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25.10.2021 Die FAZ verschlingt Ursula Poznanskis neuen Roman "Shelter", in dem eine studentische Clique Opfer ihrer eigenen Verschöwrungstheorie wird. Verzaubert ist sie von Anita Kreituses Version der japanischen Fabel vom Jungen, der Katzen malte. Die SZ lässt sich von Tim Marshall "Die Macht der Geographie" fürs 21. Jahrhundert erklären. Und der Dlf verzweifelt freudig an Laszlo Krasnahorkais Roman "Herrscht 07769", der ohne Punkt, Psychologie, Moral, Charaktere oder Handlung auskommt.

23.10.2021 Die FR ist wieder Erwarten begeistert von Hillary Rodham Clintons und Louise Pennys Politthriller "State of Terror". Die taz amüsiert sich mit Goethes schlechtesten Gedichten und empfiehlt Paco Rocas Graphic Novel "Rückkehr nach Eden", die sich mit der Franco-Diktatur auseinandersetzt. Die FAZ ordnet Tiere mit David Bainbridge und begibt sich widerstrebend, aber fasziniert in die hässliche Welt des Antonio Lobo Antunes.

22.10.2021 Die FAZ reist mit Tonio Hölscher zum Grabbildnis des "Tauchers von Paestum" und lernt die Lebenswelt junger griechischer Aristokraten kennen. Von Michaela Karl lässt sie sich zu Tanz und Champagner mit Isadora Duncan einladen. Die NZZ lotet mit Eva Illouz und Dana Kaplan neoliberales erotisches Kapital aus. Die SZ begibt sich mit Veronica Cossanelli auf eine Abenteuerreise durchs Schnergenland. Dlf Kultur spürt die allgegenwärtige Angst, wenn ihr Bei Dao von einer Jugend in Peking erzählt.

21.10.2021 Die FAZ arbeitet sich durch einen Band über die Begutachtungspraxis im Leseland DDR. Die SZ liest beklommen die Kindheitserinnerungen des Lyrikers Bei Dao in Maos China. Dlf Kultur lernt von Carlo Rovelli, dass man auch als Laie gut über Probleme der Quantenphysik nachdenken kann. Die FR sieht sieht die Verfilmung von Ferdinand Schmalz' Debütroman "Mein Lieblingstier heißt Winter" schon vor sich: Mit Josef Hader in der Hauptrolle, versteht sich.

20.10.2021 Dlf liest einen Brief David Chariandys an seine Tochter, der darin seine Identität als migrationserfahrener Mensch mit afrikanischen Wurzeln in Kanada reflektiert. Die SZ erkundet mit Erzählungen von Clemens Meyer die menschliche Psyche. Dlf Kultur empfiehlt wärmstens Uwe M. Schneedes Biografie der Malerin Paula Modersohn-Becker. Die FAZ entdeckt den Ursprung von Nicaraguas Gewalt in Sergio Ramirez' biblischem Roman "Sara".

19.10.2021 Mit angehaltenem Atem liest Jürgen Osterhammel in der FAZ Daniel Headricks Umweltgeschichte "Macht euch die Erde Untertan", die zehntausend Jahre Dummheit zu einer recht düsteren Anthropologie vereint. Als Manifest für den Erhalt von Bibliotheken und Archiven liest der Dlf Richard Ovendens "Bedrohte Bücher".Der DlfKultur bekommt das erbarmungslose Klima des Kolonialismus in Anna Kavans Burma-Roman "Wer bist du?" zu spüren. Und die SZ greift mit einem melancholischen Seufzer zu John Le Carrés posthumen Spionageroman "Siverview" .

18.10.2021 Die FAZ berauscht sich an der Nüchternheit, mit der Werner Herzog seinen Roman "Das Dämmern der Welt liest". Als einen von Elif Shafaks bisher schönsten Romanen preist die NZZ die zyprische Liebesgeschichte "Das Flüstern der Feigenbäume". Gefesselt verfolgt die SZ, wie Tim Weiners in "Macht und Wahn" vom Kalten Krieg zwischen Russland und den USA erzählt. Der DlfKultur erfährt mit Erleichterung von Mehmet Daimagüler und Ernst von Münchhausen, dass der Umgang der deutschen Justiz mit alten und neuen Nazis etwas entschiedener wird.

16.10.2021 Die Welt erkennt eine neue Schattierung Simone de Beauvoirs in ihrem bislang unveröffentlichten autofiktionalen Roman "Die Unzertrennlichen". Die SZ stöbert im Fotoband von Chas Gerretsen, der den Filmdreh von Coppolas "Apocalypse Now" dokumentierte. Großes Lob auch für Edgar Selges Roman "Hast du uns endlich gefunden". Die FAZ vertieft sich in Voltaires fünf Katechismen "Gegen den Herrschaftsanspruch der Religionen" und begleitet mit Maria Jose Ferradas "Kramp" Vater und Tochter auf einem heiteren Road-Trip durch Pinochets Chile.

15.10.2021 Dlf und Dlf Kultur freuen sich über einen frühen Roberto Bolano: Ein schwungvolle Mischung aus Thriller, Gaunerkomödie und Milieustudie, lobt Dlf Kultur. Die SZ macht mit Richard Russo eine charmante Zeitreise in eine Campus-Realität von 1997. Die FAZ versucht mit Armin Nassehi zu analysieren, welche sozialen Strukturen der Lösung gesamtgesellschaftlicher Krisen im Weg stehen. Und die taz blickt mit Marina Schwarz in die Untiefen der Popmusik.

14.10.2021 Die
Zeit ist heute mit ihrer
Literaturbeilage erschienen, der Aufmacher ist
Emine Sevgi Özdamar gewidmet und ihrem kolossalen autobiografischen Prosagemälde "Ein von Schatten begrenzter Raum". Außerdem in der Bücherschau: Die
FR liest hoch beeindruckt, wie
Ugur Sahin und
Özlem Türeci ihren
Biontech-Impfstoff fanden. Die
SZ sieht in
Martina Hefters Gedichten
Göttinnen und Fabelwesen ihr (Un-)Wesen treiben.
Dlf Kultur lässt sich von
Gaspard Koenigs Überlegungen zum
Ende des Individuums anregen.