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05.07.2025. Anders als erhofftwird Boualem Sansal heute nicht begnadigt, meldet Le Monde. In Le Point erinnert Kamel Daoud daran, dass vor Sansal schon ein anderer großer Autor im Gefängnis von Algier schmachtete: Miguel de Cervantes. Die FAZ träumt sich beim Holland Festival mit dem TänzerTrajal Harrell aus ihrem Körper. Außerdem werden ihr in einer Pariser Ausstellung über die "Mission Dakar-Djibouti - Contre-enquête 1931-33" die unfeinen Methoden der Aneignung kultureller Artefakte aus Afrika vorgeführt. epd film bewundert die Melange aus Wehmut und Skepsis, die einen Liebling unserer Urgroßeltern auszeichnete: Willi Forst.
Boualem Sansal in der Académie française, 2015. Foto: ActualLitte (CC BY-SA 2.0)
Diese Meldung wirkt wie Hohn. Boualem Sansal steht nicht auf der Liste der vom algerischen Präsidenten zum heutigen Nationalfeiertag begnadigten Strafgefangenen, heißt es zum Beispiel in Le Monde. Die Meldung kam gestern Abend. Zuvor hatte es geheißen, Sansal müsse erst rechtskräftig verurteilt sein, bevor es zur Begnadigung kommen kann. Den dafür nötigen Prozess der zweiten Instanz hatte man eigens einige Tage vor dem algerischen Unabhängigkeitstag stattfinden lassen. Das Bulletin des Unterstützungskomitees, das noch gestern Abend herumgeschickt wurde, klingt entsprechend zornig: "Nach der Inhaftierung eines zweiten französischen Staatsbürgers, des Journalisten Christophe Gleizes, ist der Ausschuss überzeugt, dass die Zeit der beruhigenden Worte und Gesten vorbei ist. ... Zusammen mit unserem Ausschuss erwartet die große Mehrheit der Öffentlichkeit und der europäischen und französischen Parlamente sowie zahlreiche internationale Unterstützer nun entschlossene Maßnahmen sowohl der französischen Regierung als auch der europäischen Behörden, um die bedingungslose Freilassung unseres Landsmannes dringend sicherzustellen." Die Mitteilung des algerischen Präsidialamts klingt laut Le Monde so, als sei sie genau auf Sansal zugeschnitten. Man habe eine Begnadigung "für mehrere Tausend Personen angekündigt und präzisiert, dass Personen, die wegen einer Reihe von Straftaten, darunter die Verletzung der territorialen Einheit, endgültig verurteilt wurden, von dieser Maßnahme ausgeschlossen sind." Damit ist einer der Anklagepunkte gegen Sansal benannt - freie Meinungsäußerung steht damit auf der selben Stufe wie Vergewaltigung oder Mord.
Vernichtend die Kritik an der französischen Regierung durch den republikanischen Politiker David Lisnard im franko-algerischen Magazin rupture-mag.fr. "Jeder weitere Tag, den unser Landsmann Boualem Sansal im Gefängnis verbringen muss, ist eine Gefahr für sein Leben, eine Schande für Algerien und eine Demütigung für Frankreich. Boualem Sansal wurde wegen seiner Arbeit als Schriftsteller, Franzose, Universalist und Kritiker der Kompromisse Algeriens willkürlich und grotesk verurteilt. Seine Abwesenheit auf der Liste der vom algerischen Präsidenten begnadigten Personen ist ein Zeichen des Versagens und, schlimmer noch, möglicherweise der Untätigkeit der französischen Exekutive."
Schon einige Tage vor dieser Meldung erinnerteKamel Daoud in Le Point daran, dass Sansal nicht der erste große Gefangene von Algier ist: "Zwischen 1575 und 1580 wurde Cervantes von Piraten gefangen genommen, nach Algier verschleppt und als Sklave verkauft. Wie Boualem Sansal diente er als Geisel. Er erlebte die Hoffnung auf Befreiung, die Grausamkeit des Scheiterns und den Verrat im osmanischen Algier. Er dachte, schrieb, träumte, wurde mit zweitausend Peitschenhieben bedroht, versuchte zu fliehen, wurde wieder gefasst und verzweifelte. Heute erlebt Sansal dieses Schicksal in anderer Form wieder, als ob diese Tradition in Algier fortbestehen würde, nun gekleidet in bilaterale Krisen mit Frankreich, Diplomatie, Begnadigungsversprechen oder trügerische Gewissheiten."
Bestellen Sie bei eichendorff21!In "Ein halber Löffel Reis" erzählt DaciaMaraini von den Jahren ihrer Kindheit, die sie während des Zweiten Weltkriegs mit ihrer Familie in einem japanischenGefangenenlager verbracht hat. Das "Buch hätte eigentlich 'Hunger' heißen sollen, denn dieser Hunger war unerträglich", sagt die italienische Schriftstellerin im Gespräch mit Marc Reichwein für die Literarische Welt. "Manchmal träume ich noch heute nachts, dass ich diese quälenden Schmerzen habe und das Bedürfnis, irgendetwas zu essen." Aus Protest hatte sich ihr Vater einen Finger abgehackt und seinen Peinigen entgegen geworfen. "Mein Vater war ein Gelehrter der japanischen Kultur, er wusste um die Traditionen der Samurai. ... Derjenige, der diesen Finger empfängt, darf einen nicht mehr als Verräter oder Feigling bezeichnen. Die Aktion hinterließ tatsächlich Eindruck. Der Chef der Wachleute schaffte eine Woche später eine kleine Ziege herbei, die es uns ermöglichte, 100 oder 200 Gramm Milch pro Tag zu trinken. Dieses Eiweiß war eine Rettung für uns."
Weiteres: Der Berliner Galerist JohannKönig zieht nach den bislang erfolglosen juristischen Manövern, ChristophPeters' Roman "Innerstädtischer Tod" wegen seiner Ansicht nach verletzter Persönlichkeitsrechte aus dem Verkehr zu ziehen (unsere Resümees), vor das Bundesverfassungsgericht, berichtet Julia Encke in der FAS. Dlf Kulturdokumentiert ein Gespräch mit Antje Rávik Strubel im Literarischen Colloquium Berlin über ihren aktuellen Roman "Der Einfluss der Fasane". Thomas David porträtiert für das "Literarische Leben" der FAZ den britischen Schriftsteller Gabriel Josipovici, der ihm unter anderem "von seinem wachsenden Unbehagen angesichts einer dem kommerziellen Realismus des viktorianischen Romans anhängenden Gegenwartsliteratur erzählt". In "Bilder und Zeiten" der FAZ denkt Thomas Steinfeld in aller Ausführlichkeit über Goethes "ItalienischeReise" nach. Ebenfalls in "Bilder und Zeiten" erinnert sich der Filmkünstler Werner Fritsch an Begegnungen mit Ezra Pounds Tochter Mary de Rachewiltz, die kommenden Mittwoch hundert Jahre alt wird. In der FAZgratuliert Andreas Platthaus dem SchriftstellerJosefHaslinger zum 70. Geburtstag. Ebenfalls siebzig Jahre alt wird der SchriftstellerSebastianBarry, dem Tobias Döring in der FAZgratuliert. Die FRgibtBüchertipps für den Sommer.
Besprochen werden unter anderem SzczepanTwardochs "Die Nulllinie" (taz), neue Bücher von AyşeKlinge, Hermanvan de Wijdeven und Hannah Brückner (taz), LaurentBinets Krimi "Perspektiven" (taz), der Briefwechsel zwischen IngeborgBachmann und HeinrichBöll (LitWelt), OceanVuongs "Der Kaiser der Freude" (FAZ) und GiorgiaMelonis Autobiografie (FAS).
In der "Frankfurter Anthologie" schreibt Alexander Košenina über BartholdHeinrichBrockes' "Die Feder":
"Geschwätzige Zunge, wodurch sich die Seelen, In stummer Beredsamkeit, nah' und entfernt, Einander ihr Wirken und Leiden erzählen!"
In der FAZ ist Wiebke Hüster spürbar fasziniert von dem amerikanischen Tänzer und Choreografen Trajal Harrell, der im Rahmen des Holland Festivals in Amsterdam seine Ideen vorgestellt hat, wie sich die Ideen Tatsumi Hijikatas, Mitbegründer des Modernen Tanzes in Japan, für den Tanz der Gegenwart nutzen lassen: "Der assoziative und poetische Umgang mit Gegenständen auf der Bühne, die Entrücktheit von Gesichtsausdrücken, der Gedanke, dass 'etwas' durch einen hindurchtanzt im Prozess, dass der gegenwärtige, lebendige Körper zum Instrument eines anderen, bereits Verstorbenen wird, alle diese Versuche mit nicht westlichen Konzepten von Tod und Tradition, Seele und Körper sind ein lohnendes Experimentierfeld, aber auch eine Hommage. Wie eine Reverenz an die Vorausgegangenen, die Denker, die Tänzer. Die Idee der Selbstvergewisserung, der Rückversicherung spielt auch eine Rolle. Denn es ist nicht unwichtig zu wissen, dass man unter den Zeitgenossen isoliert sein mag, es aber nicht wäre, wenn der Tod abgeschafft wäre."
Hier stellt sich Harrell selbst vor:
Besprochen wird außerdem Alexandra Liedtkes Adaption von Joseph Roths "Hiob" bei den Festspielen Reichenau (nachtkritik).
welt pdf: Für Jürgen Mayer H. ist alles Architektur - vom Hocker bis zum Hochhaus. Seine Entwürfe schlagen den Bogen von Star Trek zu Ketamin. Darunter: Deutschlands teuerste Immobilie.
Auf der Medienseite der FAZfindet Oliver Jungen DanLindsays und TJMartinsvon Arte online gestellteHBO-Doku über Tina Turner zwar schon so irgendwie sehenswert, aber er hat auch viel kritisch anzumerken. Zum Beispiel, dass sich das Regie-Duo "obsessiv beinahe" auf Tina Turners Leidensgeschichte unter ihrem Ex-Ehemann Ike konzentriert, wo der Popstar selbst doch immer wieder darum gebeten hatte, auf diesen in ihren eigenen Worten "Fluch" nicht reduziert zu werden. Dabei könnte man ihre Lebensgeschichte "ganz anders erzählen, viel stärker auf die Wahnsinnspower dieser Bühnenkönigin ausgerichtet, die erst mit Mitte vierzig zur Soul-, Pop- und Rock-Diva wurde. Und vor allem auf die Musik. Als ultimative Dokumentation hätte man auf ikonische Alben wie 'Break Every Rule' (1986), 'Foreign Affair' (1989) - darauf das Bonnie-Tyler-Cover 'The Best' - oder das 'Golden Eye'-Album 'Wildest Dreams' (1996) eingehen müssen. Auch die gewaltigen Stadiontouren, bis dahin Männern vorbehalten, hätten einen Blick verdient."
Weiteres: Nachdem die Musiker von BobVylan beim Glastonbury Festival israelischen Soldatinnen und Soldaten den Tod an den Hals gewünscht haben (unser Resümee), sagen zahlreiche Veranstalter Konzerte mit der britischen Band ab und die USA haben ein Einreiseverbot verhängt, berichtet Nathan Giwerzew in der NZZ: Ihre "PopularitätinderantiisraelischenSzene dürfte der Eklat aber eher gesteigert haben". Amüsiert nimmt Tobias Rüther im FAS-Kommentar zur Kenntnis, dass die Scorpions nun Sonder-Briefmarken der Deutschen Post zieren. In der "Langen Nacht" des Dlf Kulturbefasst sich Jürgen König mit der Geschichte des Singens.
Besprochen werden das erste der vielen Reunion-Konzerte von Oasis ("Jessas", ruft ein restlos begeisterter Martin Wittmann online bei der SZ), NeilYoungs Auftritt in Berlin ("Manche weinen. Alle sind glücklich", schreibt Jens Balzer auf Zeit Online, "auf den rockigen Passagen lastet Apokalyptisches", beobachtetFR-Kritiker Harry Nutt), ein Wiener Auftritt von SamaraJoy (Standard), Kae Tempests neues Album (Tsp) und eine von EdnaMartinezkuratierte Compilation zur Geschichte der kolumbianischen Soundsystems, die dort Picós heißen (" Was die picós bei allen Unterschieden mit den jamaikanischen Soundsystems verbindet, ist die tiefe Liebe zu den durchdringenden Bässen", schreibt Ole Schulz in der taz),
Hier ein DJ-Set von Edna Martinez zu dieser Musikkultur:
Heute Abend beginnt im Berliner Zeughauskino die von Perlentaucher-Filmkritiker Lukas Foerster kuratierte Willi-Forst-Retrospektive. Zu Forst, auf dessen Wiener Operetten- und Musikkomödien man lange Zeit vor allem im Fundus-Programm von 3sat stieß und den man wohl am ehesten mit den Filmvorlieben der Großelterngeneration in Verbindung bringen würde, hat er über ErnstLubitsch und - ausgerechnet - dem japanischen Maverick Seijun Suzuki gefunden, erzählt Gerhard Midding auf epdFilm. Die Wiederentdeckung hat sich gelohnt: "In seinem anmutigen Komödienstil bewahrte er tatsächlich etwas von dem, was nach 1933 gänzlich verbannt schien: ein Begreifen, wie nah Melancholie und Witz beieinander liegen. Seine besten Filme entführen ihr Publikum in ein nicht nur verzuckertes Wien, sie lassen Spuren erahnen einer Empfindsamkeit, die sich während des Zerfalls der k.u.k. Monarchie entwickelte. Diese Melange aus Wehmut und Skepsis erreichte indes nie den Grad von Pessimismus, der die Exilfilme von Wilder, Siodmak oder Max Ophüls prägt. Wie diese fasziniert auch ihn die Macht von Täuschung und Maskierung - kaum ein Forst-Film, in denen Gefühle und die Realität nicht immer auch gebrochen, reflektiert wahrgenommen werden. Es ist ein Kino der Verführung, das deren Inszenierung gleichzeitig ironisch entlarvt. ... Frivolität und Leichtsinn mögen auf den ersten Blick bei ihm herrschen, aber sie haben einen doppelten Boden und fordern nicht nur in den Melodramen ihren Preis."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Weiteres: Annabelle Hirsch spricht für die FAS mit VanessaSchneider, die über ihre Cousine MariaSchneider, die in "Der letzte Tango von Paris" von BernardoBertolucci und MarlonBrando für die berüchtigte "Butterszene" sexuell rüde überrumpelt und gedemütigt wurde, ein Buch geschrieben hat. Marie-Luise Goldmann berichtet in der WamS bestens gelaunt vom FilmfestMünchen, zumal das Festival seinen Akkreditierten ein paar halbe Maß sowie ein paar Bade-Sprünge in die Isar spendiert. Christian Schröder schreibt im Tagesspiegel einen Nachruf auf die Schauspielerin AnitaKupsch. Wieland Freund schreibt in der Welt zum Tod von MichaelMadsen. In der Literarischen Welt erinnert sich GeorgStefanTroller an seine Begegnung mit Russ Meyer.
Besprochen werden BenSmallbones "Homestead" (taz), TorstenKörnersARD-Dokumentarfilm "Mädchen können kein Fußball spielen" (Tsp) und die Sky-Serie "The Narrow Road to the Deep North" (WamS).
Joseph Hanimann berichtet anlässlich der Ausstellung "Mission Dakar-Djibouti - Contre-enquête" im Pariser Musée du Quai Branly für "Bilder und Zeiten" (FAZ) über die Forschungsexpedition quer durch Afrika, die der Ethnologe Marcel Griaule von Mai 1931 bis Februar 1933 durchführte: Den Expeditionsbericht schrieb damals Michel Leiris, dessen Feldtagebuch "L'Afrique fantôme" in einer "exzellenten Edition" kürzlich unter dem Titel "Phantom Afrika" auf Deutsch erschien und der die teils sehr unfeinen Methoden der Aneignung von Artefakten nicht beschönigte: "So Anfang September 1931 in der Gegend von Kéméni, im heutigen Mali. Dort hatten die Franzosen an einer Opferstätte ein Fetischobjekt ausgemacht, das sie gern näher ansehen wollten. Die Unterredung mit dem Vorsteher des Orts zieht sich in die Länge, bis der Expeditionschef Griaule die Geduld verliert und diesem mitteilen lässt, man wolle sie da offensichtlich an der Nase herumführen, deshalb müsse das Ding ihnen unverzüglich ausgehändigt werden, andernfalls würden sämtliche Notabeln des Dorfs von den (angeblich) im Auto wartenden Polizisten zum Verhör abgeführt. Griaule und Leiris wickeln dann höchstselbst, da keiner der umstehenden Männer sich traut, den Fetisch in ein Tuch und verlassen den Ort 'wie Diebe', so Leiris in seiner Aufzeichnung."
Weitere Artikel: Hilka Dirks besucht für die taz den Berliner KunstraumCCA. Hubertus Butin erzählt in der FAZ die Geschichte von Georg Kolbes Tänzerinnen-Brunnen für den in Theresienstadt ermordeten Versicherungsdirektor Heinrich Stahl, der im Garten des Berliner Georg Kolbe Museum steht, und er kritisiert die Museumsdirektorin Kathleen Reinhardt, die von Raubkunst in diesem Fall nichts wissen wolle.
Besprochen werden außerdem eine Ausstellung der Sammlung Christoph Müllers im Berliner Kupferstichkabinett (Tsp) und die Ausstellung "Wangechi Mutu: Black Soil Poems" in der Galleria Borghese in Rom (monopol).
BuchLink: Aktuelle Leseproben.
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