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07.08.2024 Die FAZ reist mit André Boße fröhlich durch die französische Popgeschichte. Von Sam Knight erfährt sie vom "Büro für Vorahnungen" des Psychiaters John Barker, der dort in den sechziger Jahren Übersinnliches erforschte. Die NZZ sucht in Rosemary Tonks neuem Roman nach Hinweisen auf den mysteriösen Verbleib der Autorin. Die Welt lernt mit Davide Coppos Roman "Die Welt gehört uns" vieles über den italienischen Postfaschismus. Und Dlf Kultur vertieft sich in Manu Larcenets düstere Comic-Adaption von Cormac McCarthys Roman "Die Straße".

06.08.2024 Dlf, FAZ und Dlf Kultur ziehen den Hut vor Jürgen Becker und seinem neuen Gedichtband "Nachspielzeit". Das von Charles Linsmayer herausgegebene Lesebuch der Weltliteratur befördert die FAZ geradewegs in den Leseolymp. Die FR vagabundiert dank Volker Reinhardts Biografie mit dem Philosophen Giordano Bruno durch Europa. Die SZ berauscht sich mit dem Helden aus Janko Polić Kamovs Roman "Austrocknen" am Leben.

05.08.2024 Die FAZ freut sich über neue Krimis: Einen echten Pageturner über die Entführung eines kleinen Jungen hat Chris Whitaker mit "In den Farben des Dunkels" geschrieben. Gespannt folgt sie außerdem Lisa Sandlins Privatdetektivin Delpha Wade in "Der Auftrag der Zwillinge". Die SZ erfährt aus den Erinnerungen Marek Edelmans vom sozialistischen Widerstand gegen die Nazis in Warschau. Außerdem empfiehlt sie dringend die Lektüre von Ron Leshems Buch "Feuer" über den 7. Oktober.

03.08.2024 Die taz vertieft sich in Jens Balzers Essay "After woke", der sich mit der Spaltung der Linken nach dem 7. Oktober auseinandersetzt. Mit Patrick Holzapfels Debütroman lässt sie sich auf Wiener Sitzbänken nieder und verfolgt einen Obdachlosen im Hermelinmantel. Dlf sieht in Henry Hokes Roman "Ganz wie ein Mensch" die Welt aus der Perspektive eines Pumas mit Hang zum Philosophieren. Die Welt ist verblüfft über die Aktualität von Joseph Conrads neu übersetztem Roman "Nostromo", der sich auch gut als Actionthriller verfilmen ließe. Die FAZ empfiehlt Peter Schäfers hervorragende Geschichte des aschkenasischen Judentums .

02.08.2024 Die FAZ begibt sich mit Peter Godfrey-Smith unter Wasser und denkt über die Entstehung des Geistes nach. Die SZ lernt von René Aguigah, wie James Baldwin zum Influencer wurde. Die FR reist mit dem amerikanischen Musikkritiker Joseph Horowitz und den Mahlers durch New York. Die taz staunt, wie Kerstin Wichmann in ihrem Comic aufzeigt, wie sich die Alltagsgewalt der Nazis in die Körper der Menschen einschrieb. Und der Dlf empfiehlt einen überraschend packenden SciFi-Krimi von Keanu Reeves und China Miéville.

01.08.2024 Die bedrückte FAZ liest Anna Swirszyzynskas Gedichte über den Warschauer Aufstand vor achtzig Jahren. Dlf Kultur fiebert mit der 14-jährigen Marta Kajdanowskaja mit, die in "Elektrizität und Himmelsfische" ihre Flucht vor der russischen Armee beschreibt. Die Zeit freut sich, dass endlich ein Buch über die Elbe vorliegt. Die FR besucht mit Dominika Meindl in China eine Kopie des österreichischen Touristenstädtchens Hallstadt - "Selbe Stadt, anderer Planet".

31.07.2024 Die NZZ findet Zdravka Evtimovas Kurzgeschichtenband "Maulwurfsblut" über den Kampf bulgarischer Frauen gegen das Patriarchat im besten Sinne eigenartig. Außerdem lobt sie René Aguigahs "James Baldwin"- Porträt. Die FAZ sieht sich mit Ursula Muschler in Bertolt Brechts Lebensräumen um. Die SZ hat mit Barbara Kingsolvers Roman "Demon Copperhead", der im US-amerikanischen Unterschichtenmilieu spielt, trotz aller Sozialkritik großen Spaß. Die FR freut sich über neue Ausgaben der Reihe "European Essays on Nature and Landscape".

30.07.2024 Die NZZ hofft, dass Marion Messinas atmosphärische wie kaleidoskopartige Frankreich-Dystopie "Die Entblößten" nicht Realität wird. Die FAZ fühlt sich wohl in Rainer Grießhammers Sachbuch-Fiction "Alles wird gut - nur anders" über eine Welt nach der ökologischen Revolution. André Kubiczeks "Nostalgia" fügt der DDR-Erinnerungsliteratur eine laotische Perspektive hinzu, freut sie sich außerdem. Die taz begrüßt Wytske Versteegs komplexen Flucht-Roman "Die goldene Stunde". Spannend wie einen Thriller findet Dlf Patrick Radden Keefes Buch über den Nordirland-Konflikt.

29.07.2024 Dlf Kultur rät dringend zur Entdeckung der israelischen Lyrikerin Agi Mishol. Die SZ überlegt mit Rafael Seligmann, wie man sich gegen die fünf autoritären Brandstifter der Gegenwart - Putin, Trump, Netanjahu, Xi Jinping und Erdogan - zur Wehr setzen kann. Mit Volker Ullrich zieht sie Lehren aus der Weimarer Republik. Die FAZ plädiert mit Büchern von Martin Gaedt und Guido Zander für die Vier-Tage-Woche. Als „Glanzlicht biografischer Annäherung“ würdigt die taz Thomas Medicus’ Klaus-Mann-Biografie.

27.07.2024 Die FAZ ist beeindruckt von Mario Desiatis Roman "Spatriati", der die Sehnsüchte junger Italiener nachzeichnet. Martina Hefter attestiert sie in "Hey guten Morgen, wie geht es dir?" ein spannendes Spiel mit Fragen nach Einsamkeit und Zuneigung. Dlf empfiehlt Neuerscheinungen von und über James Baldwin. Die NZZ ist beglückt von Hiromi Itos Roman "Hundeherz". Die SZ lernt von Benedict Wells, dass Texte manchmal klüger sind als diejenigen, die sie schreiben.