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11.12.2024. Amnesty International bekleckert sich in Sachen Boualem Sansal nicht gerade mit Ruhm, kritisiert lejournal.info. Die Kampagne für Sansal wird intensiviert. Die Feuilletons laben sich an Jon M. Chus Filmmusical "Wicked" - drüber, aber toll, findet der Tagesspiegel. Der Streit um die Nahostkonflikt-Resolution des PEN Berlin eskaliert - unnötigerweise, findet die Zeit. Jetzt sind Teile der propalästinensischen Fraktion ausgetreten. Amoaka Boafas Kunst zerlegt Klischees schwarzer Macho-Männlichkeit, freut sich die taz in einer Ausstellung im Wiener Belvedere. Elfriede Jelinek fällt nicht viel Erhellendes zu Trump ein, ärgert sich die FAZ in der Premiere von "Endsieg" am Schauspielhaus Hamburg.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Merlin Verlag und der Perlentaucher erhöhen am heutigen Tag der Menschenrechte den öffentlichen Druck, um auf eine Freilassung des Schriftstellers Boualem Sansal hinzuwirken. Der deutsche Appell für Sansal ist von vielen Medien weitergetragen worden. Inzwischen haben fünf NobelpreisträgerInnen und AutorInnen wie Anne Applebaum, Margaret Atwood und Salman Rushdie unterzeichnet - auch sehr viele deutschsprachige Autoren von Robert Menasse bis Monika Maron sind dabei. Der Börsenverein nutzt seine Verankerung in der Buch- und Verlagsszene und wird in Buchhandlungen Plakate aushängen. Auch Unterschriftenlisten für Leser liegen bereit. Und auch hier kann man unterzeichnen.
Dieses Plakat bietet der Börsenverein Buchhandlungen zum Aushängen an. Hier lässt sich auch eine Unterschriftenliste herunterladen, damit Leser den im Perlentaucher veröffentlichten Aufruf herunterladen.
Plakat für Sansal
Heute befindet auch die algerische Staatsanwalt über Boualem Sansals Antrag auf Freilassung. Sein Anwalt François Zimeray hat per Twitter gestern mitgeteilt, dass ihm die Einreise nach Algerien verweigert worden sei.
Alors que mercredi 11 décembre la Chambre d'accusation de la Cour d'appel d'Alger statuera sur la demande de remise en liberté de M Boualem Sansal, Me François Zimeray n'a pas été autorisé à se rendre en Algérie. Ce refus de visa entrave l'exercice de la défense, sans laquelle…
Amnesty International hat sich im Fall Boualem Sansal noch nicht mit Ruhm bekleckert, notiert Boris Enet im Online-Magazin lejournal.info. Die französische Sektion gibt auf ihrer Homepage zwar ihrer Sorge Ausdruck, aber man wisse halt nicht, was dem Schriftsteller, der vom Regime tagelang versteckt worden war, vorgeworfen wird. Enet spricht von einer "moralischen Niederlage, die darin besteht, dem algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune und seinen Diensten die Verurteilung für die Verletzung elementarer Menschenrechte zu verweigern. Man meint eine halb ausgeprochene Missbilligung herauszulesen darüber, dass der Schrifteller sich im rechtsextremen Magazin Frontières äußerte, als würde das aureichen ihn in den Kerkern des Polizeistaats schmoren zu lassen. Sein notwendig komplexes Werk und Denken würde dann also auf auf seinen Beitrag für eine nationalistische Dreimonatsschrift reduziert."
Im politischen Teil der FAZ stellt Madrid-Korrespondent Hans-Christian Rößler die Festnahme Sansals in einen geopolitischen Kontext. Sansal hatte die Rolle Algeriens im Westsahara-Konflikt kritisiert. Und "angesichts der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus wächst die Unruhe in Algier. Während seiner ersten Amtszeit hatte er 2020 nicht nur die marokkanischen Ansprüche auf die Westsahara anerkannt. Er brachte Marokko im Gegenzug dazu, diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Algerien, das fest auf der Seite der Palästinenser steht, sieht durch Marokkos Allianz mit Israel seine eigene nationale Sicherheit gefährdet."
"Ob die Schriftstellervereinigung PENBerlin eine Resolution zum Nahostkonflikt veröffentlicht oder nicht, ist für den Kriegsverlauf so bedeutend wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt", schreibt Adam Soboczynski in der Zeit. Dennoch zerlegt sich der gerade einmal zwei Jahre alte PEN Berlin derzeit vor laufender Kamera selbst mit einer Nahostresolution, die als Kompromiss verabschiedet wurde, den aber offenbar keine Fraktion tragen will. Eine ganze Reihe aus dem propalästinensischen Flügel um PerLeo, der den Resolutionsantrang ursprünglich gestellt hatte, erklärte nun mit einem offenen Brief (dokumentiert bei der FR) ihren Austritt - dies unter anderem "mit absurd wüsten Attacken gegen den Führungsstil der PEN-Sprecher TheaDorn und DenizYücel", so Soboczynski, der sich bei diesem Furor "an die K-Gruppen-Auseinandersetzungen der Siebzigerjahre erinnert" fühlt. Diese "Selbstbeschädigung des PEN Berlin ist ausgesprochen ärgerlich", zumal der Verein "auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann - unter anderem auf die aufsehenerregende Gesprächsreihe in Ostdeutschland 'Das wird man ja wohl noch sagen dürfen', die Solidaritätslesung für Salman Rushdie und die tatkräftige Unterstützung anderer verfolgter Autoren weltweit. Diejenigen, die nach den Querelen dem PEN weiter die Treue halten, sollten in Zukunft von Resolutionen allgemeinpolitischen Zuschnitts Abstand nehmen. Sie nutzen niemandem und zielen zumeist nur auf eine ideologische Reinheit."
"Die erst vor zwei Jahren als Alternative zum Deutschen PEN-Zentrum gegründete Vereinigung steht nun selbst vor der Spaltung", hält Andreas Platthaus in der FAZ angesichts dieser "Selbstzerfleischung" fest. "Die Gräben scheinen mittlerweile unüberbrückbar. ... Die vorbildlich geleistete eigentliche Arbeit - die Unterstützung wegen ihrer Tätigkeit gefährdeter Autoren weltweit durch den PEN - wird mehr als bloß behindert. Zu viel Energie fließt in die Grabenkämpfe."
RuhrbaronStefan Laurin ist einer der Autoren der "Distanzierung", in der sich die andere, mit Israel solidarische Fraktion äußerte. Immerhin, schreibt er in der Jüdischen Allgemeinen, ist der jetzt vom PEN Berlin angenommene Resolutionsentwurf ein Kompromiss, der auch die Taten der Hamas deutlich benennt. Dem gegenüber stand ein Entwurf, der von Per Leo und andern verfasst wurde. "Wäre diese an Einseitigkeit kaum zu übertreffende Erklärung angenommen worden, hätte es nicht nur eine öffentliche Distanzierung gegeben, sondern zahlreiche Austritte. Der PEN-Berlin, in Fragen des Umgangs mit Israel fast von Beginn an zutiefst zerstritten, stand vor dem Scheitern. Was bedauerlich gewesen wäre, denn mit seinem Einsatz für verfolgte Autoren, Debattenreihen über Meinungsfreiheit oder der Unterstützung für die Ukraine kann er in den wenigen Jahren seines Bestehens auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken."
Besprochen werden unter anderem LucyFrickes "Das Fest" (online nachgereicht von der Zeit), CarloLevis "Die doppelte Nacht. Eine Deutschlandreise im Jahr 1958" (NZZ), SelmaKayMatters "Muskeln aus Plastik" (taz), UlrichRüdenauers "Abseits" (Tsp), QuynhTrans "Schatten und Wind" (JungleWorld), FranzFriedrichs "Die Passagierin" (FR), RonaldPohls "Der gewendete Handschuh" (FAZ) und JohnleCarrés "Ein diskreter Spion" mit Briefen des Thrillerautors (SZ).
Flamboyant, traurig-schön: "Wicked" kehrt zurück nach Oz Inga Barthels legt sich im Tagesspiegel nach dem Genuss von JonM. Chus Musical "Wicked" zunächst einmal das Büßergewand an: Dass Musicals nicht gerade Hochkultur sind, räumt sie reuig ein, bevor es dann doch aus ihr rausbricht: Der Film "ist magisch". Erzählt wird eine Para-Geschichte des Über-Hollywoodklassikers "Der Zauberer von Oz", genauer: die Geschichte der bösen, grünhäutigen Hexe Glinda, die in dieser Variante nun als gar nicht mehr so böse dargestellt wird - sondern als jemand, der erst durch Diskriminierung böse gemacht wurde. Das geht mit sehr viel Augenflausch einher: "Die Welt, die hier geschaffen wird, sieht atemberaubend aus. ... Die Glizz-Universität erweist sich als Mischung aus Hogwarts und dem Barbie-Traumhaus, die Smaragdstadt funkelt grün, die Oscars für das beste Szenenbild und die besten Kostüme sind 'Wicked' quasi sicher. Es ist alles ein bisschen drüber, aber auch toll." Es ist "der richtige Film in Zeiten populistischerSchuldzuweisungen und vereinfachenderNarrative."
Mit Filmen dieses Zuschnitts, die bestehende Geschichten aus sanft verschobenem Blickwinkel noch einmal neu perspektivieren, konnte man sich im Kino in den letzten Jahren durchaus den Magen verderben, schreibt Sarah Pines in der Welt. Doch ganz anders dieser Film: Er "ist wunderbar, flamboyant, traurig-schön - bei aller Kritik, er sei zu lang, zu perfekt, zu moralisierend, zu feministisch, zu woke, zu identitätspolitisch, zu gewollt antirassistisch." Und man kann 'Wicked' auch als einen Kommentar auf die VergangenheitslosigkeitunsererGegenwart deuten. Niemand verstehe mehr, was einst war, aber alle träumten von der Zukunft, sagt Elphabas und Gildas Geschichtslehrer Dr. Dillamond." In der FAZbespricht Dietmar Dath den Film ein bisschen sehr undurchdringlich, aber er verteilt hier und dort Bestnoten.
Außerdem: Wenke Bruchmüller spricht in der taz mit der Regisseurin IrenevonAlberti über deren Farce "Die geschützten Männer", bei der eine Virusinfektion die Männer dahinrafft und mit einem Mal das Matriarchat ausbricht. Die FAZkürt die bestenSerien des Jahres.
Besprochen werden SamMendes' und ArmandoIannuccisSky-Serie "The Franchise", die die Produktion eines Blockbusters persifliert (taz), die auf dem National Geographic Channel gezeigte Doku "Sugarcane" über indigenes Leid an einer kanadischen Schule (FAZ) und die Netflix-Doku "Churchill At War" (TA).
Amoako Boafa: Papillon Hug, 2023. Courtesy Amoako Boafo, Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien Regine Müller besucht für die taz die Ausstellung "Proper Love", die das Wiener BelvedereAmoaka Boafo widmet. Thematisiert wird in der Schau unter anderem der Einfluss der Wiener Moderne auf den weltweit gefeierten Künstler. Müller gefällt unter anderem, wie Boafo Kleidung inszeniert: "Männer tragen Türkis und Pink, spielen sinnfällig mit Erdbeeren und konterkarieren mit offensiv gezeigter Verletzlichkeit Klischees schwarzer Macho-Männlichkeit. Gelassen blicken die Porträtierten aus den Bildern heraus, sie zeigen Boafos Umfeld und feiern selbstbewusst Freundschaft und Solidarität der Black Community. Der Intensität und Treffsicherheit dieser Porträts kann man sich nicht entziehen, sie scheinen förmlich zu sprechen und wahren doch - wie Klimts Porträts - ein letztes Geheimnis."
Ausstellungen hängen auch immer vom Budget ab, meint Andreas Kilb in der FAZ mit Blick auf zwei Berliner Schauen zur Geschichte und Gegenwart Afrikas, nämlich "Planet Africa" in der James-Simon-Galerie und "Geschichte(n) Tansanias" im Humboldt Forum. Letztere, im Tagesspiegel kürzlich hochgelobt (unser Resümee), hat doppelt so viel Fördergelder erhalten, was sich vor allem in ihrer opulenten Gestaltung widerspiegelt. Inhaltlich allerdings schaut es ganz anders aus, notiert ein "verwirrter und düpierter" Kilb: Ein klares Konzept suche man vergebens, teilweise verschweigen die Texte wichtige Informationen wie etwa die Beteiligung eines Nyamwezi-Anführers am Sklavenhandel. "Man hofft vergeblich darauf, von ihr in die Gegenwart geführt zu werden. So wie das Humboldt Forum an seinen teils durch Raub und Betrug zusammengetragenen Sammlungen würgt die Schau an den Verheerungen der Kolonialzeit, von der sie, in Ermangelung eines historischen Konzepts, doch kein klares Bild zeichnen kann."
Außerdem: Caroline Schluge spaziert im Standard durch Ausstellungen von Rochelle Feinstein, Ali Cherri und Beatriz Santiago Muñoz. Ebenfalls der Standardberichtet von einer Attacke auf eine Skulptur der Pussy-Riot-Mitgründerin Nadya Tolokonnikova in Linz. Alexander Kloß trifft sich für monopol mit den Geschwistern Alicja und Martin Kwade, sie Künstlerin, er Galerist.
Besprochen werden "Mark Lammert: Revolutionssplitter" in der Galerie Pankow (FR), die Robert-Longo-Ausstellung in der Wiener Albertina (NZZ), die Schau "Lise Gujer. Eine neue Art zu malen. Im Dialog mit Ernst Ludwig Kirchner" im Brücke-Museum, Berlin (Tagesspiegel), Lucy Beechs Videoinstallation "Out of Body" im Berliner Between Bridges Residence Space (taz Berlin) und die Ausstellung "Caspar David Friedrich: Goethe und die Romantik in Weimar" im Weimarer Schiller Museum (monopol).
Anlässlich der Plünderung des Präsidentenpalastes Assads macht sich Gerhard Matzig in der SZ Gedanken über die vor die Hunde gegangene Tradition autoritärer Prachtbauten. Ein durch und durch lächerliches Bauwerk ist der Palast, "halb Kintopp, halb Realgroteske, ein Sammelsurium aus westöstlicher Dekadenz und megalomaner Bricolage." Auch mit Blick auf andere zeitgenössische Herrschaftsarchitektur von, zum Beispiel von Putin oder Trump, stellt Matzig fest: "Die Kunst des Schlossbaus gerät hier jeweils zur totalen Lachnummer. Dabei hat die sehr hohe Kunst repräsentative Architektur einst seit der Renaissance alle Epochen beeinflusst. Ohne Schloss-Architektur wäre das bürgerliche Wohnen als Kunst, das Große im Kleinen nachzuahmen, nie zur allgemeinen Wohnkultur herangereift. Nun sehen wir, wie der entsetzliche 'Palast des Volkes' vom Volk selbst geplündert wird wie eine gigantische Grabbelkiste im Baumarkt. Was das Volk dabei vorfindet: die Banalität des Bösen."
Joe Chialo unternimmt den Versuch, seine zuletzt viel kritisierte Politik zu erklären. An der Berliner Schaubühne war der Berliner Kultursenator im Format "Streitraum" zu Gast. Jakob Hayner hat die Veranstaltung für die Welt besucht. Die Gräben, beschreibt er, sind tief: "Chialo muss sich an diesem Nachmittag einiges anhören. Und er tut es, sowohl bei der Demonstration als auch bei der Diskussion. Er bleibt seiner Rolle treu, als freundlicher Kommunikator unfreundlicher Sachzwänge, wie es seit Merkel zum guten Politikerton gehört. 'Solche Kürzungen hat es in Berlin noch nie gegeben', sagt Chialo, der sich als 'Freund der Konfrontation mit der Realität' bezeichnet, auch wenn das zu 'Härten, Spuren und Schmerzen' führt. Der Team-Reality-Ton hat etwas von einem strengen Vater, der den Nachwuchs auf die unausweichlichen Grausamkeiten des Lebens vorbereitet. Nicht von ungefähr wirft ihm eine Schauspielerin Paternalismus vor."
Außerdem: Nicht Chialo, sondern Justizsenatorin Felor Badenberg gefährdet, wie ebenfalls Jakob Hayner in der Welt durchgibt, ein außergewöhnliches, von der Kritik regelmäßig gefeiertes Theaterprojekt, nämlich das Gefängnistheater AufBruch in den Haftanstalten Tegel, Moabit und Plötzensee. Claudia Reinhard berichtet im Tagesspiegel über den aktuellen Stand der Kürzungspläne an Berliner Bühnen - zumindest am HAU und an der Schaubühne könnte das worst case scenario erst einmal abgewendet sein. In der Berliner Zeitungsprechen Susanne Lenz und Ulrich Seidler mit Chialo, der allerdings nicht viel mehr macht, als noch einmal die Sachzwänge zu schildern. Abseits von Berlin blickt Manuel Brug für die Welt auf die ersten Schritte Demis Volpis als Leiter des Hamburg Ballets.
Besprochen werden "Medea. Stimmen" am Theater Lübeck (taz Nord, "Etwas für Freunde des Mitdenkens") und Kija Saariahos "Innocence" im Gelsenkirchener Musiktheater (van, "Elisabeth Stöpplers Inszenierung ist ein großer Glücksfall, weil sie in ihrer präzisen Hibbeligkeit dem Charakter der Musik entspricht").
Das sanft sonderbare Comeback von JohnEliotGardiner nach dem Ohrfeigenskandal gäbe sicher auch einen Film ab, findet Judith von Sternburg in Times Mager der FR. Ljubiša Tošić ist im Standardgespannt auf ein Wiener Konzert des TetherTrios. Besprochen wird Deichkinds Auftritt in Frankfurt (FR). Und: Mit diesem tollen Schreibtischkonzert erobert die Rapperin Doechii gerade das Netz - was für eine Performance!
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