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Efeu - Die Kulturrundschau

Kickpass ins Bodenlose

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
22.12.2018. In der Welt erinnert sich die in Nigeria aufgewachsene Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie an das Weihnachten ihrer Kindheit. So präsentiert man Ausstellungen und Provenienzforschung, ruft der Tagesspiegel nach einem Besuch in Hamburg in Richtung Berlin. Die taz entdeckt mit der New Yorker Band 79.5 die Girlgroup eines neuen Zeitalters. Die Theaterkritiker streiten über Simon Stones Wiener "Medea". Und alle trauern um F.W. Bernstein.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 22.12.2018 finden Sie hier

Literatur

Große Trauer um den Lyriker, Satiriker und Zeichner F.W. Bernstein, der einst die Neue Frankfurter Schule mitbegründet hat: "In der Schar der frappanten Doppelbegabungen der Neuen Frankfurter Schule war Bernstein als Zeichner wie als Dichter der neugierigste, der radikalste und sperrigste", würdigt Oliver Maria Schmitt in der FAZ den Verstorbenen. "'Exprmntelle Lürik' floss ihm ebenso aus der Feder wie der letztgültige Kampfruf 'Der Reim muss bleim!'. Konventionen interessierten ihn nicht die Bohne, Marktkonformität verachtete er, Geschrei und auch das Rampenlicht waren seine Sache nicht."

"Bernstein war der wildeste, ausgelassenste, unberechenbarste von allen" und zu allem Überfluss auch noch "fast schon krankhaft bescheiden", erklärt Hans Zippert in der Welt, der gar nicht fassen kann, dass Bernstein selbst noch mit 79 Gedichte darüber schrieb, dass die Hoden hohen Staatsbesuchs tabu sind: "Ein Wahnsinn, in dem Alter noch so ein Zeug rauszuhauen. Wo nahm der Mann die Dreistigkeit her?" Auch seine späten Gedichte "streckten sich noch immer lieber in Richtung höheren Unsinns als in Richtung höherer Literatur", pflichtet Gregor Dotzauer im Tagesspiegel bei. "Mit moritatenhaftem Schmiss, Wilhelm Buschs unzerstörbarer Munterkeit als Zeichner und Dichter stets näher als einem Vanitas-Schandmaul wie Peter Rühmkorf, versuchte er, dem Unausweichlichen ins Auge zu sehen." Sehr persönlich erinnert sich Michael Ringel in der taz daran, wie er F.W. Bernstein in den frühen 90ern beim Prozess der Böll-Erben gegen Eckhard Henscheid als dessen "persönlichen Gerichtszeichner" kennengelernt hat und schließlich dessen Freund wurde.

Während Bernsteins Kollege Robert Gernhardt in der Sekundärliteratur mittlerweile gut erschlossen ist, steht dies im Falle Bernsteins noch aus, schreibt Gustav Seibt in der SZ. "Dabei ist seine Lyrik nicht weniger ergiebig. Wer würde schon eine mit Heine verformte Nibelungenstrophe vermuten, wenn es um den Abgesang auf den R4 geht: 'Uns wird in alten Mären/ wunder was erzählt/ von Automobilen, von schweren,/ die wären sehr zu verehren;/ Herr Gott - wie's gefällt.' Was dann folgt, ist nicht weniger als eine Kulturgeschichte der alten Bundesrepublik in vierzig Strophen, ein Epos: 'Doch ach! Nichts ist von Dauer!/ Vorüber! Vorbei! C'est la vie!/ Die Zeiten, sie werden rauher,/ doch die Mitscherlichkeit zur Trauer,/ die haben wir irgendwie!'"

Die in Nigeria aufgewachsene Schriftstellerin und Essayistin Chimamanda Ngozi Adichie erinnert sich in der Welt an die Weihnachtsfeiern in ihrer Kindheit: "Überall waren Menschen in ihren Festtagskleidern auf den Straßen. Maskenumzüge zogen vorbei und wir kreischten vor Freude angesichts der besonders hässlichen, die regelrecht zu knurren schienen, und jenen, von denen mein Onkel sagte, dass sie gefährlich seien, weil sie einen in eine Schlange verwandeln könnten. Jeglicher Handel blühte. Kleine Verkaufsstände tauchten am Straßenrand auf, sie boten gebratene Hühner, Fleischpasteten und Akara, frittierte Bohnenküchlein, an, die in kleinen Glasvitrinen angerichtet waren, flüchtige Herrlichkeiten, die nach dem Fest wieder verschwinden würden. Die Fahrt endete in Umunnachi, der Heimatstadt meiner Mutter und wieder gerieten wir in den Strudel der Familie. ... Alles strahlte im Licht des allgemeinen Wohlwollens. Jahre später, als ich in den frühen Zweitausendern zu Weihnachten nach Abba zurückkehrte, sollte ich mich nach der Offenheit und Unschuld dieser Zeit sehnen. Die Welt hatte sich verhärtet."

Weitere Artikel: Die Literarische Welt dokumentiert Helene Hegemanns Laudatio auf ihre Kollegin Virginie Despentes anlässlich der Verleihung des blatteigenen Literaturpreises. Die traditionelle öffentliche Weihnachstagung der krisengeschüttelten Schwedischen Akademie fiel wie zu erwarten beschämend aus aus, berichtet Thomas Steinfeld in der SZ. Lektüre ist Selbstanleitung zur Introspektion, schreibt der Schriftsteller in der Fabio Pusterla in der NZZ. Die koreanische Schriftstellerin Bae Suah blickt in der NZZ auf ihr halbes Jahr als Writer in Residence in Zürich zurück. Im Freitag spricht Jakob Augstein mit Daniel Kehlmann über dessen Roman "Tyll". Hans-Joachim Müller erinnert in der Literarischen Welt an die Séancen Victor Hugos. Schriftsteller Karsten Krampitz berichtet im Freitag von seiner Reise nach Korea mit dem Künstler Ulf Wrede. Paul Jandl erinnert in der NZZ daran, wie Vorlesestunden in der Kindheit den Weltzugang prägen. In der Literarischen Welt ergänzt Denis Scheck seinen Literaturkanon um "Tausendundeine Nacht". Für SpOn spricht Anne Haeming mit dem Autor Andreas Eschbach über die politischen Dimensionen der Science-Fiction. Tilman Spreckelsen befasst sich im literarischen Wochenendessay der FAZ mit der Frage, was die Erzählkunst der Nacht verdankt. Die SZ bringt eine Erzählung von Heinz Helle, in der taz erzählt Katrin Seddig eine Weihnachtsgeschichte.

Besprochen werden unter anderem Bora Ćosićs "Im Zustand stiller Auflösung" (NZZ), Philipp Schwenkes Karl-May-Roman "Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste" (taz), der Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger (Tagesspiegel), Sara Paretskys Krimi "Kritische Masse" (taz), Lion Feuchtwangers Tagebücher (FR), Helene Hegemanns "Bungalow" (NZZ), Robert Walsers "Briefe 1-3. 1897-1956" (Welt), Dennis Lehanes "Der Abgrund in dir" (Standard), Marilynne Robinsons "Zuhause" (SZ) und Elena Ferrantes neuübersetzter Debütroman "Lästige Liebe" (FAZ).
Archiv: Literatur

Kunst

Für den Tagesspiegel hat Nicola Kuhn die letzte im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe unter Direktorin Sabine Schulze kuratierte Schau  "68. Pop und Protest" besucht. Die Ausstellung findet Kuhn gelungen, vor allem aber singt sie eine Loblied auf die vom Senat kaum subventionierte Hamburger Museenlandschaft, von der man in Berlin einiges lernen könne - publikumswirksame Ausstellungen nämlich und intelligente Präsentation der Ergebnisse von Provenienzforschung: "Im ganzen Haus markieren magentafarbene Dreiecke mögliche Raubkunststücke und weisen auf die Herkunftsgeschichte hin. Wer das Museum betritt, stößt gleich im Eingang auf eine gewaltige Vitrine, in der die neuesten Erkenntnisse ausgestellt werden - nicht unbedingt zur Freude aller. Als jüngstes Objekt ist ein Marmorpaneel aus dem afghanischen Königspalast in Ghazni hinzugekommen, demonstrativ abholbereit in einer Kiste. Der Fall liegt klar, das Relief befand sich bis 1978 im Rawza Museum of Islamic Art in Ghazni und gelangte illegal in den Handel. Das Hamburger Museum will restituieren, in Afghanistan hofft man auf baldige Rückkehr. Nur die Ausfuhrgenehmigung der Hamburger Behörde lässt auf sich warten."
 
Vor zwei Jahren hat die China Academy of Art aus Hangzhou einen Abguss des Pergamonfrieses in Berlin bei der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin in Auftrag gegeben, im Januar soll der knapp 40 Meter große Abguss fertig sein und den Kunststudenten als Lehrmaterial dienen, meldet Minh An Szabó de Bucs in der SZ. Schon dafür wurden über die Hälfte der über 80 historischen Abgussformen erstmals aus dem Lager geholt, in China besteht man aber darauf, einen Abguss des gesamten Pergamonfrieses von mehr als 120 Metern zu erwerben, wofür allerdings nicht alle Stellen des Marmors stabil genug sind, erklärt Szabó de Bucs weiter und erkennt "tiefe Gräben zwischen den Kulturen" in puncto "Arbeitsethos, vertraglicher Verbindlichkeit und Wirtschaftlichkeit": "Dass Qualität durch Sorgfalt entsteht, scheint die chinesische Seite gerade noch hinzunehmen, die Verzagtheit und die verschlungenen Entscheidungswege in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Anbetracht eines so lukrativen Geschäfts stoßen jedoch auf Unverständnis. Die andere Seite wagt es nicht, Zusagen zu machen, die sie vielleicht am Ende nicht einhalten können."

Weitere Artikel: Für ihre taz-Serie "Alte Meister" hat sich die Autorin und Künstlerin Tal Sterngast Rembrandts "Joseph und die Frau des Potiphar" in der Gemäldegalerie genauer angeschaut. Über die Wiener Kunsthalle in der Krise schreibt im Standard Anne Katrin Feßler.

Besprochen wird die Ausstellung "Rendezvous. Die französischen Meisterzeichnungen des Kupferstichkabinetts" im Berliner Kulturforum (FAZ).
Archiv: Kunst

Film

Auf Artechock rauft sich Rüdiger Suchsland die Haare, dass Pawel Pawlikowskis "Cold War" beim Europäischen Filmpreis massiv Preise abgeräumt hat: Dieser Film ist "politisch einseitig und vereinfachend", zudem werde die Vergangenheit im Hochglanz präsentiert: "Wir sehen ein Polen, in dem es keine Kollaborateure mehr und keine Antisemiten gibt, keine humanen Sympathisanten des Kommunismus, sondern nur Verräter, Melancholiker und hässliche Kommunisten. Während die schönen Menschen alle katholisch sind und unter den bösen Roten leiden. ... Mit seinem überaus altmodischen Blick auf Frauen und auf das, was man heute 'Geschlechterverhältnisse' nennt, ist dies aber wohl das, was den rund 3000 Mitgliedern der Filmakademie tatsächlich gefällt.Wer ist das überhaupt, die Europäische Filmakademie? Salopp gesagt: ein Haufen bleicher alter Männer, garniert von wenigen Frauen."

Weitere Artikel: In der gestrigen Ausgabe der Welt berichtet Christoph Schumann davon, mit welchem Aufwand in Dänemark das filmhistorische Stummfilm-Erbe ins digitale Zeitalter gerettet werden soll - ermöglicht haben dies großzügige Spenden. 2018 war das Kinojahr der Frauen, hält Reinhard Kleber im Filmdienst fest. Esther Buss schreibt im Filmdienst über Filme über Modemacher. Sehr interessant findet es Ulrich Gutmair in der taz, wie neue Berlin-Serien filmisch noch nicht eindeutig belegte Orte der Stadt einem internationalen Publikum vermitteln. In der Filmgazette befasst sich Nicolai Bühnemann mit New York im Spiegel der Filme Abel Ferraras. Besprochen werden  Jesse Peretz' Nick-Hornby-Verfilmung "Juliet, Naked" (Standard), der Superheldenfilm "Aquaman" (Berliner Zeitung, SZ, unsere Kritik hier) und das "Transformers"-Prequel "Bumblebee" (SZ).
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Archiv: Film

Musik

In einer anrührenden Schilderung berichtet in der SZ Henriette Kaiser, die Tochter des im letzten Jahr verstorbenen Musikkritikers Joachim Kaiser, vom Glück, in der zur Wohnung gewordenen Bücher- und Plattensammlung ihres Vaters aufzuwachsen, und vom gebrochenen Herzen, als sie diese Bibliothek schließlich Stück für Stück auflösen musste. "Zärtlich führte er uns in alles ein, was er wusste, und war leidenschaftlich darauf bedacht, dass wir ihm nicht wie die Lemminge gehorchten, sondern unsere eigenen Vorlieben und Qualitätskriterien entwickelten. Es machte großes Vergnügen, diese Bibliothek durchzustöbern. Zielgerichtet, oder sich mit geschlossenen Augen dem Zufall überlassend, mit Entdeckungen, die sich tief in die Seele eingeprägt haben."

Verspielt-souveräner Umgang mit der Popgeschichte und dann noch kluger Feminismus oben drauf: "Die Girlgroup eines neuen Zeitalters ist nun offiziell erfunden", jubelt Thomas Lindemann in der taz nach dem Hören des Debütalbums "Prediction" der New Yorker Band 79.5 und kann es gar nicht fassen, dass die Band, den Onlinezahlen zufolge, auf ihre Entdeckung durch ein breites Publikum erst noch harren muss. Die Leichtigkeit des Sounds der Band "regt dazu an, über das Politische im ganz privaten Musikgenuss nachzudenken. ... 'Boy don't be afraid' singen die drei Frauen von 79.5 jetzt, das ist die Antwort auf all jene Trottel, die nach #MeToo klagten, man dürfe ja nun wohl überhaupt nicht mehr auf eine Frau zugehen und sie womöglich attraktiv finden. Es klingt wie eine freundliche Einladung. Aber Vorsicht: Dann singen die Frauen im Chor: 'Boy don't' - also doch lass es bleiben? Egal, 'I'm falling in love' kommt ja auch noch - ob Ironie oder nicht, die Musik von 79.5 strahlt eine so großherzige Wärme aus, sie nimmt in den Arm wie ein weiches Badehandtuch, da kann man nur aufgeben."



Weitere Artikel: Michael Stallknecht freut sich in der NZZ über die Möglichkeiten eines neuen Mozart-Onlinearchivs. Für die taz hat Andreas Hartmann die Redaktion des Pop- und Literaturmagazins Das Wetter besucht, das dieser Tage sein fünfjähriges Bestehen feiert. Helmut Höge denkt in der taz an die Zeit zurück, als "Stagge's Hotel" die erste Discothek in Osterholz-Scharmbeck war. Edo Reents erinnert in der FAZ an das 1968 veröffentlichte Kinks-Album "The Kinks Are The Village Green Preservation Society", an das uns vor einigen Wochen bereits die Jungle World erinnerte. Ueli Bernays erklärt in der NZZ wie aus dem Gospel Soul und Pop geworden sind. In der Zeit erzählt Markus Flohr die Geschichte von "Stille Nacht, heilige Nacht".

Besprochen werden der von Netflix produzierte Konzertfilm "Springsteen on Broadway" (NZZ, FAZ), ein Konzert der Berliner Philharmoniker unter Iván Fischer (Tagesspiegel) und neue Aufnahmen weihnachtlicher Musik (FAZ).
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Bühne

Szene aus "Medea". Copyright Georg Soulek/Burgtheater
Laut lachend, dabei doch stets den "unmittelbaren Kickpass ins Bodenlose" spürend hat sich Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum Simon Stones deutschsprachige Erstaufführung der "Medea" mit einer grandiosen Caroline Peters am Wiener Burgtheater angesehen: "Stone hat sich von Bob Cousins eine gleißend weiße, völlig leergeräumte Bühne bauen lassen, in der die Handelnden umgehen wie in einer psychotherapeutischen Familienaufstellung. Macht nichts, wenn eine Figur am Rand (oder gar im Zentrum) stehen bleibt in einer Szene, wo sie eigentlich gar nicht mehr hin gehört. Die Bindungen oder die zerrissenen Fäden werden so nur sichtbarer, krasser, bedrohlicher."

Als  "Serienstoff mit mythischen Geschmacks- und Aromabeigaben" und "echte Herz-Schmerz-Katastrophe in Netflix-Qualität" bezeichnet indes Ronald Pohl im Standard die Inszenierung, in der Medea - hier: "Anna" - als Forscherin in einem Pharmazielabor ihren Mann aufgrund einer Affäre vergiftet und schließlich ruhiggestellt mit Sedativa in ihre dysfunktionale Familie zurückkehrt: "In der Burg, wo Stone ein vier Jahre altes Regiekonzept überarbeitet und neu aufgesetzt hat, muss man Medeas Rache nicht kalt genießen, sondern vorgewärmt, lau temperiert mit dem Tauchsieder der Alltagsvernunft."

Medea als "Vorabendserie" und das Bühnenbild wie "Ikea nach dem Schlussverkauf", stöhnt auch Jan Küveler in der Welt und möchte gleich die Debatte über das bürgerliche Trauerspiel ganz neu aufrollen: "Wenn dann noch die erste Feministin Medea, magiebegabte Hexe, Nichte der Kirke und der Pasiphae und also Cousine des Minotaurus, vor Wut rasend im Feuerwagen ihres Opas Helios, Repräsentantin einer tiefen, dunklen Weiblichkeit, Gegenpol einer unterdrückerischen männlichen Rationalität, zur hysterischen Sauftrine gestaucht wird, die schließlich nicht stolz-erschüttert triumphiert, sondern sich feige mitverbrennt, dann ist es wohl die Regie, die ganz weit zurückwill hinter die Möglichkeiten der Gegenwart, die sie so läppisch behauptet." Im Dlf beschränkt sich Günter Kaindlstorfer darauf, die maßgeblichen Dialoge wiederzugeben, erlebt aber einen "unter die Haut gehenden" Abend.  Für die Wiener Zeitung blickt Petra Paterno in die Rezeptionsgeschichte der Medea.
 
Besprochen werden Philippe Quesnes "Crash Park" im Berliner Hau (Tagesspiegel).
Archiv: Bühne