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03.07.2025. Nach dem Urteil gegen Boualem Sansal ermuntert Claus Leggewie die Bundesregierung im Perlentaucher, dem algerischen Botschafter gegenüber ihre Missbilligung des Urteils kundzutun. FAZ und FR lauschen gebannt, wenn Judith Schalansky in ihrer Frankfurter Poetikvorlesung die Geschichte der Welt vom Marmoraus erzählt. VAN hat zum Umgang der Komischen Oper mit öffentlichen Geldern recherchiert. Die taz sitzt in Warschau zwischen einer Wodka- und einer Whiskeyflasche. Die NZZ nimmt lieber Platz auf modellierten Eulen und Hirschen von Diego Giacometti.
Was Algerien mit seinem Prozess gegen Boualem Sansal, auch mit den Nachstellungen gegen den SchriftstellerKamelDaoud und zuletzt mit der Verurteilung des Sportjournalisten Christophe Gleizes, seit Monaten aufführt, "ist ein als Kraftmeierei getarntes Armutszeugnis", schreibt Claus Leggewie im Perlentaucher. Übermorgen feiert Algerien seinen Unabhängigkeitstag, der es dem algerischen Präsidenten erlauben könnte, ein Zeichen der Entspannung zu setzen. "Wir können nur noch hoffen, dass dieses autokratische Regime 'Gnade vor Recht' ergehen lassen wird. Das Beste, was man für Boualem Sansal tun konnte, und dies geschah in den letzten Monaten immer wieder, war, seine Werke zu lesen. Und die Bundesregierung, die sich bisher zurückgehalten hat, sollte dem algerischen Botschafter ihre Missbilligung des Urteils kundtun und sich gegebenenfalls bereithalten, den Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels von 2011 in Deutschland aufzunehmen."
Antea Obinja (FAZ) und Judith von Sternburg (FR) berichten vom ersten Teil der FrankfurterPoetikvorlesung der SchriftstellerinJudithSchalansky, die darin den Versuch unternahm, die Geschichte der Welt vom Marmor her zu erzählen und das mit Vorgehensweisen beim Verfassen literarischer Texte engzuführen. "Wie die Bildhauerei kenne auch die Literatur nur zwei Herstellungsverfahren", schreibt Obinja, "eines, bei dem, wie bei der Arbeit mit Lehm oder Ton, hinzugefügt und angehäuft, und eines, bei dem mühsam und gegen Widerstand an einem Block herumgemeißelt werde, 'bis kaum etwas übrig bleibt'." Für letzteres Verfahren führte Schalansky den SchriftstellerItaloCalvino an: "'Meine Tätigkeit hat vorwiegend darin bestanden, Gewicht wegzunehmen', zitiert Schalansky aus der Poetikvorlesung, die Calvino 1985 in Harvard halten sollte, wozu es aber nie kam, da ihn kurz vor seiner Abreise der Schlag traf. 'Mich beschleicht der Verdacht, dass die meine vorrangig darin besteht, Gewicht aufzutürmen und die Schwere der Sedimente auf den Stoff einwirken zu lassen', sagt Schalansky."
Weiteres: In Japan wurde ThomasManns "Tonio Kröger" zum mittlerweile siebzehnten Mal übersetzt, informiert Sandra Kegel in der FAZ, und "jede einzelne Übersetzung lässt sich auch als Projektionsfläche lesen für eine bestimmte Zeit mit ihren spezifischen Fragen nach Identität, ZugehörigkeitoderModernität". Felix Stephan plaudert für die SZ mit JörgBong, der zwar auch unter eigenem Namen veröffentlicht, aber unter dem Pseudonym Jean-LucBannalec zum Krimi-Bestsellerautor wurde. Und die Zeit gibt diese Woche jede Menge Büchertipps für den Sommer.
Besprochen werden unter anderem der Briefwechsel zwischen IngeborgBachmann und HeinrichBöll (NZZ), SusanneBeyers "Kornblumenblau. Der geheimnisvolle Tod meines Grossvaters 1945 und die Frage, was er mit den Nazis zu tun hatte" (NZZ), KalianeBradleys Science-Fiction-Roman "Das Ministerium der Zeit" (FR), GuyDelisles Comicbiografie über EadweardMuybridge, der mit seiner Sequenzfotografie entscheidende Vorarbeit für die Entstehung des Films geleistet hat (FAZ), die italienische Ausgabe von AntonioScuratis fünftem und abschließendem Band seines Romanzyklus über BenitoMussolini (FAZ), Candy Gourlays "Wild Song" (Zeit) und SusanBernofskys "Hellseher im Kleinen" über den SchriftstellerRobertWalser (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Dass das Bündner Museum Chur Alberto Giacomettis Bruder Diego nun als Künstler und nicht als Kunsthandwerker würdigt, findet Philipp Meier in der NZZ nur folgerichtig: Denn der stand dem Bildhauer, dem er häufig assistierte, in puncto Genialität in nichts nach. In der Schau zu sehen sind Stühle, Tische, Regale, Lampen, aus Bronze gefertigt und "von eleganter Schlichtheit", staunt Meier: "Zudem werden diese Möbel oft begleitet von einer botanischen Melodie: Blätter, Äste, Bäume. Oder auch belebt mit dem Orchester eines regelrechten Bestiariums: Diego Giacomettis Tierliebe reflektiert sich in wunderbar modellierten Eulen, Käuzen, Mäusen, Hirschen, Füchsen, Hunden und Katzen, die in seine Möbelkreationen integriert sind. Bücher las der virtuose Künstler-Designer kaum. Tierbücher aber waren es, die ihn inspirierten."
Einst schuf Jaguar die schönsten Autos der Welt, die einem James Bond gerade gut genug waren. Im sich neigenden Verbrennerzeitalter allerdings dümpelt die Marke vor sich hin, seufzt Gerhard Matzig in der SZ. Richten soll es nun das für Ende des Jahres angekündigte E-Auto, Modell "Type 00". Matzig ist nicht überzeugt: "Das 00-Ding sieht aus, als hätten das Batmobil und ein übergewichtiger Toaster eine Affäre mit Folgen gehabt. Als Publikum wünscht sich Jaguar offenbar geschlechtsneutrale Metropolenbewohner, denen Motor, Karosserie und das Fahren wumpe sind. Solange es dem Zeitgeist entspricht. Die Kampagne: zartes Rosa, bevölkert von AI-Menschen, die sich Heinz Hellmich im Film 'Alter weißer Mann' für eine Provinzfirma im Wokeness-Delirium hätte ausdenken können. Vom Bond-Film zu einer deutschen Vorort-Komödie."
Außerdem: In der Welt beklagt sich Boris Pofalla, dass der öffentliche Raum immer mehr von Rucksäcken bestimmt wird.
Bild: Tomasz Sikorski, RESISTANCE, 1981, London Video Arts & Air Gallery, Londyn Die Relevanz von Kunst für die Widerstandskraft einer Gesellschaft ist meist in Osteuropa zu erleben, jüngst etwa in der Ausstellung "The Cynics Republic - Plac Defilad" des Warschauer Moderne-Museums, meint Regine Müller in der taz: Kunst aus dem politischen Widerstand gegen die sozialistischen Regime Osteuropas seit den 1960er Jahren wird hier derzeit Werken aus der österreichischen, auf Kunst aus Osteuropa spezialisierten Kontakt Sammlung gegenübergestellt, die vor allem Neo-Avantgarde-Kunst enthält: "Die besteht vor allem aus dokumentierten Performances. Deren kargen Materialien verdanken sie jener Zeit des Mangels, oft arbeiten sie mit Mitteln der Selbstironie und des Humors. Wenn etwa ein grobkörniges Video einem ernst Dreinschauenden beim rituellen Kürzen seines Bartes zuschaut. Oder wenn der kroatische Performancekünstler Slaven Tolj zwischen einer Wodka- und einer Whiskeyflasche sitzt und immer wieder aus einem Shaker nascht, in dem beide hochprozentige Stellvertreter zweier Welten ein explosives Gemisch ergeben. Das Ergebnis ist ein Ohnmachts-Rausch, der Titel des Videos lautet ziemlich visionär 'Globalisation'."
Pascal-Désir Maisonneuve: Sans titre. Crédit photographique : Centre Pompidou, MNAM-CCI/Audrey Laurans/Dist. GrandPalaisRmn Sperrig sind sie, mitunter roh, doch Bernhard Schulz (Monopol) kann sich der Faszination der rund 400 Werke, die die Ausstellung "Art brut. Dans l'intimité d'une collection. Donation Decharme au Centre Pompidou" im Grand Palais in Paris derzeit zeigt, nicht entziehen: So "stoßen die Besucherinnen und Besucher auf ungemein detailreiche Zeichnungen, die aus Schachteln hervorgehen oder ursprünglich zusammengebunden sind; wie Logbücher der inneren Befindlichkeit. Es sind Werke, die nicht auf eine Betrachterin oder einen Betrachter zielen, sondern im Gegenteil verborgen bleiben, offenkundig nur ihrem jeweiligen Schöpfer. So von dem 2015 verstorbenen Zdenek Kosek, der sich nach einem traumatischen Erlebnis in seine eigene Welt zurückgezogen hatte. Von ihm stammt das im umfangreichen Katalog wiedergegebene Zitat, 'Wenn ich nicht versuchte, die Probleme der Welt zu lösen, wer sonst würde es dann machen?'"
Weitere Artikel: Im Tagesspiegelannonciert Birgit Rieger ein Symposion am Berliner Georg Kolbe-Museum zur Provenienz von Kolbes Tänzerinnenbrunnen im Museumsgarten.
Besprochen werden außerdem die Ausstellung "Welto and the Sacred Bush" in der Spore Initiative über karibische Gärten als Alternative zur Monokulturlandwirtschaft (taz) und die Ausstellung "Schweizer Schätze aus dem Museum Langmatt" im Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud in Köln (FAZ).
Die Berliner Kulturinstitutionen stöhnen unter den Budgetkürzungen, aber die Leitung der Komischen Oper scheint öffentliche Gelder dennoch mit vollen Händen zu verschwenden, wie Hartmut Welscher und Merle Krafeld in einer detaillierten Hintergrundrecherche für Vannahelegen. Es geht um ungenehmigte, zum Teil gegen den Denkmalschutz verstoßende Umbauten an der Interimsstätte, dem Schillertheater, außerdem um den teuren Erwerb eines nun ungenutztenBVG-Busses, hohe Beraterhonorare, unter anderem für Barrie Kosky und Unregelmäßigkeiten bei Reisekostenabrechnungen, so die Autoren: Nach Van vorliegenden Unterlagen unternahmen die beiden Ko-IntendantInnen Susanne Moser und Philip Bröking "allein zwischen März und Oktober 2023 Dienstreisen unter anderem nach Straßburg, Turin, Basel, Valencia, Frankfurt, Amsterdam, Buenos Aires, Zürich, Hamburg, Glyndebourne, London, Bad Kissingen, München, Aix-en-Provence, Bregenz, Salzburg, Paris und Kopenhagen - zum Teil mehrfach an denselben Ort. Die entsprechenden Abrechnungen, die Van einsehen konnte, summieren sich, inklusive Ausgaben für Anreise, Unterkunft und Bewirtung, teilweise auf mehrere Tausend Euro pro Monat." Die Leitung der Komischen Oper möchte sich dazu nicht äußern, stattdessen wurde der Promi-Anwalt Christian Schertz mandatiert. Szene aus "Voice Killer". Bild: Karl Forster In der Zeit gewinnt Christine Lemke-Matwey den Glauben an die zeitgenössische Oper zurück, nachdem sie mit Unsuk Chins "Die dunkle Seite des Mondes" in Hamburg, Rebecca Saunders "Lash - Acts of Love" in Berlin, Maeckes' "Der rote Wal" in Stuttgart und Philippe Manourys "Die letzten Tage der Menschheit" in Köln gleich fünf Uraufführungen gesehen hat, die die Gegenwart "seismografisch-sinnlich" erfahrbar machen. Der Höhepunkt ist dabei für die Kritikerin die Oper "Voice Killer", komponiert von dem tschechischen Komponisten Miroslav Srnka, geschrieben von dem australischen Dramatiker Tom Holloway, uraufgeführt am Theater an der Wien. Es geht um "drei Frauenmorde Anfang der Vierzigerjahre in Melbourne, der Täter, ein dort stationierter US-Soldat namens Edward Leonski, wurde gefasst und hingerichtet. (…) Dabei ist die Konstruktion nicht unverzwickt, natürlich vertont der Tscheche nicht einfach nur drei Frauenmorde. Vielmehr wird das Töten in der Oper von der Oper als Kunstform mitreflektiert. Durch eine moderne Rahmenhandlung (…) und durch die so simple wie dankbare Tatsache, dass Leonski seine Opfer vor den Taten singen ließ. Er wollte sich ihre Stimmen einverleiben, um nicht allein zu sein, heißt es. Welch treffliche Definition für jeden Opernbesuch!"
Besprochen wird außerdem Rainald Grebes Inszenierung "Musikantenstadl" mit dem RambaZamba Theater in der Berliner Kulturbrauerei (taz).
Schlecht gelaunt aufs Theaterbrett genagelt: "Frisch" Mit "Frisch" von DamianJohnHarper kommt der seltene Fall eines deutschen Thrillers in die Kinos - Mark McNays gleichnamige literarische Vorlage wurde dafür von einer englischen Kleinstadt in den Ruhrpott verlegt. Ordentlich Schmackes hat die rund um ein Schlachthaus angesiedelte Geschichte um zwei ungleiche Brüder jedenfalls, freut sich Perlentaucher Benjamin Moldenhauer. Der Regisseur setzt "auf schnelle Schnitte und ab der Hälfte auf ein stark gesteigertes Tempo. Und auf die Macht der Straße. Wo alle Proll-Slang sprechen, wird es echt. Nur meldet sich leider außerdem ein großes Mankos des Genrekinos, insbesondere im deutschen Gangster- bzw. Kleingangsterfilm, zu Wort. Die Figuren reden wieder einmal, als seien sie auf Theaterbretter genagelt worden. Auch wenn einer einen totschlagen will und ihn entsprechend zusammenschreit, lässt man sich ausreden, hin und wieder ist gar noch Zeit für bedeutsame Pausen zwischen den Sätzen. Trotzdem aber schön, wie schlecht gelaunt und fatalistisch drauflos gesplattert und geprügelt wird."
Genrekino aus Deutschland solle auch entsprechend verortet sein, findet Daniel Kothenschulte in der FR. Aber in diesem Fall legte "offenbar niemand besonderen Wert darauf, dass man das Land auch sähe. So addiert sich das Obskure und Beliebige schließlich zu dem Gegenteil künstlerischer Aneignung, zu einem großen Achselzucken." Der Film "hätte mehr Stilisierung vertragen oder eine genauere Milieuzeichnung, oder auch psychologisch ausgearbeitetere Figuren", findet Michael Kienzl auf critic.de. "Harper versucht teilweise zu viel auf einmal statt seine Stärken gezielter auszuspielen."
Außerdem: Im Tagesspiegelempfiehlt Christian Schröder die von Perlentaucher-Filmkritiker Lukas Foerster kuratierte Willi-Forst-Retrospektive im Berliner Zeughauskino. "Man darf ihm die Unterkomplexität seiner Musik nicht übelnehmen", schreibt Patrick Holzapfel in der NZZ zur Dröhn-Filmmusik von HansZimmer, der im neuen Formel1-Film "F1" mal wieder ganz besonders dröhnt, denn "er bedient mit ihr letztlich nur die Unterkomplexität der Blockbuster, für die er oder einer seiner Mitarbeiter komponiert". Martin Wittmann erzählt in der SZ die Geschichte des Delorean-Autos, das im vor 40 Jahren uraufgeführten 80s-Filmklassiker "Zurück in die Zukunft" zur Zeitmaschine wurde. Philipp Bovermann berichtet in der SZ von der Premiere von HelgeSchneiders neuem Film "The Klimperclown" auf dem Filmfest München. Jörg Gerle erinnert im Filmdienst an den vor kurzem verstorbenen Filmkomponisten LaloSchifrin.
Besprochen werden GarethEdwards' "Jurassic World: Rebirth" ("ein funktionstüchtiger Blockbuster", schreibtPerlentaucher Kamil Moll, FR, NZZ), die DVD-Ausgabe von JamesMadigans Actionsause "Fight or Flight" ("Sicher nicht A, eher B", aber "eine große Popcorntüte voll Fun", verspricht Ekkehard Knörer in der taz) und RebeccaLenkiewiczs "Hot Milk" mit VickyKrieps nach dem Roman von DeborahLevy (FAZ, SZ). Tagesspiegel und Filmdienst blicken außerdem auf die Kinostarts der Woche.
Bei den Schostakowitsch-Tagenin Gohrisch wurde das Lied "Der Nagel von Jelabuga" uraufgeführt, berichtet Michael Ernst in der FAZ. Karl Gedlicka spricht für den Standard mit dem Jazzgitarristen KarlRatzer, der dieser Tage 75 wird. In den experimentellen, nahe der Avantgarde siedelnden Spielformen von Metal kehrt die Kirchenorgel zurück, beobachtetStandard-Kritiker Christian Schachinger. Aktuelles Beispiel: der Schwede HampusLindwall, der im Brotberuf Kirchenorganist in Frankreich ist.
Besprochen werden ein Auftritt von PattiSmith in Mainz (FR) und LyraPramuks Album "Hymnal" (taz).
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