Perlentaucher-Autor

Thomas Groh

Thomas Groh, geboren 1978, lebt seit 1997 in Berlin, dort Studium der Film-, Kultur-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Humboldt und Freien Universität. Seit 2001 freier Filmkritiker für zahlreiche Print- und Online-Publikationen, darunter die Filmzeitschrift Splatting Image, taz, Tagesspiegel und natürlich den Perlentaucher. Seit 2017 Redakteur bei Deutschlandfunk Kultur.
Stichwort: Französischer Film - 6 Artikel

Die Larvenartigkeit des Arthur Fleck

Im Kino 10.10.2019 Das Elend soll im Elend bleiben - Todd Phillips geht es in seinem "Joker" nicht um gekränkte Männlichkeit, sondern um gesellschaftliche Realitäten. Joaquin Phoenix erzählt das in der Titelrolle virtuos als Geschichte eines zugerichteten, sich eine Vaudeville-Eleganz erobernden Körpers. Louis-Julien Petit erzählt in "Les invisibles" von obdachlosen Frauen und Sozialarbeiterinnen, ihren Kämpfen und Widersprüchen - alles in Cinemascope. Von Nicolai Bühnemann, Thomas Groh

Die Unberührbare: Emily Atefs Romy-Schneider-Film "3 Tage in Quiberon" (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2018 Unter der Zwischenüberschrift "Das Verhör - Die zwei Gesichter einer Frau" findet man in Romy Schneiders Autobiografie jenes große Interview, das die Schauspielerin im Frühjahr 1981, ein Jahr vor ihrem Tod, dem Stern gegeben hat - während eines Kur- und Fasten-Aufenthalts in der französischen Hafenstadt Quiberon. "Die zwei Gesichter einer Frau", so lautet auch der Titel eines der letzten Schneider-Filme, Regie Dino Risi. Von Thomas Groh
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