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16.10.2026

15.10.2026 Die Zeit denkt mit Michel Foucault über Hermaphroditen nach, die taz liest Martin Saars und Frieder Vogelmanns Gedanken zur Aktualität Foucaults. Mutig und großartig findet die SZ, wie Thomas von Steinaecker zwei Schwestern, von denen die eine geistig behindert ist, ins Jahr 2037 begleitet. Eine wahre Entdeckung macht Dlf Kultur mit Rene Karabashs Roman „Die Bleibende“, der von Schwurjungfrauen in Albanien erzählt. Außerdem lernt Dlf Kultur von Gavin Pretor-Pinney, dass die Tropfen einer Kumuluswolke so viel wie achtzig Elefanten wiegen.

14.10.2026 Die FAZ debattiert mit Jacob Eder über die "Staatsräson". Die FR ist nicht richtig überzeugt von Juli Zehs "Pony Show". Dlf blickt mit Tatiana Țîbuleacs Heldin von einem Leben als Putzfrau auf eine glorreiche Vergangenheit in Moldawien zurück. Außerdem schnackt er mit Christine Wunnicke im Papageien-Sprech. Dlf Kultur findet bei Helga Schubert Trost in der Trauer.

13.10.2026 Die FAZ schwelgt in den schmachtenden Briefen der Malerin Baladine Klossowska an Rainer Maria Rilke. Von Rolf Steininger lässt sie sich erklären, wie man Kriege beendet. Die NZZ ist hingerissen von Valeria Gordeevs wildem Abenteuer zwischen Russland und Berlin. Die taz spendet Judith Pietrecks Kulturgeschichte des Klatschens Beifall.

12.10.2026 Die FAZ erfährt von Miriam Davoudvandi in "filmreifer" Manier, wie es ist, in Armut aufzuwachsen. Die SZ macht sich mit Klaus Schichte, Hendrik Simon und Johannes Varwick Gedanken über Krieg und Frieden. Die NZZ sieht mit Maxim Biller eine neue Welle des Antisemitismus hereinbrechen. Die Welt lässt sich von Benjamin Moser nicht vom Anti-Zionismus überzeugen.

10.10.2026 Überwältigt reist die FR mit Christian Grataloups neustem "historischem Atlas" durchs Weltall. Bewegt und amüsiert liest die FAS, wenn Natalie Amiri, Minu Barati, Shila Behjat und Düzen Tekkal von ihren Vätern erzählen. Die FAZ vertieft sich indes in Michel Foucaults Überlegungen zu "Hermaphroditen". Die SZ vergnügt sich mit Moritz von Uslars supersensitiven Meldungen aus dem Fichtenwald. Die taz bewundert, wie zart Lucie Faulerova vom vernichtenden Schmerz nach dem Suizid einer jungen Frau erzählt. Und Dlf Kultur begibt sich mit Jaroslav Rudiš auf einen abgefahrenen Roadtrip durch die Friedhofslandschaft Europas.

09.10.2026 Exzellent und schonungslos findet die FAZ die Augstein-Biografie der ehemaligen Spiegel-Mitarbeiter Martin Doerry und Hauke Janssen. Die FR freut sich, auch die Grüffelo-Oma kennenzulernen. Die NZZ lässt sich von Julia Trachsels Graphic Novel "Alles in allem" mitnehmen, die die Folgen eines Verkehrsunfalls verarbeitet. Der Dlf liest zwei Bücher über USA-Interventionen in Lateinamerika. Außerdem empfiehlt sie die Porträts von israelischen Aktivisten und Akademikern, Politikern, Siedlern und Säkularen der Journalistin Ruth Margalit zum besseren Verständnis Israels.

08.10.2026 Die Zeit entdeckt die surrealen Erzählungen der berühmten finnischen Poetin Eeva-Liisa Manner. SZ und Dlf reisen mit Lutz Seilers neuem Roman auf den verschlungenen Wegen einer Schamanin in die kasachische Steppe. Die NZZ sucht mit Volker Weiß und Jens Balzer nach Erlösung. Die FR blickt mit Franz Walter zurück auf das Leben des Journalisten Joachim Fest, einen konservativen Humanisten.

07.10.2026 Die FAZ erlebt Wolf Biermann in seinen Tagebüchern und Gedichten als ewigen Dissidenten voller Kummer, Witz und Wut. Die FR blickt mit Annette Mingels in das Innere eines silbernen Zelts, das in einer kleinstädtischen Villengegend auftaucht. Die Welt vertieft sich in H.G. Adlers Studie "Der verwaltete Mensch" über die Shoah. Dlf bekommt bei Franz-Maria Sonner einen unterhaltsamen Einblick in die Gedankenwelt Gottfried Wilhelm Leibniz'. Dlf Kultur verfolgt mit Jill Lepore den Siegeszug der Maschinen.

06.10.2026 Die FAZ lässt sich von Stefan Rinke die Geschichte der amerikanischen Interventionen in Lateinamerika erzählen. Die NZZ vertieft sich beeindruckt in die Autobiografie der iranischen Frauenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi. Die SZ empfiehlt den Lebensbericht einer anderen mutigen Frau: Rosa Parks. Die taz freut sich über Hendrik Bolz' Roman "Aus Ruinen", ein Generationenpsychogramm der Millenials.