Perlentaucher-Autor

Anja Seeliger

Anja Seeliger, geboren 1961 in Koblenz, hat Jura studiert. Als freie Journalistin hat sie u.a. für die taz, Financial Times, Spiegel und Vogue geschrieben. Sie ist Mitbegründerin des Perlentauchers.
Mail: redaktion@perlentaucher.de
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Rubrik: Blog - 34 Artikel - Seite 2 von 3

Wikileaks' Julian Assange verhaftet

Redaktionsblog - Im Ententeich 07.12.2010 Der Versuch in Sachen Wikileaks auf dem Laufenden zu bleiben, war heute ein echter Marathon. Hier kurz die neuesten Entwicklungen: Wikileaks-Gründer Julian Assange hat sich heute in London Scotland Yard gestellt. Inzwischen hat es eine erste Anhörung gegeben, in der die Schweden ihre Vorwürfe gegen Assange etwas präzisiert haben, berichtet der Guardian: "Assange wurde in Verbindung mit vier Beschuldigungen gesucht, darunter Vergewaltigung und Belästigung. Von Anja Seeliger

Wie tot ist das Web?

Redaktionsblog - Im Ententeich 19.08.2010 Die amerikanischen Medien haben in den letzten Jahren so viele Leichen aus den eigenen Reihen beerdigt, dass eine Zeitschrift jetzt den Spieß umdreht: "Das Web ist tot", titelt Wired und führt damit total in die Irre. Gemeint ist nämlich: Für die Medien ist das Web gestorben. Michael Wolff, als Vanity-Fair-Autor, Murdoch-Biograf und Gründer des Internetmagazins Newser mit reichlich eigener Erfahrung ausgestattet, nennt den Grund, den jeder kennt: Im offenen Web zählt nur Masse in der Größenordnung von Googlenutzern. Von Anja Seeliger

taz-Chefin brüskiert die Jüdische Gemeinde

Redaktionsblog - Im Ententeich 28.04.2010 Gestern hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war ein taz-Artikel von Iris Hefets von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", die sich geärgert hatte, dass die Historiker Norman Finkelstein ("Die Holocaustindustrie", 2001) und Ilan Pappe ("Die ethnische Säuberung Palästinas", 2007) nach Protesten von Veranstaltungen in Deutschland wieder ausgeladen worden waren. In diesem Zusammenhang behauptete Hefets eine Sakralisierung des Holocaust, die dazu benutzt werde, jede Kritik an Israel zu unterbinden: "Bei diesem Schoah-Kult handelt es sich, so muss man wohl sagen, um eine Art Re Von Anja Seeliger

Die Schlangenhüften von George Raft

Redaktionsblog - Im Ententeich 28.07.2009 Ich habe gerade Walter Satterwaiths Krimi "Miss Lizzie kehrt zurück" gelesen. Er spielt im New York der Zwanziger und eine Menge "echtes Personal" taucht auf: Lizzie Borden, Mae West, Dorothy Parker und George Raft, der 1932 in "Scarface" den melancholischsten verliebten Gangster spielen würde, den die Welt je gesehen hatte. Gangster sollte er von da an bleiben. Im Buch aber hat er einen Auftritt als Tänzer! Fred Astaire erzählt in seiner Autobiografie, Raft habe den schnellsten Charleston getanzt, den er je gesehen habe. Schnell war Raft 1965 nicht mehr. Aber sonst hatte der Siebzigjährige noch alles: Figur, Timing, Eleganz und Schlangenhüften. Ab Minute 6.42 (Einbetten war leider nicht erlaubt) Von Anja Seeliger

Nicht der Perlentaucher, die FAZ schweigt

Redaktionsblog - Im Ententeich 21.04.2009 Unter der Dachzeile "Medienkritik" und der Überschrift "Die Redaktion antwortet nicht" erklärt Nils Minkmar den Lesern der letzten Sonntags-FAZ, dass der Perlentaucher gern die Verträge der Zeitungen mit ihren Autoren kritisiert, aber selbst seine Autoren ausbeutet. Der Rest des Artikels sind lange Zitate von "branchenkundigen" Lesern, die in Kommentaren auf unserer Seite die "neokapitalistische Doppelmoral" des Perlentauchers geißeln. Von Anja Seeliger
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