Perlentaucher-Autor

Ekkehard Knörer

Ekkehard Knörer, geboren 1971 im Fränkischen, hat Englisch, Deutsch, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Promotion zu "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts", danach Postdoktorand am Graduiertenkolleg "Figur des Dritten" in Konstanz. Ekkehard Knörer ist Kulturwissenschaftler, Film- und DVD-Kritiker, u.a. für die taz (Kolumne "dvdesk"), war von1998 bis 2008  Herausgeber des Internet-Magazins für Film & Kritik Jump Cut, ab 2008 Redakteur bei der Filmzeitschrift Cargo. Ab 2000 war er Mitarbeiter des Perlentauchers, Autor der Krimi-Kolumne "Mord & Ratschlag" und der Film-Kolumne "Im Kino". Seit Oktober 2011 ist Ekkehard Knörer Redakteur des Merkur.
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Berlinale 9. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2005 Ein nobler Film: Gu Changweis "Kong Que" im Wettbewerb. Hundertprozent 2004: Jacques Audiards Wettbewerbsfilm "De battre mon coeur s'arrete". Nobuhiko Obayashi "Riyuu" erzählt eine komplizierte Mordgeschichte - aber nicht mit den Mitteln des Kriminalfilms. In Lee Yoon-kis "This Charming Girl" hat die Kamera ein Verhältnis mit der Protagonistin.
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Von Ekkehard Knörer, Anja Seeliger

Berlinale 7. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2005 Es zeugt sich fort in Wes Andersons "The Life Aquatic With Steve Zissou". Der Film "Lost Children" steigt in die finsterste Hölle der Gegenwart - die Welt der Kindersoldaten in Uganda. Heute Abend findet in der Berliner Böll-Stiftung eine Podiumsdiskussion zu dem Film statt. "Fateless", Lajo Koltais Verfilmung von Imre Kertesz' "Roman eines Schicksallosen", ist ein Desaster. "Yan Mo - Before the Flood" dokumentiert nüchtern den Untergang der alten Stadt Fengjie, die einem Staudamm geopfert wird. In "Tickets" begleiten Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach ihre Helden auf dem Weg nach Rom.
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Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer

Berlinale 5. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2005 Politisch ist Yash Chopras indisch-pakistanischer Liebesfilm "Veer-Zaara". Nicht politisch ist Hany Abu-Assads Wettbewerbsbeitrag "Paradise Now" über zwei Selbstmordattentäter. Schlecht politisch ist Robert Guediguians Film über Mitterrand. Eine Lichtgestalt: Julia Jentsch in Marc Rothemunds Wettbewerbsfilm "Sophie Scholl". Geniestreich einer Unbekannten - Liu Jiayin hat mit "Niu pi" einen Film über sich, ihre Eltern und die Katze gedreht. Paul Weitz zeigt im Wettbewerbsbeitrag "In Good Company" das Drama eines Teenagerbosses. Falsche Versöhnung mit der DDR findet nicht statt in Robert Thalheims "Netto". Tania Detkina erhängt in "Pakostnik" Teddybären.
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Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Anja Seeliger

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2005 13 Seen, 10 Himmel - sonst nichts sieht man in James Bennings Filmen. Opfer oder Täter? Tamara Trampe und Johann Feindt begleiten in ihrem Dokumentarfilm "Weiße Raben" Heimkehrer aus dem Tschetschenienkrieg. Verschwendet seine Schauspielerlegenden: Andre Techines Wettbewerbsbeitrag "Les temps qui changent". Ein Manifest des Unspektakulären: Raymond Depardons Dokumentarfilm über Bauern in Frankreich "Profil paysans". Und dann noch eine Sensation: die rekonstruierte Fassung von Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin".
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Von Thierry Chervel, Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer

Berlinale 2. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2005 Lu Chuans "Kekexili" erzählt vom Kampf ums Überleben. Kriminalroman, Liebesgeschichte, Politfilm: der indische Film "Amu" verflicht die Geschichte eines adoptieren Mädchens mit der Geschichte der Sikhs. Der japanische Slackerfilm "Sekari no owari" zeigt Variationen der Langeweile. Im Eröffnungsfilm "Man to Man" lernen Kristin Scott Thomas und Joseph Fiennes, dass Pygmäen Menschen sind. Der Ehrenbär geht in diesem Jahr an den koreanischen Regisseur Im Kwon-taek. Eine Auswahl-Retrospektive stellt sieben seiner Filme vor: eine Entdeckung! Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer
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