Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
07.09.2024. Die FAZ dokumentiert die ILB-Eröffnungsrede der französisch-ruandischen Schriftstellerin Beata Umubyeyi Mairesse, die erzählt, wie sie dem Genozid der Hutu an den Tutsi entkam. Diese Rede zeigt, was Literatur vermag, erkennt der Tagesspiegel. "Kindesmissbrauch ist auch Gewalt gegen die Sprache", sagt die französische Schriftstellerin Neige Sinno, die von ihrem Stiefvater vergewaltigt wurde, im Welt-Interview. Einen gelungenen Auftakt der neuen Burgtheater-Ära unter Stefan Bachmann sehen die Theaterkritiker, wenn Karin Henkel gleich fünf Hamlets auf der Bühne spuken lässt. Der Tagesspiegel legt in den wiedereröffneten Rieckhallen mit Mark Bradford Schichten von Zuschreibungen und Lügen frei.
In ihrer Eröffnungsrede zum Internationalen Literaturfestival Berlin (die FAZ dokumentiert sie in "Bilder und Zeiten") erinnert die französisch-ruandische SchriftstellerinBeataUmubyeyiMairesse an den GenozidderHutu an den Tutsi vor 30 Jahren. Oder genauer: wie sie selbst durch eine List noch gerade so entwischt ist. Mit dieser Rede "kam eine erschütterndeUnmittelbarkeit in den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal, die die Frage nach der Bedeutung des Erzählens erst überlagerte, um dann schockierend explizit mit ihr zu verschmelzen", schreibt Petra Ahne in der FAZ. "Mairesse erzählte, wie sie sich als Teenager mit der Mutter im Keller eines Hotels vor den Hutu-Milizen versteckte, wie sie entdeckt wurden und sie, vor ihren potentiellen Mördern stehend, sich blitzschnell eine Geschichte ausdachte: Sie erfand einen französischen Vater, eine Adresse, sie sei keine Tutsi, sagte sie, verstehe die Sprache gar nicht. Ihr wurde geglaubt. In dem Moment sei sie Geschichtenerzählerin geworden." Die Auftaktveranstaltung gibt es auch auf Youtube zu sehen:
Diese Rede zeigt, "was Literatur vermag - und wozu sie gebraucht wird", schreibt Gregor Dotzauer im Tagesspiegel: "Geschichtsschreibung ... ist unerlässlich, aber ohne die Imaginationen und Reflektionen, die etwa Primo Levi oder Imre Kertész dem Holocaust widmeten, wäre das, was sich daran verstehen lässt, unvollständig. ... Das war eine bewegende, grundsympathische, mit stiller Autorität vorgetragene und durch die berichtete Erfindungsgabe sofort aufs Feld der Literatur führende Rede. Die Pointe liegt allerdings darin, dass sie die Fiktionen ihrer Kurzgeschichten und Romane zusammen mit der Dichtung erst hinter sich lassen musste, um das Gefühl zu haben, einer tieferen Wahrhaftigkeit Raum zu geben. Mit der Nüchternheit ihrer jüngsten Erzählung 'Le convoi' (Flammarion) überwand sie die Unfähigkeit, über das Erlebte direkt zu sprechen."
Aber "stößt da nicht die Literatur, die Sprache selbst an ihre Grenzen", fragt Sonja Zekri in der SZ. "Keineswegs", lautet die Antwort von Mairesse: "Wenn ein Genozid als 'unaussprechlich', 'unbeschreiblich' gelte, sei dies vor allem eine Schutzbehauptung der anderen. So sei es Holocaust-Überlebenden ergangen, die - wie Primo Levi - das Erlittene durchaus aufschrieben, aber über Jahrzehnte entschlossen überhört wurden. So sei es in vielen Fällen heute: 'Was nützt die Fülle an Informationen, wenn man nicht hören will? Welchen Sinn hat es zu schreiben und zu sprechen angesichts einer faulen, bequemen Welt?' Da klang das Buch schon nicht mehr so wirkmächtig, sondern hilflos, verletzlich."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Um Sprache und das Verbalisieren von erlittenem Leid geht es auch in NeigeSinnos autobiografischem Roman "Trauriger Tiger", in dem die Autorin davon erzählt, wie ihr Stiefvater sie als Kind missbraucht hat. "Kindesmissbrauch ist auch Gewalt gegen die Sprache", sagt Sinno gegenüber Martina Meister in der Literarischen Welt. "Der Täter zwingt das Opfer, zu schweigen und zu lügen. Ein Kind, dass missbraucht wird, verliert deshalb das Vertrauen in die Sprache. Bei mir kommt hinzu, dass mein Aggressor sehr leutselig war, er hat viel gesprochen, erklärt und mir sein Räsonnement aufgezwungen. Meine eigene Sprache zu finden, war befreiend. Aber das Schreiben hat mich nicht von der Gewalterfahrung reingewaschen. Die Suche nach einem ästhetischen Fluchtweg ist emanzipatorisch, weil Ästhetik für mich politisch ist. Denn wenn man mit der Sprache arbeitet, dann geht es immer darum, wie man seine Sicht auf die Welt und auch die der anderen verändern kann."
Weitere Artikel: Jörg Plath legt uns in der NZZ die bulgarische Gegenwartsliteratur ans Herz. Die SchriftstellerinPaula Irmschlerdenkt in einem kleinen taz-Essay über ihre Generation der Wendekinder und die anhaltenden Ost-West-Debatten der letzten Jahrzehnte nach. Ulf Poschardt unterhält sich für die WamS mit EckhartNickel über dessen neuen Roman "Punk". Die SchriftstellerinAnne Weber meditiert in ihrer von der FAZ dokumentierten Eröffnungsrede zum Via Nova Kunstfest Corvey über unseren Blick in die Sterne. In der Literarischen Welt verneigt sich Mara Delius vor Suhrkamp-Verleger SiegfriedUnseld, der vor 100 Jahren geboren wurde. Dazu passend spricht Marc Reichwein in der Literarischen Welt mit der Suhrkamp-Lektorin MichiStrausfeld, die seinerzeit die lateinamerikanischeWelle im Verlag mit auf den Weg brachte und dem Haus damit spätestens mit Isabel Allendes "Das Geisterhaus" traumhafte Verkaufszahlen bescherte. Der Verleger HelgeMalchow erinnert in der FAS an HeinrichBölls vor 50 Jahren erschienenen Roman "Die verlorene Ehe der Katharina Blum". Die Autorin und Regisseurin Noemi Schneider stöbert sich für "Bilder und Zeiten" der FAZ durch die kleine Buchhandlung Damocle Edizioni in Venedig. Joseph Hanimann blättert für "Bilder und Zeiten" in den Kriegstagebüchern von AndréGide. GeorgStefanTroller erinnert sich in der Literarischen Welt daran, wie er einmal auf JackLondons Spuren wandelte. Marc Zitzmann fragt sich in "Bilder und Zeiten" wie lange man wohl noch an den Ufern der Seine Bücher kaufen kann. Außerdem bringt die NZZ mit "Pillen für Mascha" eine literarische Dystopie der SchriftstellerinSofiOksanen über eine von Russland besetzte Ukraine, in der Verhütung und Abtreibung illegal sind und Frauen zu de facto Gebärmaschinen reduziert werden.
Besprochen werden unter anderem MauricioRosencofs Erzählband "Das Schweigen meines Vaters" (taz), JoLendles "Die Himmelsrichtungen" (FR), LeneAlbrechts "Weiße Flecken" (FAZ), MarianEngels "Bär" (SZ) und AnnaKatharinaHahns "Der Chor" (LitWelt). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Spröde Kunstversuche: "April" von Dea Kulumbegaschwili Das FilmfestivalVenedig neigt sich seinem Ende zu. taz-Kritiker Tim Caspar Boehme sah einen offenbar sehr saturierten, in sich ruhenden Wettbewerb - jedenfalls handelt es sich bei Dea Kulumbegaschwilis georgischem Film "April" für ihn um "eine Ausnahme im Wettbewerb", da "dieser Film zu den wenigen Beiträgen gehört, die künstlerisch etwas ausprobieren." Allerdings "hat die demonstrative Zurschaustellung dieser Sprödigkeit zusammen mit ein paar Ideen, die nicht recht zünden, etwas arg Bemühtes". Der Film über eine Gynäkologin auf dem georgischen Land handelt auch von Abtreibungen, die sie heimlich anbietet. Der Film "arbeitet mit dem Kontrast zwischen großer Künstlichkeit bei den Interaktionen der beteiligten Personen einerseits und der Rauheit der weitläufigen Landschaft andererseits. Bei Dialogen stehen die Menschen steif in karg-sterilen Krankenhausräumen, sprechen tonlos. Doch sobald Nina mit ihrem Auto unterwegs ist, fängt die Kamera begierig die Natur mit den in weiter Ferne sich abzeichnenden Bergen und den sich am Himmel häufig auftürmenden Wolken ein."
Auf Artechock resümieren Janick Nolting (hier) und Rüdiger Suchsland (dort) die letzten Festivaltage. Und Tobias Kniebe wird es in der SZ trüb zumute, wenn er sieht, wie Venedig Kevin Costner an den "Katzentisch" des Festivalgeschehens platziert, wo er den zweiten Teil seiner zu kentern drohenden Westernsaga "Horizon" präsentiert - umso beeindruckter ist Kniebe von Costners beharrlichem Durchhaltevermögen, der seine auf vier Filme angelegte Reihe unbedingt abschließen möchte (hier unsere Kritik des ersten Teils).
Fernab vom Lido: Jürgen Kaube wird in der FAZ wehmütig und wütend zugleich, wenn er sich zum Tod des Medienmachers LutzHachmeister (unser Resümee) die bleiern-triste Gegenwart des öffentlich-rechtlichenFernsehens in Deutschland ansieht, der eines heute völlig abgeht: nämlich Hachmeisters TV-Dokumentarfilme, "die zum Besten gehören, was das deutsche Fernsehen hervorgebracht hat. Hachmeister besaß eine homogeneNeugier auf alles zeitgeschichtlich Interessante. Er kultivierte eine forschende Haltung zu seinen Stoffen. So drehte und schrieb Hachmeister über das Leben und Sterben von Hanns Martin Schleyer ebenso wie über die Freie Deutsche Jugend, über Hotels an der Côte d'Azur und das Ehepaar Zelda und F. Scott Fitzgerald wie über den Zeitungswissenschaftler und Kriegsverbrecher Alfred Sixt, über das Faible des 'Spiegel'-Herausgebers Rudolf Augstein für ehemalige SS-Leute, über Hannover als Einflusszentrum der Republik und über das pressierte Leben der Sterne-Köche. Über das Fernsehen und seine oft fantasielosen Intendanten, die unterhalb der Möglichkeiten ihres Mediums bleiben, hat er sich aufgeregt."
Weitere Artikel: Thomas Willmann spricht für Artechock mit FrederikeDellert, Co-Leiterin des FantasyFilmfests, das derzeit durch diverse deutsche Städte tourt. Tobias Rüther spricht für die FAS mit LeaRuckpaul über ihre aus Perspektive des Mädchens gedrehte Neuverfilmung von Nabokovs "Lolita". Gunar Leue spricht für die taz mit der Filmmusikkomponistin CassisBStaudt.
Besprochen werden AsliÖzarslans "Ellbogen" nach dem Roman von FatmaAydemir (Artechock, unsere Kritik), DorisMetz' Dokumentarfilm "PetraKelly - act now!" (taz, mehr dazu bereits hier), Artus' "Was ist schon normal" (Artechock), die Netflix-Serie "Kaos" mit JeffGoldblum (Freitag), die WDR-Doku "Das Cybermobbing-Kartell" (FAZ) und JohnRosmans Horrorfilm "New Life" (SZ).
Ebenfalls im Tagesspiegel wärmt sich Michaela Nolte für die Berlin Art Week in den Reinickendorfer Wilhelm Hallen auf, die unter dem schlichten Titel "Hallen 05" Positionen aus drei Privatsammlungen, zwei Institutionen und 16 Galerien zeigt.
Besprochen werden die große Comic-Ausstellung "La BD à tous les étages" im Centre Pompidou Paris (taz, mehr hier) und die AndyWarhol-Ausstellung "Velvet Rage and Beauty" in der Neuen Nationalgalerie in Berlin (NZZ, mehr hier).
Szene aus "Empusion". Foto: Krafft Angerer Antú Romero Nunes hat Olgar Tokarczuks feministische Zauberberg-Parodie "Empusion" in einer Fassung von Lucien Haug auf die Bühne des Lausitz-Festivals gebracht - und Welt-Kritiker Jakob Hayner staunt nicht schlecht: "Die Figuren, bis auf den Protagonisten alles Männer, lässt Regisseur Antú Romero Nunes ausnahmslos von Frauen spielen. Die Frauenbesetzung ist eine starke Setzung, greift sie doch auf, worum es geht. Tokarczuk lässt ihre Männer in Zitaten sprechen: Charles Darwin und Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, August Strindberg und Frank Wedekind, sie alle sprechen von der natürlichen Unterlegenheit der Frau in geistiger Hinsicht. Und auch im Theater traute man Frauen lange nicht zu, alle Rollen spielen zu können." "Die Dekonstruktionsabsicht ist recht augenscheinlich", räumtNachtkritiker Christian Rakow ein, applaudiert aber dennoch: "Das Gehirn der Frauen sei einfach zu klein, heißt es. 'Zuweilen können wir den Eindruck gewinnen, als dächten sie so wie wir. Doch das ist eine Illusion. Sie imitieren unsere Art des Gesprächs.' Natürlich machen solche Sätze besonders Spaß, wenn hier quasi die Imitation der Imitation der Imitation gegeben und persifliert wird. Charlotte Müller (mit üppigen Koteletten) und Sabine Waibel (mit der Etikette eines Wiener Geheimrats) wetteifern in der Verächtlichmachung alles Unmännlichen, bieten Lästerliches in der Lausitz."
Szene aus "Hamlet". Bild: Lalo Jodlbauer Derweil eröffnet das Wiener Burgtheater die neue Ära unter Intendant Stefan Bachmann mit Karin HenkelsInszenierung des "Hamlet", den sie in fünf Figuren aufspaltet und miteinandern plaudern lässt. Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum amüsiert sich prächtig: "Was da alles gegen Ende passiert, hätten Monty Python sich nicht witziger und parodistischer ausdenken können. Nicht, dass Karin Henkel den 'Hamlet' neu erfunden hätte, aber es ist eben vieles sehr plastisch und vor allem mit ironischer Distanz herausgearbeitet." In der SZ freut sich auch Christiane Lutz über einen vielversprechenden Bachmann-Auftakt, versprüht Henkel mit ihrem Hamlet doch vor allem gute Laune, ohne sich auf eine Deutung festzulegen: "Nicht einmal auf ein Genre legt Karin Henkel sich fest. Eine Tragödie ist dieser 'Hamlet' zwar, aber auch eine Reflexion über das Spielen an sich. Die Schauspieler fragen, wie denn Hamlets Wahnsinn auszusehen hat, oder wie viel Blut bei einem Mord mit dem Messer zu spritzen hat. Meist spielen die Hamlets Richtung Publikum, als wollten sie das Geschehen durch jemanden bestätigt wissen." "Dieser Klamauk hat Würze!", meint auch Margarete Affenzeller im Standard, auch wenn das Ende ein wenig lieblos ausfällt.
Besprochen werden außerdem Calixto Bieitos "Carmen" an der Wiener Staatsoper (Standard), Alexandra Liedtkes Inszenierung "Daddy unplugged" an der Neuköllner Oper (Tagesspiegel) und Max Emanuel Cenčićs Inszenierung von Nicola Porporas Oper "Ifigenia in Aulide" beim Festival Bayreuth Baroque (FAZ).
Völlig begeistert istNZZ-Konzert Christian Wildhagen vom Mahler-Konzert des BR-Symphonieorchesters unter SimonRattle beim LucerneFestival. Rattle dirigiert die Symphoniker luftiger als sein Vorgänger Mariss Jansons, beobachtet er. "Mahlers grimmig-grandioser sechster Sinfonie kommt der gelassenere Zugriff ebenso zugute wie Rattles jahrzehntelange Erfahrung mit diesem Ritt durch Himmel und Hölle. Wie eine Tragödie in vier Akten entwickelt er die vier Sätze, und innerhalb dieser packenden Dramaturgie ergibt auch der auf die zweite Position vorgezogene langsame Satz Sinn: als letzterHoffnungsschimmer, bevor die Musik exzessiv den eigenen Untergang zelebriert. Dennoch behält Rattle stets die Kontrolle über die gewaltigen Energieströme, immer wieder bricht er den fatalistischen Sog mit fein herausgearbeiteten Details auf. So behauptet das Individuum seine Stimme selbst noch inmitten des pessimistischen Taumels. Ein geradezu symbolischer Akt - und eine dirigentische Meisterleistung."
Weitere Artikel: Für die WamSporträtiert Manuel Brug die Sopranistin AnnaProhaska. Im Tagesspiegel-Gespräch gibtAnne-SophieMutter Frederik Hanssen darüber Auskunft, warum sie ein Benefizkonzert für die Deutsche Krebshilfe spielt. Marlene Knobloch erzählt in der SZ von ihrer Begegnung mit MoonUnitZappa, die gerade ein Buch über ihr Leben als Tochter von FrankZappa veröffentlicht hat. Die Vorstellung, dass Musik die Menschen einander näher bringt, hält Detlef Diederichsen in seiner taz-Kolumne für ausgemachtenQuatsch. Karl Fluch schreibt im Standard über Emily Armstrong, die neue Sängerin von LinkinPark. Weiterhin erinnert Fluch im Standard an die ersten beiden Alben von RobertPalmer, die vor 50 Jahren erschienen sind. Und die Agenturen melden, dass die brasilianische Samba- und Bossa-Nova-Legende SérgioMendes gestorben ist.
Besprochen werden MJLendermans Album "Manning Fireworks" (ZeitOnline), ein neues Album der Suuns (JungleWorld), ein Frankfurter Konzert von TheVampires (FR), ParisHiltons Pop-Comeback (Standard) und ein Album von RobertStadlober mit Tucholsky-Liedern (Standard).
BuchLink: Aktuelle Leseproben.
In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Susanne Heim: Die Abschottung der Welt Mit 19 Abbildungen und 2 Karten. In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten…
Charlotte Mew: Alle belebten Dinge halten den Atem an Aus dem Englischen von Wiebke Meier. Mit einem Nachwort von Norbert Hummelt. Charlotte Mew war eine der herausragenden lyrischen Stimmen ihrer Zeit. In ihren mit den Geschlechterrollen…
Sally Smith: Der Tote in der Crown Row Aus dem Englischen von Sibylle Schmidt. London 1901: Der Temple-Bezirk mit seinen alten Gebäuden und verwinkelten Straßen liegt im Herzen Londons und bildet das Zentrum der…
Anatoli Kusnezow: Babyn Jar Aus dem Russischen neu übersetzt von Christiane Körner. Mit einem Nachwort des Historikers Bert Hoppe, das die geschichtlichen Ereignisse nachzeichnet. Und einem Nachwort…
Alle aktuellen BuchLink-Leseproben finden Sie
hier