendant des BR-Symphonieorchesters, Sorgen, dass die SZ ihrer Musikkritik in Zukunft weniger Raum geben könnte. Im Standard schaut Ljubiša Tošić Richard Dünser über die Schulter, der Schuberts nur als Skizze vorliegende Symphonie E-Dur, D 729, auf Grundlage weiterer Schubert-Skizzen vervollständigt hat. Im Tagesspiegel-Kommentar ärgert sich Aida Baghernejad darüber, dass Shirin David keine Journalisten für ihre Konzerte akkreditieren lässt. Thorsten Fuchshuber plaudert für die Jungle World mit der Sängerin und Bassistin Erica Stoltz von der Rockband Sanhedrin. Besprochen wird das neue Album des Julia Hülsmann Quartets (FR-Kritiker Hans-Jürgen Linke erspürt "unter den melodisch-rhythmischen Gebilden ... eine Ebene von Geheimnis, Mehrbödigkeit, Raffinesse und Tiefe", sowie "einen schnell vorbei ziehenden Reichtum an Möglichkeiten").
Weitere Artikel: Im Podcast von Backstage Classical äußert Nikolaus Pont, Intendant des BR-Symphonieorchesters, Sorgen, dass die SZ ihrer Musikkritik in Zukunft weniger Raum geben könnte. Im Standard schaut Ljubiša Tošić Richard Dünser über die Schulter, der Schuberts nur als Skizze vorliegende Symphonie E-Dur, D 729, auf Grundlage weiterer Schubert-Skizzen vervollständigt hat. Im Tagesspiegel-Kommentar ärgert sich Aida Baghernejad darüber, dass Shirin David keine Journalisten für ihre Konzerte akkreditieren lässt. Thorsten Fuchshuber plaudert für die Jungle World mit der Sängerin und Bassistin Erica Stoltz von der Rockband Sanhedrin. Besprochen wird das neue Album des Julia Hülsmann Quartets (FR-Kritiker Hans-Jürgen Linke erspürt "unter den melodisch-rhythmischen Gebilden ... eine Ebene von Geheimnis, Mehrbödigkeit, Raffinesse und Tiefe", sowie "einen schnell vorbei ziehenden Reichtum an Möglichkeiten").
Kommentieren



