Efeu - Die Kulturrundschau

Zumutungen der Gegenwart

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
21.03.2026. Die SZ ist hin und weg von Kirill Serebrennikovs und Yuri Possokhovs Ballett "Nurejew", das in Moskau vom Spielplan genommen wurde und nun in Berlin zu sehen ist. Die Zeit hört beim Literaturfestival LIT:potsdam gerne Salman Rushdie zu, der erklärt, warum Diktatoren so viel Angst vor Künstlern haben. Im Gespräch mit der FAS erzählt die Regisseurin Maryam Touzani, wie sie die Sinnlichkeit des Alterns in ihren Filmen festhalten will. Durch die Enttarnung von Banksy werden alle ärmer, meint die NZZ: Er selbst, seine Fans und die Medien.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.03.2026 finden Sie hier

Bühne

Szene aus "Nurejew" an der Deutschen Oper in Berlin. Foto: Carlos Quezada


In der SZ ist Dorion Weickmann hin und weg vom Ballett "Nurejew", inszeniert von Regisseur Kirill Serebrennikov und choreografiert von Yuri Possokhov, das 2023 am Moskauer Bolschoi vom Spielplan genommen wurde. Nun an der Deutschen Oper in Berlin zu sehen, ist es für Weickmann "das Ballettereignis der Saison". Das Leben des explizit homosexuellen Tänzers bringen die beiden in kongenialer Weise auf die Bühne, jubelt die Kritikerin: "Possokhov und Serebrennikov haben sämtliche Theaterfäden - Musik, Tanz, Sprache - nahtlos miteinander verflochten. Elegant und leichtfüßig flanieren Choreografie und Partitur durch die Ballettgeschichte, zitieren hier einen Traditionsklassiker, dort Arnold Schönbergs 'Pierrot Lunaire.' Um zuletzt Nurejews krankheitsbedingtes Verdämmern in einen Traumkokon zu hüllen: in das sagenhafte 'Königreich der Schatten' aus dem historischen Melodram 'La Bayadère'. Tosenden Beifall hat 'Nurejew' schon in der Generalprobe geerntet: ein Triumph für das Staatsballett und seine fantastischen Tänzer."

Szene aus "Radio Sarajevo" am Landestheater Linz. Foto: Herwig Prammer. 

Nachhaltig beeindruckt kommt Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum aus Sara Ostertags Inszenierung von "Radio Sarajewo" nach dem gleichnamigen Roman von Tijan Sila im Landestheater Linz. Sila ist noch ein kleiner Junge als der Jugoslawienkrieg nach Sarajevo kommt. Wie Ostertag die Wahrnehmung des Krieges aus kindlicher Perspektive schildert, dabei Traurigkeit und Witz verbindet, findet der Kritiker bewegend. Und dann erst "die Musik! Sara Ostertag setzt sie ein, um die pure Erzählung auf auratisch andere Ebene zu heben. Gleich in der ersten Spielszene wandelt sich die Verkaufsbude auf der Bühne in eine 'Donnergeige'. So hat die Sängerin und Multi-Instrumentalistin Jelena Popržan das Ding genannt. Saiten zum Streichen, verbunden mit Elastikbändern, die zu aufgehängten Trommeln führen - magische wie bedrohliche Klänge einer eindrucksvollen Musik-Skulptur gleich zu Beginn."

"Erbärmlich und dumm" findet Jan Brachmann in der FAZ die Entlassung des Salzburger Intendanten Markus Hinterhäuser (unsere Resümees). Ja, man kann durchaus Kritik üben an seinen Entscheidungen, wie zum Beispiel seinem Umgang mit russischen Künstlern wie Teodor Currentzis und Anna Netrebko: "Solche Dinge kann man diskutieren: Man kann die persönlichen Vorlieben, die dahinter stehen, kritisieren, darf aber auch die Zwänge, die dazu führen, nicht ausblenden. Vor allem wären das alles keine Kündigungsgründe. Zugutehalten muss man Hinterhäuser zudem ein exzellentes Konzertprogramm, eine wohlüberlegte thematische Bündelung der Ouverture spirituelle nach Schwerpunktkomponisten und geistlichen Themen, ein Schauspielprogramm, das für die kommende Saison interessanter als bislang ist, und ganz grundsätzlich ein Festhalten an einem strengen Kunstbegriff, das dem sedierenden Gesäusel der Neoklassik und dem Verblödungspopulismus der Klassik-Influencer den Einzug in den Festspielbezirk verwehrt."

Besprochen werden außerdem Barrie Koskys Inszenierung der Wagner-Oper "Siegfried" in Covent Garden in London (FAZ) und Christian Stückls Inszenierung von Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" am Volkstheater München (SZ).
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Kunst

Die "Medien haben Banksy auf ihrem eigenen Altar geopfert", bedauert Philipp Meier in der NZZ. Durch die Enttarnung seiner Identität "sind jetzt alle bestohlen: die Banksy-Fans, die ihren mythischen Helden verlieren, aber auch die Banksy-Sammler, deren Werken nun eine Wertverminderung droht. Und letztlich selbst die Medien. Denn Banksy war vor allem auch eines ihrer Lieblingskinder." Und die Konsequenzen für den Künstler selbst? Banksy Anwalt forderte Reuters auf, den Bericht (mehr hier) nicht zu publizieren, lesen wir: "Er verletze die Privatsphäre seines Mandanten. Seine Enttarnung könne eine ernsthafte Gefahr darstellen, meinte Stephens. Banksy sei seit Jahren 'besessenem, bedrohlichem und extremistischem Verhalten' ausgesetzt."

"Banksy schien die Quadratur des Kreises gelungen zu sein. Er vereinte Subversion mit Massenzuspruch und Finanzelitengeschmack und musste nie persönlich dafür herhalten", kommentiert in der FAZ Ursula Scheer. Was wird nun weiter passieren? "Ein nicht mehr anonymer Banksy könnte Urheberrechte geltend machen, aber auch wegen Beleidigung oder Vandalismus belangt werden", gibt Scheer zu bedenken. Seiner Beliebtheit wird die Enttarnung allerdings nicht schaden, meint sie.

In der Welt kommentiert Boris Pofalla den Streit um die Rektorin der Düsseldorfer Kunstakademie Donatella Fioretti, die eine Veranstaltung mit der palästinensischen Künstlerin Basma al-Sharif plante (mehr hier), die nach Protesten unter Ausschluss der Öffenltichkeit stattfand. Für Pofalla liegt das Versäumnis der Rektorin vor allem darin, sich nicht entschieden gegen Basma al Sharifs im Netz geteilten, israelfeindlichen Positionen gestellt zu haben: "Bemerkenswert an den Statements der Akademie ist ja, dass sie in keiner Weise konkret auf die öffentlich erhobenen Vorwürfe eingehen. Der übliche Disclaimer ('Für Antisemitismus gibt es an der Kunstakademie Düsseldorf keinen Platz') erledigt die Diskussion mit einem müden, summarischen Wischen, als wolle man ein lästiges Insekt vertreiben."

Weitere Artikel: In der FR erinnert Arno Widmann an die Eröffnung der Berliner Nationalgalerie vor 150 Jahren. In der FAZ unterhält sich Bettina Wohlfarth mit den Galeristen Martin Moeller-Pisani und Florian Sundheimer, die im bald stattfindenden Pariser Salon du Dessin ausstellen werden. Auf den "Bilder-und Zeiten"-Seiten der FAZ schreibt Michael Hametner zum Leben und Werk des deutschen Malers Sighard Gille. Besprochen werden die Ausstellung "Kunst um 1800. Eine Ausstellung über Ausstellungen" in der Hamburger Kunsthalle (FAZ) und die Ausstellung "Brancusi" in der Neuen Nationalgalerie in Berlin (taz).
Archiv: Kunst

Film

"Calle Málaga". Bild: Pandorafilm.de


Maryam Touzanis "Calle Málaga" kommt ins Kino - die Regisseurin hat zuvor mit "Das Blau des Kaftans" den erfolgreichsten marokkanischen Film aller Zeiten gedreht, weiß Mariam Schaghaghi in der FAS, die Touzani interviewt. Eines ist der Filmemacherin ein besonderes Anliegen: "Ganz vorne stand für mich die gesellschaftliche Sicht auf das Alter, oder, besser gesagt, wie wir heute das Altern verbergen und dabei die Sinnlichkeit des Alters negieren. In der Figur der María Ángeles manifestiert sich eine andere Perspektive: Altern ist hier ein Privileg. Die Falten, die sich in unsere Haut graben, sind Symbole des Lebens, das wir führen durften. Für mich bedeutet, gut zu altern, vor allem, frei altern zu können. Und auch nach außen die Person zu bleiben, die man im Inneren ist; die Veränderungen an deinem Körper als Zeichen der Zeit zu akzeptieren. Leider wird das lieber verborgen, versteckt, ausradiert - vor allem im Kino, als ob es alternde Frauenkörper gar nicht gäbe."

Weiteres: Der Schauspieler Chuck Norris ist am Donnerstag gestorben, melden FAZ und Zeit. Thomas Wochnik würdigt ihn im Tagesspiegel mit einem Nachruf, Andrian Kreye in der SZ. Valerie Dirk vom Standard sieht auf der Diagonale Graz eine so politische wie witzige Eröffnungsfeier. Maria Wiesner denkt auf den "Bilder und Zeiten"-Seiten der FAZ über "Gaslight" mit Ingrid Bergman und Charley Boyer nach, ein Film, der dem heute so bekannten Phänomen seinen Namen gegeben hat. Frédéric Schwilden interviewt Hape Kerkeling anlässlich seines neuen Films "Horst Schlämmer sucht das Glück" für die Wams. Jörg Marsilius denkt für Filmdienst anlässlich einer neuen Studie zu den Finanzlogiken der Filmstudios nach. Für die NZZ interviewt Karin Hofer Ruth Hirschfeld, "die erste professionelle Casterin der Schweiz".
 
Besprochen werden "Is This Thing On?" von Bradley Cooper (SZ), Paolo Sorrentinos "La Grazia" (SZ), Birgit Heins "Baby, I Will Make You Sweat", der auf der Diagonale Graz läuft (Critic), die Doku "Mesut Özil - Zu Gast bei Freunden", abrufbar in der ZDF-Mediathek (FAS), die ARD-Doku "Tödlicher Himalaya" über Extrembergsteiger (FAZ), der am Sonntag laufende Tatort "Fackel", dritter Fall der neuen Frankfurter Ermittler (NZZFAZ, FR), die Dokus "Louis Theroux: Inside the Manosphere" (taz) und "Barbara - Becoming Shirin David", beide auf Netflix (taz) und Richard Linklaters "Blue Moon" über den amerikanischen Songtexter Lorenz Hart (Wams).
Archiv: Film
Stichwörter: Touzani, Maryam

Musik

Wolfram Weimer stiftet mit dem "Polyton" einen neuen Musikpreis, die verleihende "Akademie für Popmusik" könnte einen wichtigen Faktor in den Debatten bilden, die zwischen Musikern und Streamingdiensten geführt werden, eruiert Elena Witzeck für die FAS im Gespräch mit der Akademiesprecherin Balbina. Zu hoffen ist, "dass die Akademie-Mitglieder zu einer politischen Größe heranwachsen, die irgendwann wirklich in der Lage ist, sich gegen die Zumutungen der Gegenwart und die Bedrohungen der Zukunft zu wehren. Die nächste Welle rollt nämlich schon heran. In ihrem Wohnzimmer in Marzahn spielt Balbina von ihrem Handy einen Song ab, der sehr gut klingt. (...) Das ist die Zukunft. 'Weil da Musik drin ist von Menschen, die keine Kohle kriegen dafür.' Die Entscheidung, die Plattformen dafür nicht in die Verantwortung zu nehmen, ist schon ein paar Jahre her. Jetzt ist die KI trainiert, sind die Daten hochgeladen. Sich dagegen zu wappnen, was kommt, dafür braucht es jede Menge Musikschaffende, die zusammenstehen."

Weiteres: Josef Wirnshofer begleitet Sebastian Krummbiegel mehrere Monate für die SZ. Ulrich Gutmair interviewt Nina Hagen in der taz zu ihrem neuen Gospel-Album "Highway to Heaven", für den Tagesspiegel spricht Gunda Bartels mit ihr. Die pakistanische Konzertpianist Usman Anees gibt sein internationales Debüt in Dubai, Thilo Komma-Pöllath lauscht dem virtuosen Spiel gebannt für die FAS. Für den Tagesspiegel interviewt Christiane Peitz Igor Levit, der demnächst alle Klavierkonzerte von Sergei Prokofjew in der Berliner Philharmonie spielt. Die Geigerin Hillary Hahn tritt in der Tonhalle Zürich auf, in der NZZ fehlt Thomas Schacher bei den Klängen von Prokofjews 1. Violinkonzert ein wenig die Emotion.

Besprochen wird: Das neue Album "Arirang" der K-Pop-Band BTS (Zeit).
Archiv: Musik

Literatur

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Salman Rushdie war beim Literaturfestival LIT:potsdam zu Gast - Jolinde Hüchtker freut sich in der Zeit, dass es mal nicht nur um Politik geht, sondern vor allem Rushdies Literatur im Mittelpunkt steht, nämlich sein neuer Erzählband "Die elfte Stunde" (unsere Resümees). "Wenn an diesem Abend eine Frage dann doch einmal auf die Politik zielt - was er zu den Lügen der heutigen Politiker sage, wie er in diesen Zeiten so hoffnungsvoll sei? - kommt Rushdie schnell auf das Schreiben zurück. 'Die Natur des Schriftstellers erfordert einen Optimismus', sagt er, anders ließe es sich nicht aushalten, allein vor den leeren Seiten zu sitzen. (…) Oberflächlich ähnelten sich die Lügen der Politiker und der Schriftsteller, sagt Rushdie und verweist damit auf die Schriftstellerin Margaret Atwood. Aber die Lügen der Politiker sollen die Wahrheit verschleiern, die Lügen der Literatur hingegen die Wahrheit über den Menschen ergründen. Deswegen seien die Künstler den autoritären Machthabern so verhasst."
 
Auch Lena Schneider atmet im Tagesspiegel auf, dass Rushdie nach dem Attentat 2022 wieder schreibt: "Rushdie wurde angesichts seines Schreibens gegen alle Widerstände immer wieder als Galionsfigur der freien Rede gefeiert. Der Mann auf der Bühne aber begreift sich ausdrücklich nicht als Freiheitssymbol. Für den Satz 'Ich fühle mich nicht wie ein Emblem, nicht emblematisch', gibt es wieder Lacher. Er sei einfach ein Autor, der schreiben wolle und weiter schreiben werde. Künftige Bücher interessierten ihn mehr als die 23, die er schon geschrieben habe."

In Leipzig treffen sich die Kritiker auf der Buchmesse: Mara Delius bemerkt in der Wams, "dass der Literaturbetrieb sich in einem Transformationsprozess befindet, dessen Ausmaße noch nicht abzuschätzen sind; nicht nur, aber auch wegen stetig sinkender Leserzahlen. Es vollzieht sich ein Generationenwechsel, mit dem die spätbundesrepublikanische Ära - symbolisiert durch den Tod von Jürgen Habermas vor ein paar Tagen - endgültig an ihr Ende gekommen ist - und damit auch ihre Konventionen und ökonomischen Sicherheiten." Dirk Knipphals erlebt in der taz immehin eine "Buchmesse, in der sich die Branche ihres zivilgesellschaftlichen Engagements versichert. Und zugleich die Messe, in der sie sich sogar von dieser hanebüchenen Kulturpolitik nicht von ihren eigentlichen Gegenständen - den Autor*innen und Büchern - weglenken lassen will." taz-Kollege Jens Uthoff schließt sich dem Eindruck in seiner Begegnung mit Maria Kolesnikowa und Maxim Znak an.

In der FAS beobachten Tobias Rüther und Tania Martini Wellen der Solidarität mit den vom Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Läden und Ärger über Weimer: "Die taz hat ihre Ausgabe vom vergangenen Wochenende nicht nur an ihrem eigenen Stand ausgelegt, man findet sie auch in den anderen Hallen: 'Leipzig ist nicht Weimer' steht auf dem Titel, das ist ein guter Gag, aber je länger man dann auf der Messe unterwegs ist, desto weniger kann man glauben, dass das wirklich stimmt." Bernhard Heckler hat in der SZ für Wolfram Weimers zweiten Kurz-Auftritt im Rahmen der Buchmesse, ausgerechnet in der Leipziger Deutschen Nationalbibliothek, deren Erweiterungsbau er gerade erst verhindern wollte, angemessen gallige Worte übrig: "Trotz der Beleuchtung, die an Weiße Folter grenzt, schleicht sich beim Zuhören immer wieder Dämmerschlaf an. Nur ab und an schreckt man von seinem Volkshochschulholzstuhl hoch, wenn er zwischendurch eine kuriose verbale Ausfahrt nimmt, zum Beispiel einen Exkurs zu: 'Mündigkeit, dem alten Kantbegriff.' Oder wenn er sagt, der Tag der Demokratiefreiheit sei 'der Valentinstag zwischen Deutschland und der Demokratie'". 

In der Frankfurter Anthologie schreibt Marleen Stoessel über Dschalaluddin Rumis "Gestern nacht - im Schlaf":
 
"Gestern nacht - im Schlaf - im Traume -
           sah ich einen Mond,
Meeresgleich und wunderbar und
           silbern war der Mond…."

Weiteres: Ronen Steinke spricht in Leipzig über sein neues Buch "Meinungsfreiheit", die taz lauscht. Anna-Louisa Schönfeld trifft sich für die FAZ mit Clara Leinemann, deren Roman "Gelbe Monster" gerade den Debütpreis der lit.Cologne gewonnen hat. In der FAZ feiert die Literaturwissenschaftlerin Hannelore Schlaffer Schillers Gebrauch des tiefschwäbischen Monophtongs "Ha!". Ebenfalls in der FAZ macht sich der Slawist Urs Heftrich über die mit 122 Stufen schwindelerregenden Höhen erreichende Treppe in Kafkas Geburtshaus Gedanken. Jan Philipp Reemtsma und Güner Yasemin Balcı sprechen auf der lit.Cologne über Heimat, Alexander Menden hört für die SZ zu. Ebenfalls die SZ lobt Sebastian Guggolz' souveränes Auftreten in Leipzig in einem Kurz-Porträt. Richard Kämmerlings ist mit der Wams bei Schriftsteller Burkhard Spinnen, dem "Chronist des deutschen Mittelstandes", in Münster zu Gast.

Besprochen werden unter anderem Lukas Rietzschels "Sanditz" (SZ), Elizabeth Strouts "Erzähl mir alles" (FR) und Gabriel Zuchtriegels "Pompejis letzter Sommer. Als die Götter die Welt verließen" (taz). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
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