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12.04.2025. Die FAZ staunt im Gropius Bau über Yoko Ono. Die Literaturkritiker begrübeln Unselds Schweigen über seine NSDAP-Mitgliedschaft. In der FAZ erklärt Jürgen Habermas, er und Kluge hätten aber nichts davon gewusst. Die nachtkritik fragt, ob sie sich gemeint fühlen soll, wenn Emre Akal in seiner Münchner Inszenierung von Fassbinders "Katzelmacher" den Rassismus in die Mittelschicht verlegt. Die taz kann sich in Köln kaum satt sehen an den Kinderspielen aus aller Welt, die Francis Alÿs gefilmt hat.
In der großen Yoko-Ono-Ausstellung im Berliner Gropius-Bau ist FAZ-Kritiker Hernán D. Caro beeindruckt, "mit welcher Konsequenz und Intelligenz sich die Künstlerin seit dem Beginn ihrer Laufbahn dem Auftrag hingegeben hat, der Vorstellungskraft neue Räume zu öffnen", und das seit Mitte der Fünfziger, erst in Japan, dann in New York. "So mietete Ono Anfang der Sechziger ein billiges Loft in Downtown Manhattan, in dem sie zusammen mit dem experimentellen Musiker La Monte Young Konzerte und künstlerische Happenings veranstaltete, an denen unter anderem John Cage, Marcel Duchamp und Peggy Guggenheim teilnahmen. Dort präsentierte Ono auch einige ihrer frühesten Kunstwerke, wie etwa 'Painting to Be Stepped On' (1960), ein Stück Leinwand auf dem Boden, das erst durch die Fußabdrücke des Publikums zu einem Gemälde wird."
Nicht weniger beeindruckt zeigt sich Sophie Jung in der taz von der Ausstellung "Kids Take Over" des belgischen Künstlers Francis Alÿs im Kölner Museum Ludwig. Alÿs filmt seit rund 25 Jahren Kinderspiele auf der ganzen Welt, 30 seiner Videos sind jetzt in Köln zu sehen: "'In den Abfallprodukten erkennen Kinder das Gesicht, das die Dingwelt gerade ihnen, ihnen allein zukehrt', schreibt Walter Benjamin. Kinder würden sich damit ihre 'Dingwelt bilden, eine kleine in der großen, selbst'. Das vorgefundene Ding und das Kind verschmelzen in den Videos von Francis Alÿs zu etwas Eigenem: Ein Junge quetscht sich in einem alten Autoreifen und rast eine Abraumhalde im kongolesischen Lubumbashi hinunter. Die Kamera rast mit, mal aus Sicht des Jungen, mal aus der des Reifens, dreht sich, bleibt wieder stehen. Schnitt, Zoom raus auf die ausgelaugte Landschaft einer Kobaltmine. Es sind bedrückende und tolle Bilder."
Wie schön für Bayerns Kunstminister Blume, dass der staatlichen Gemäldesammlungen in München nicht nur Verschleppung bei der Aufklärung von Raubkunstfällen vorgeworfen wird, sondern jetzt auch noch sexuelle Belästigung in ihren Räumen und mangelnde Sicherheitsstandards. Das lenkt von der Frage ab, ob der jetzt versetzte Generaldirektor allein Schuld an dem Schlamassel ist, meint in der taz Klaus Hillenbrand: "Der neue Skandal in den Museumsräumen gab Kunstminister Blume die Möglichkeit, sich vom Chef der Staatsgemäldesammlungen zu trennen, ohne dass die Finger auf ihn selbst gerichtet wurden. Bei der Debatte um verschleppte Ansprüche auf Nazi-Raubkunst steckt der Minister schließlich selbst mit im Sumpf. Blume hat dafür gesorgt, dass Kunstwerke wie die berühmte 'Madame Soler' von Pablo Picasso einer Überprüfung durch eine unabhängige Kommission entzogen wurden, obwohl Hinweise dafür vorliegen, dass es sich um das Eigentum von verfolgten Juden im NS-Staat handelte. Gleiches gilt für eine Reihe von Werken, darunter zwei Gemälden von Paul Klee, bei denen Nachfahren des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim für ihre Rückübertragung streiten."
Besprochen werden noch "Caesar & Kleopatra" im Historischen Museum der Pfalz in Speyer (eine Ausstellung, die "nicht von blinder Liebe und Überwältigung spricht, sondern von politischen und ökonomischen Interessen, von zwei Kulturen, die sich schon längst einander angenähert hatten, als ihre Exponenten Caesar und Kleopatra zusammenkamen", so ein sehr angetaner Tilman Spreckelsen in der FAZ) und eine Ausstellung der Fotografien Francesca Woodmans in der Wiener Albertina (FAZ).
Durch Siegfried Unselds nun ans Tageslicht gekommene NSDAP-Mitgliedschaft (unsere Resümees hier und dort) bleibt das Verdienst des Suhrkamp Verlags in der Nachkriegszeit "unbenommen", schreibt Mara Delius in der WamS. Aber "Unseld selbst war in einem Punkt eben: ein ganz gewöhnlicher Deutscher. Wie sehr die Bundesrepublik auf solchen Paradoxien aufgebaut war, ist nachzulesen in der Literatur - nicht zuletzt in Werken, die bei Suhrkamp verlegt wurden." In seiner kurzen Notiz zur Causa Unseld kommttazler Dirk Knipphals auf Alexander Cammanns Kommentar in der Zeit zu sprechen, der hinter Unselds legendärem Arbeitseifer für seinen Verlag einen "geheimenSchuldmotor" vermutet: "Das ist nicht abwegig. Und zu den Kosten, diesen Motor am Laufen zu halten, gehörte eine lebenslange Abspaltung. Jeden Autorenbrief, jede Reiseabrechnung hat er aufbewahrt, aber seine Parteimitgliedschaft vergessen? Der Bildungsroman der Bundesrepublik führte über krummeWege." Auf eine Anfrage der FAZ reagiert JürgenHabermas mit einer Notiz, dass er und auch AlexanderKluge von Unselds NSDAP-Mitgliedschaft nichts gewusst hätten. Er glaubt auch nicht, "dass Unseld mit einem der mir bekannten engeren Autoren darüber je gesprochen hat", zitiert Patrick Bahners in der FAZ und grübelt im folgenden etwas umständlich herum, wie Habermas wohl zu dieser Gewissheit kommen mag.
Weitere Artikel: "Wir sind etwa in derselben Situation wie Deutschland 1933", sagt ein über die aktuellen Entwicklungen in den USA völlig verzweifelter T.C. Boyle im SZ-Gespräch gegenüber Jörg Häntzschel: Trumps "Macht ist absolut". Yelizaveta Landenberger erinnert in der taz an die Kurzgeschichten des in der Sowjetunion auf Jiddisch schreibenden Autors und Redakteurs GennadyEstraikh, dessen Texte sie während der Coronapandemie ins Englische übersetzt hat. In "Bilder und Zeiten" der FAZ erzählt der SchriftstellerWolfgangHegewald von seiner Reise nach Rom. Julia Encke porträtiert für die FAS den Schriftsteller, Reemtsma-Sohn, Musikproduzenten und LabelbetreiberJohannScheerer. Im Literaturfeature von Dlf Kulturspricht Jörg Plath mit dem Übersetzer ThomasWeiler, der für seine Übertragung von "Feuerdörfer" über Wehrmachtsverbrechen in Belarus vor kurzem den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat.
Besprochen werden unter anderem SophieHungers Debütroman "Walzer für Niemand" (taz), ArnoFranks "Ginsterburg" (taz), RiccardoNicolosis "Putins Kriegsrhetorik" (taz), YannicHanBiaoFederers "Für immer seh ich dich wieder" (FR) und die Memoiren von JosephineBaker (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Die Illusion des Kinos als Konstruktion: "Grand Tour" von Miguel Gomes (Mubi) Ab 18. April zeigt der Streamer Mubi "Grand Tour", den neuen Film des portugiesischen Auteurs MiguelGomes. Der Film erzählt von der abenteuerlichen Flucht eines Kolonialbeamten vor seiner Verlobten im China des frühen 20. Jahrhunderts. Gedreht wurde der Film zwar mit einem Team vor Ort, aber wegen Covid-Bestimmungen von Portugal aus, per Monitor und Anweisungen via Live-Schalte, erfahren wir im taz-Gespräch, das Thomas Abeltshauser mit dem Regisseur geführt hat. Dem Film selbst hat er eine bewusst künstliche Ästhetik verpasst, sagt Gomes: "Wenn ich etwa im Studio ein Postamt im Saigon vor 100 Jahren inszeniere, erinnert es an den Exotismus aus einem Hollywoodfilm der 1940er Jahre. Dann schneide ich zu einer Aufnahme eines echten Postamts der Stadt, die heute Ho-Chi-Minh-Stadt heißt. In diesen Bildern schwingt der Zusammenhang von Gegenwart und Kolonialerbe mit und auch, wie sehr unser Blick auf diese Region durch das klassische amerikanische Kino geprägt ist, Filme wie Josef von Sternbergs 'Shanghai Express' etwa."
Weiteres: Katharina Stahlhofen fragt sich in der taz, warum in der aktuellen Staffel von "WhiteLotus" ständig Tiere auftauchen. Besprochen werden Jannis Alexander Kiefers "Another German Tank Story" (SZ, unsere Kritik), die Netflix-Serie "Adolescence" (FR), die Apple-Serie "The Studio" mit SethRogen (NZZ), ÉricBesnards "Louise und die Schule der Freiheit" (FAZ), AlexandraMakarovás auf der Diagonale in Graz preisgekröntes Drama "Perla", das in Deutschland noch nicht im Kino startet (Standard), die von Disney im Streaming gezeigte Tragikomödie "Dying for Sex" mit MichelleWilliams (Welt) und die Apple-Serie "Your Friends and Neighbors" mit JonHamm (FAZ).
Emre Akal hat am Münchner Action-TheaterRainer Werner Fassbinders erstes Bühnenstück "Katzelmacher" inszeniert. Und er hat es verlegt, schreibtnachtkritikerin Dorte Lena Eilers: der Rassismus wird nicht mehr am "proletarischen Rand der Gesellschaft" verortet, sondern im Parkett. "Das 'Inland Empire', welches Akal in seiner 'Katzelmacher'-Überschreibung zu durchmessen sucht, speist sich aus diversen Fragmenten westlicher Mittel- und Oberschichtsozialisation. Zehn Mal wird sich das Höllentor an diesem Abend lärmend öffnen und schließen. Zehn Mal werden wir mit Szenen konfrontiert, die sich an einer grotesken Mischung aus Netflix- und Game-Ästhetik orientieren", und jedesmal tritt der griechische Gastarbeiter Jorgos auf, ohne Text, eine reine Projektionsfigur für die Fremdenfeindlichkeit. Alles zusammen sorgt dafür, dass "wir, auf unseren 40-Euro-Plätzen sitzend, vollgesogen mit bildungsbürgerlichem Kapital, das Problem nicht in andere Schichten exportieren. Fühlen wir uns gemeint? Schwer zu sagen."
In der SZ ist Christiane Lutz begeistert, hat aber einen kleinen Kritikpunkt: "Wo sich Fassbinders Jorgos am Ende selbst abfällig über die Ankunft eines neuen, eines türkischen Gastarbeiters äußert, und somit den nicht unbedeutenden Punkt macht, dass jeder rassistische Dinge sagen kann, dass man sich selbst also nie davor gefeit wähnen sollte, bleibt dieser Fremde unbefleckt. ... Jeder kann hier Opfer werden - Täter allerdings nicht. Das zu übersehen, kann man dem Regisseur aber auch als Einziges vorwerfen. Ansonsten: Natürlich klingelt es pausenlos im Kopf. Diese Sätze, man kennt sie, man hat sie gehört, zuletzt im Wahlkampf."
Reinhard J.Brembeck berichtet in der SZ von einer Probe zu Mussorgskys Oper "Chowanschtschina" bei den Salzburger Osterfestspielen: Simon McBurney inszeniert, Esa-Pekka Salonen dirigiert. Letzteren kann Brembeck zu einem kurzen Gespräch abfangen: "Alle in dieser Oper, sagt er strahlend, seien unsympathisch, niemanden würde man mögen. Selbst Marfa sei zwar beeindruckend und kraftvoll, aber nicht sympathisch. Nur die Musik ist sympathisch. Die Hauptfigur sei aber der Chor und damit das russische Volk. Viele der Chorstücke sind religiös gefärbt, da dränge sich die Parallele zum heutigen Russland auf, wo Wladimir Putin eine enge Symbiose mit den vom Patriarchen Kyrill angeführten Orthodoxen eingegangen ist." Heute abend ist Premiere.
Weiteres: In der nachtkritikberichtet Katrin Ullmann von der Antrittspressekonferenz Sonja Anders', der neuen Intendantin des Hamburger Thalia Theaters. In der Weltwürdigt Manuel Brug den Choreografen Martin Schläpfer, der sich mit einem Ballettabend als Leiter des Wiener Staatsballetts verabschiedet. In der FAZ schreibt Wiebke Hüster zu Schläpfer. Frank Hilbrich wird neuer Generalintendant am Musiktheater im Revier, meldet die FAZ. Besprochen wird außerdem noch Verdis "Don Carlos" am Theater Hagen (nmz).
In der SZ ist Gerhard Polt sehr traurig, dass der Münchner Stadtrat auf dem Gebiet der alten Paketposthalle trotz 48 500 Münchner Gegenstimmen zwei je 155 Meter hohe Türme bauen will: "In den Hochhaussiedlungen an der Grenze zur Peripherie leben keine Tscharlis oder Monaco Franzes. Die wachsen nicht im 24. Stockwerk eines Towers. Ja, wo ist sie denn hin, die Gemütlichkeit? In Schwabing ist sie auf jeden Fall auch nicht mehr."
Und: In "Bilder und Zeiten" (FAZ) schreibt Jens Malling über die Metrostationen in Moskau und Leningrad aus sowjetischer Zeit.
Ulrich Gutmair unterhält sich für die taz mit dem früheren DDR-Punk und späterem Bürgerrechtler Michael "Pankow" Böhlke, der die Songs seiner damaligen Underground-Band Planlos nun erstmals eingesungen hat. Dass es die ungeheure Härte war, mit der der DDR-Staat auf jede Form von Abweichung reagiert hat, die ihn und seine Altersgenossen damals zu Punks gemacht haben, will er heute nicht mehr glauben: Punk war einfach ein Ausdrucksmittel, meint er. "Das ist ja in mir angelegt gewesen: also Widerstand, Skepsis, aber auch so Gefühle wie Trauer und Zweifel. Die Angst, die sich dann als Wut gezeigt hat, kommt nicht aus der Punkzeit, wenn man 16 ist. ... Die Punks, mit denen ich gesprochen habe, waren oftmals hochsensibleKinder. Weil etwa Gewalt in der Familie herrschte, mussten sie in Habachtstellung sein. Das alles noch gepaart mit dem Leben in einer Diktatur, wo sich keiner traut, die Wahrheit zu sagen, und Gewalt allgegenwärtig ist."
Standard-Kritiker Christian Schachinger begibt sich mit dem neuen Album des einstigen DubStep-Hexenmeisters Skrillex auf eine "Reise in das Herz des ADHS-Syndroms" und verliert dabei "schnell den Faden. ... Skrillex schraubt brutal an den diversen Mischpultknöpfen herum, kratzt Vinylplatten zu Tode und bohrt Löcher in CDs. Dazu kracht nach einer halben Minute stringenten Songaufbaus öfters eine Fabrikshalle über den Robotern zusammen, die an einer Fertigungsstraße in Korea oder China an Autokarosserien herumschrauben. Metall kreischt auf Metall, die Chipmunks suchen auf Spotify zur allgemeinen Beruhigung eine schöne sanfte KI-Meditationsmusik heraus. Laaaa-leeeeee-luuuuuuu ... Nach einer Dreiviertelstunde ist man dazu bereit, seinen Urlaub im Trappistenkloster zu verbringen." Sie waren gewarnt:
Bestellen Sie bei eichendorff21!Das Neue Deutschland erinnert an den 2021 gestorbenen Popjournalisten AndreasBanaski, der unter dem Pseudonym KidP. in den frühen Achtzigern in Sounds und später auch in Spex die Art und Weise, wie man in Deutschland über populäre Musik schrieb, komplett umkrempelte. Den Anlass dafür bietet ein Buch, das Banaskis Texte sammelt und diese mit Anmerkungen von einstigen Weggefährten versieht, darunter DiedrichDiederichsen, der Banaski vom frustrierten Dauer-Leserbriefschreiber in den Stand des Autors adelte. "Das ist kein runtergerockter Musikjournalismus, das ist Poesie", stellt Frank Jöricke in seiner Rezension beim begeisterten Lesen der alten Texte fest, "ein Fest für Freunde des assoziativenDenkens". Dazu passend hat Christof Meueler ein Gespräch mit Banaski aus der Schublade geholt. Der zeigt sich darin erfrischend renitent, nicht mal die Spex lässt er gelten: "Das ganze Heft war ein verspätetes New-Wave-Blatt, sterbenslangweilig."
Weitere Artikel: Nadine Lange unterhält sich im Tagesspiegel mit Marie von der Heydt, der neuen Geschäftsführerin des MusicboardsBerlin, über deren Arbeit unter den rabiaten Kürzungen ihres Vorgesetzten, des Kultursenators JoeChiallo. In der "Lange Nacht" des Dlf Kulturwidmet sich Berit Hempel Leben und Werk von Josephine Baker. Es ist endlich an der Zeit, den Komponisten ArnoldLudwigMendelssohn aus dem Schatten seines ungleich bekannteren Großonkel Felix zu heben, schreibt der Musikwissenschaftler Arnold Werner-Jensen in der "Bilder und Zeiten"-Beilage der FAZ.
Besprochen werden ein Berliner Konzert der in Italien aktuell ziemlich beliebten Indieband La Rapprensentante Di Lista (Freitag), Bobby Rushs und KennyWayneSheperds Album "Young Fashioned Ways" (FR) und ChristophTürckes Buch "Philosophie der Musik" (SZ).
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