8035 Bücherschauen - Seite 51 von 804

17.10.2024 Die beeindruckte FAZ liest von Flüssen und dem Krieg in den Gedichten des bosnischen Lyrikers Faruc Sehic. Die SZ lässt sich von Florian Klenk und Christian Reiter "Über Leben und Tod" in der Gerichtsmedizin aufklären. Der Dlf empfiehlt die gruselig-fantastischen Erzählungen der schwedischen Autorin Karin Tidbeck. Von Tanja Tönsmeyer lässt er sich das Leben "Unter deutscher Besatzung" während des Zweiten Weltkriegs erklären. Angst bekommt Dlf Kultur bei der Lektüre des Buchs "Elon Musk und die Zerstörung von Twitter", das die amerikanischen Tech-Journalisten Kate Conger und Ryan Mac recherchiert haben.

16.10.2024 Die FAZ lobt Francesca Melandris Roman "Kalte Füße" auch als hellsichtige Kritik an der heutigen Linken. Die SZ schwärmt von Giulia Caminitos Roman über das Leben italienischer Kolonialheeren in Eritrea und lobt ebenso Igiaba Scegos Erzählung "Kassandra in Mogadischu". Die Welt taucht neugierig in die Erinnerungen von Lisa Marie Presley, der Tochter des King, ein.

15.10.2024 Die SZ verneigt sich vor Richard Powers' Roman "Das große Spiel", dessen heimlicher Star die Tiefsee ist. Die FAZ freut sich über den ästhetischen Mut von Paul Watermanns Erzählexperiment "Moskovian Kinder". Die taz empfiehlt Nona Fernandez' Roman "Twilight Zone" über die Schrecken der Pinochet-Diktatur. Die NZZ blickt mit Franz-Stefan Gady bang in die Zukunft eines von Kriegen geprägten Jahrhunderts. Und Dlf geht mit den Figuren aus Sven Pfizenmaiers Roman "Schwätzer" auf Meteoritensuche.

14.10.2024 Die NZZ bekommt in Eva Illouz' Buch "Explosive Moderne" eine "Großanalyse der Gefühle" geboten. Die SZ hat viel Freude daran, wie Gian Marco Griffi in "Die Eisenbahnen Mexikos" das Verhältnis der kleinen Leute zur großen Geschichte erzählt. Mit Anne Applebaum begibt sie sich in den Widerstand gegen "Die Achse der Autokraten". Die FAZ lernt von den skurillen Statistiken von Jean-Philippe Ili und Hans Christian Müller, wie viele Ratten es in Berlin gibt und welche Kitas dort vor sechs Uhr öffnen.

12.10.2024 Kaum zu bewältigende Fülle des Literaturherbstes! Die
SZ begibt sich mit
Melania G. Mazzucco auf die Spur der
Plautilla Bricci, einer vergessenen Architektin im Rom des 17. Jahrhunderts. Die
FAZ wiegt sich im sanften Zynismus
Leonard Cohens. Die
taz fragt mit
Bruno Chaouat "Ist Theorie gut für die Juden?". Und dann sind da die
Literaturbeilagen, die wir anfangen abzuarbeiten (
erste Notizen hier: die
FAS feiert
Cemile Sahins neuen Roman "Kommando Ajax".
Welt und
FAS sind sich uneins über
Andreas Reckwitz' "Verlust ".

11.10.2024 Die FAZ lernt Sergej Rachmaninoff in einem Gesprächsband als Träumer und Idealisten kennen. Die SZ schaut mit Markus Thielemann hinter die beklemmende Fassade eines romantischen Schäferidylls. Die FR blickt ohne Illusionen auf die Zukunft in Nahost mit dem neuaufgelegten Band von Muriel Asseburg und Jan Busse. Die NZZ liest bewegt die von Tochter Riley Keough vollendeten Memoiren der Lisa Marie Presley. Als filigrane Komposition der Stille empfiehlt der Dlf Kultur Quynh Trans autofiktionalen Roman über das Aufwachsen im finnlandschwedischen Jakobstad.

10.10.2024 Die gebannte
FAZ begleitet mit
Maylis de Kerangal eine reiche Französin und einen jungen russischen Soldaten, der desertieren will, auf einer Fahrt in der
transsibirischen Eisenbahn. Die
FR amüsiert sich mit Gedichten von
Sibylle Berg. Die
SZ begibt sich mit
Eva Illouz' "Explosive Moderne" auf eine faszinierende Reise in unsere
modernen Gefühlswelten. Der
Dlf lernt von
Myriam Lacroix "Die unendlichen Möglichkeiten der Liebe". Der Aufmacher der
Zeit-
Literaturbeilage ist
Phillip B.
Williams' magischem Roman "Ours" über eine nur von Schwarzen bewohnte Stadt gewidmet. Alle Notizen zur
Zeit-Beilage
finden Sie hier.

09.10.2024 Die FAZ schwelgt in Sue Goyettes "Ozean"-Gedichten, die den Kapitalismus mit poetischen Mitteln kritisieren. Mit Hilfe von Samira Akbarians Band "Recht brechen" übt sie zivilen Ungehorsam. Die FR nimmt mit Behzad Karim Khanis Roman "Als wir Schwäne waren" nicht die Außenseiter in den Blick, sondern jene, die ausschließen. Die NZZ sucht mit Mariann Bühler einen Ausweg aus dem falschen Leben. Die SZ lobt Martina Hefters Roman "Hey, guten Morgen, wie geht es dir?" als humorvolle Geschichte zweier Überlebenskünstler.

08.10.2024 Die SZ schwärmt von Kate Zambrenos literarischem Tagebuch "Drift", in dem die Autorin sowohl über ihre Menstruation als auch über Rainer Marie Rilke nachdenkt. Die FR ist tief beeindruckt von den Erinnerungen Rachel Jedinaks, die als Kind die größte Massenverhaftung von Juden in Paris miterlebte. Die NZZ empfiehlt Jaroslaw Hryzaks Geschichte der Ukraine. Dlf Kultur begleitet Francois-Henri Deserable in den Iran und macht dort überraschende Begegnungen.

07.10.2024 Die FAZ folgt Davide Longos Ermittlerduo Bramard und Arcadipane in ein winziges Nest im Piemont, um den Tod eines Filmproduzenten aufzuklären. Die FR freut sich über feinsinnigen Feminismus in Isabelle Lehns Roman "Die Spielerin". Die NZZ macht es sich mit Millay Hyatt im Nachtzug bequem. Außerdem findet sie Geborgenheit in Sally Rooneys Millenial-Roman "Intermezzo". Die SZ ist gleichzeitig belustigt und nachdenklich, wenn Benjamin Fredrich untersucht, warum Abgeordnete in Parlamenten immer häufiger mit Fäusten aufeinander losgehen.