
03.06.2026 Die FAZ lässt sich von Heike Geißlers "Michaela Kohlhaas" zum Widerstand gegen den Alltag inspirieren. Außerdem ist sie tief beeindruckt von Gharbi M. Mustafas Memoir "Wenn Berge weinen", das poetisch-lakonisch die Geschichte des irakischen Kurden Hamko erzählt. Die Zeit ist voll des Lobes für Lilli Tollkiens Debütroman "Mit beiden Händen den Himmel stützen", der die düsteren Seiten einer linken WG im Berlin der Achtziger beleuchtet. Dlf Kultur vertieft sich in das neue Buch von Francis Fukuyama und genießt einen literarischen Snack von Philipp Schönthaler.

02.06.2026 Die SZ lauscht der Stimme von Raha Nik-Andish, dessen aus dem Iran herausgeschmuggelte "Teheran Tagebücher" ein schockierendes Zeugnis der Verbrechen der Islamischen Republik sind. Die FAZ lässt sich von Luzia Geier die Karriere von Zohran Mamdani erzählen, vermisst aber ein paar kritische Stimmen. Die FR rauscht in Petr Sestaks "Ausgebrannt" mit im wütenden Bewusstseinsstrom eines Kurierfahrers. Dlf erfährt von Frederic Schnatterer, wie Argentinien unter den Folgen von Javier Mileis Anarchokapitalismus leidet.

01.06.2026 Die FAZ blickt mit Tokuro Nukuis Thriller "Tokyo" tief in das Unbewusste der japanischen Gesellschaft. Die NZZ reist mit Tuvia Tenenbom zu israelischen Siedlern im Westjordanland. Die FR freut sich über die Figuren in Petra Morsbachs Roman "Orion", die genau so lebendig sind, wie die Wirklichkeit. Die SZ bereitet sich mit Büchern von Philipp Gassert und Klaus Brinkbäumer auf 250 Jahre Unabhängigkeit der USA vor. Die taz singt mit Henning Ahrens Gedichten ein Lob auf die Provinz als lyrischen Ort.