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05.01.2024 Die SZ bewundert in einem Bildband, wie Basilius Besler in seinen Kupferstichen Blumen Persönlichkeit verlieh. Mit Ansgar Mohnkern philosophiert sie über Fußball. Zum Goldstandard erklärt die FAZ Karin Meesmanns Biografie des Komponisten Pal Abraham. Die FR lässt sich in Nathan Hills satirischem Eheroman "Wellness" tödliche Unwahrheiten auftischen. Der Dlf denkt mit Cesar Aira über Weltflucht in der Literatur nach.

04.01.2024 Der Dlf lernt mit der Sachbuchautorin Kate Summerscale den Unterschied zwischen Phobie und Manie und vor allem zwischen Erythrophobie und Arithomanie kennen. Die Zeit staunt über die freudianischen Absurditäten in Zeruya Shalevs neu übersetztem Debütroman "Nicht ich". Claus Leggewie wird auch nach Lektüre von Friedrich Lengers "Der Preis der Welt", einer Globalgeschichte des Kapitalismus, mit letzterem nicht froh.

03.01.2024 Die FAZ blickt mit Dagmar Herzog auf den Wandel der Psychoanalyse seit dem Zweiten Weltkrieg. Bora Chung lehrt ihr derweil mit Geschichten von sich selbst vermehrenden Hasen das Fürchten. Bewegt und beeindruckt liest die SZ, wie Daniel Gerzenberg in seinen unter dem Titel "Wiedergutmachungsjude" erschienenen Gedichten von Heilung nach einem Missbrauch erzählt. Und der Dlf lotet in neuen Gedichten von Uljana Wolf das Thema "Mutterschaft" aus und liest in Erzählungen von Natascha Wodin vom Versuch, ein bürgerliches Leben zu führen.

02.01.2024 Die FR schaut mit Klaus Siblewskis Biografie zurück auf das Leben von Peter Härtling, der im Schreiben zu sich selbst fand. Spannend wie einen Kriminalroman findet die Welt Giovanni Catellis Recherche über den Tod Albert Camus, dessen Unfall vielleicht gar keiner war. Die FAZ durchstreift in Joe Wilkins Roman "Der Stein fällt, wenn ich sterbe" die Berge und Wälder im Osten Montanas. Außerdem empfiehlt sie Doug Johnstones schwarzhumorigen Detektivroman "Eingefroren". Die SZ erfreut sich an den Lebensschilderungen des Juristen Karl Loewenstein und lässt dabei ein ganzes Jahrhundert Revue passieren.

30.12.2023 Die FAZ verliert sich gerne in den Aufzeichnungen des DDR-Dissidenten Lutz Rathenow, dem es gelang, die Systemwächter zu schikanieren - und nicht andersherum. Die FR ist gefesselt vom zweiten Teil der Amadoka-Trilogie, in dem Sofia Andruchowytsch die Erinnerungen von drei Schwestern an den Holocaust im ukrainischen Butschatsch auffächert. Die taz findet die Begegnungen von Trauernden, die Marlen Pelny in ihrem Roman "Warum wir noch hier sind" schildert, so traurig wie tröstlich. Dlf Kultur ist berührt von Niviaq Korneliussens Roman "Das Tal der Blumen" über eine junge Liebe in Grönland. Und nun wünscht der Perlentaucher allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2024!

29.12.2023 Die FAZ folgt Alexander Bartl in „Der elektrische Traum“ von der Entdeckung der Glühbirne bis hin zu den Umtrieben der Gaslobby. Die SZ erkennt dank Anja Stefan die angeborene Lust an Reimen. Außerdem streift sie mit David Blum durch Kollektorgänge unter Plattenbauten. Die Welt erfährt von Dieter Lamping, was Kafka und Dora Diamant in Berlin trieben. Der Dlf lauscht der unmelodischen Melodie von John Banvilles „Singularitäten“ und erfährt durch Charles Lewinsky von Goethes Verdauungsproblemen.

28.12.2023 Dlf Kultur lässt sich von Balzac erklären, wie schön - und gefährlich - ein Rausch ist. Die FAZ lässt sich von zehn Autoren Schnitzlers "Reigen" weitererzählen. Der amüsierte Dlf zählt mit Eliot Weinberger die Engel. Die FR liest pantheistische Gedichte von Mary Oliver.

27.12.2023 Die FAZ erlebt mit Justyna Bednarek "Neue Socken-Abenteuer", geht mit Igel Jefferson auf die Suche nach einer verschwundenen Häsin und singt Mutlieder mit Wolf Erlbruch und Arne Rautenberg. Die FR begibt sich mit Hans Thill auf einen Roadtrip durch "Neue Dörfer". Die SZ bereist mit Sören Urbanskys "Steppengras und Stacheldraht" den Fluss Argun an der russisch-chinesischen Grenze.

23.12.2023 Die SZ blickt mit Luca Kieser ins Wasser und begutachtet den Süßen, den Blendenden und den Bisschen-Schüchternen - alle vereint in einem Oktopus. Die taz ist hin und weg von Chloe Cruchaudets meisterhafter Graphic Novel "Céleste - 'Gewiss, Monsieur Proust'". Die FAZ lernt "Kochen wie Armen" mit Huguette Couffignal und Dlf Kultur "indigen kochen" mit dem Sioux-Chef Sean Sherman. FAS und Dlf freuen sich, dass Marlen Haushofer mit einer Gesamtausgabe gewürdigt wird. Und der Perlentaucher wünscht all seinen Lesern ein frohes Fest!

22.12.2023 Die FAZ entdeckt in Jaroslav Rudis’ Weihnachtsgeschichte nicht zuletzt eine Liebeserklärung an das alte, ewige Prag. Mit Johannes Saltzwedel blickt sie in Werthers Welt und öffnet eine ganze Informationswundertüte. Die FR packt mit Julian Heißler brennende Themen der amerikanischen Gesellschaft an. Bewegt liest die taz Gerd Steffens’ „Lebensversuch mit Demenz“. Der Dlf folgt mit Janet Hobhouse drei Furien auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Und Dlf Kultur rollt mit Giovanni Catelli noch einmal Albert Camus’ rätselhaften Todesfall neu auf.