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08.11.2024 Der Dlf liest fasziniert Tash Aws Porträt seiner Familie, die sich durch die Auswanderung entfremdet hat. Die FAZ blickt mit dem amerikanischen Historiker Eric H. Cline gebannt auf die Völker, die die Transformationen der Spätbronzezeit bewältigen mussten. Der NZZ wird Clara Schumann in Christine Eichels Biografie nicht sympathischer. Die SZ begleitet Gabriele Tergit 1933 "Im Schnellzug nach Haifa". Dlf Kultur sucht mit "Morris" Omas ausgebüxten Hund.

07.11.2024 Die FAZ streift mit Anna Maria Stadler durch Salzburg und beobachtet fluide Identitäten. Die taz lässt sich von Dervis Hizarci erklären, wie man mit Schülern über Antisemitismus diskutiert. Die Zeit flieht mit Joachim Meyerhoff vor dem Empörungsparkinson der Berliner aufs Land. Der Dlf stemmt theologische Brocken von Kierkegaard, Stefano Levi Della Torre, Simone Weil und einem mit und über Bataille meditierenden Knut Ebeling. Dlf Kultur amüsiert sich über "Liebe, Sex und Erblichkeit" bei Tier und Mensch.

06.11.2024 Die FAZ ergründet zusammen mit Elke Brüns unser geheimnisvolles Verhältnis zu den Dingen. Im Roman "Mandel" der südkoreanischen Autorin Won-pyung Sohn sieht sie eine luzide "Anleitung zum Wiedererlernen echter Gefühle". Mit Fabio Lanz' Krimi "Ikarus" blickt die NZZ hinter die Fassade der feinen Zürcher Gesellschaft. Dlf Kultur ist gleichzeitig fasziniert und erschüttert von den Briefen der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel. Die FR lässt sich von Margarete Zimmermann kenntnisreich den Weg durch das Werk Christine de Pizans weisen.

05.11.2024 Die FAZ amüsiert sich mit Tine Melzers Roman "Do Re Mi Fa So" über einen erfolgreichen Bariton, der von einem auf den anderen Tag beschließt, nicht mehr aus seiner Badewanne auszusteigen. Vom Biologen Bernhard Kegel lernt sie, wie man "Mit Pflanzen die Welt retten" kann. Die SZ folgt Raphaëlle Reds Heldin "Adikou" auf ihrer Suche nach Zugehörigkeit, die sie von Paris nach Togo bis in die USA führt. Dlf erfährt von den Journalisten Russ Buettner und Susanne Craig, dass Donald Trump mitnichten ein Selfmade-Millionär, sondern vielmehr ein "Lucky Loser" ist.

04.11.2024 Feminismus gab es auch schon in der Steinzeit, erfährt die FAZ aus Hannelore Cayres Krimi "Finger ab". In James McBrides Roman "Himmel & Erde" spiegelt sich die ganze amerikanische Gesellschaft in einem Gemischtwarenladen wider, staunt sie außerdem. Die SZ lernt von Christian Schweppe, dass es mit der "Zeitenwende" leider nicht weit her ist. Die taz empfiehlt Olga Grjasnowas Roman "Juli, August, September". Und die FR ist begeistert von Maria Stepanovas Roman "Absprung", in dem die Heldin M. eine märchenhafte Abzweigung nach der anderen nimmt.

02.11.2024 Die FAZ liest mit Lana Lux' "Geordnete Verhältnisse" einen erschütternd realistischen Roman über eine toxische Beziehung. In Irina Rastorguevas Buch über den russichen Propaganda-Apparat sieht sie das beklemmende "Zeugnis einer Scheinwelt." Ein Polit-Epos, das sich vom vom Euphrat bis zum Rhein erstreckt, hält die FR mit dem Roman "Sankofa" des verstorbenen deutsch-türkischen Schriftstellers Dogan Akhanli in Händen. Die Welt amüsiert sich prächtig mit Joachim Meyerhoffs Roman "Man kann auch in die Höhe fallen". Und die SZ verkündet mit dem neuen "Lucky Luke" -Comic vom französischen Duo Achdé und Jul eine "Letzte Runde für die Daltons"

01.11.2024 Die FAZ staunt, wie die Historikerin Tatjana Tönsmeyer empirisch dicht und vergleichend deutsche Besatzung als gesamteuropäische Erfahrung darstellt. Die FR erkennt in Manfred Krugs Tagebüchern aus den Nullerjahren, dass dessen Kritik an Staat und Gesellschaft noch heute gilt. Der Dlf Kultur liest mit angehaltenem Atem Wang Xiabos kafkaesken Debütroman "Das goldene Zeitalter" über die Folgen der chinesischen Kulturrevolution. Mit Carlo Levi macht der Dlf Kultur eine Reise durch das zerrissene Nachrkriegsdeutschland des Jahres 1958.

31.10.2024 Die FAZ amüsiert sich mit den künstlerischen und erotischen Spielen, mit denen Andre Gide die Möglichkeiten des absoluten Romans auslotete. Die NZZ taucht mit Emmanuelle Guattari in "New York, Little Poland" ein. Die SZ lernt das ABC in "Buchstabenhausen". Die Welt lernt von Julian Voloj und Jörg Hartmann die Geschichte der Freiheitsstatue. Die Zeit liest Krimis.

30.10.2024 Die FAZ jubelt über Saskia Warzechas bewegende wie bewegte Poesie. Die taz lässt sich mit den strahlenden Bildern von Maren Aminis Comic "Ahmadjan und der Wiedehopf" gerne die Migrationsgeschichte ihres Vaters aus dem Afghanistan der 1980er Jahre erzählen. Die NZZ fragt mit Charles Lewinskys Roman "Täuschend echt", welche Bedeutung dem klassischen Schreiben in Zeiten von automatisierten Maschinenausgaben noch zukommt. Dlf sucht mit Maddalena Vaglio Tanet die Waldeinsamkeit.

29.10.2024 Die FAZ schwelgt in Iwa Pesuaschwilis Roman "Müllschlucker" über einen Haufen armenischer Glücksritter im Tiflis des Jahres 2017. Von Björn Gottstein lässt sie sich durch die Geschichte der Neuen Musik führen. Für die SZ erweist sich Frank Schätzing mit seinem neuen Buch "Helden" als ein Verrückter im besten Sinne. Die NZZ taucht mit Amor Towles' kleinem Roman "Eve" ein in das Hollywood der späten 1930er. Dlf Kultur ergründet mit Hubert Wolf "Die geheimen Archive des Vatikan".