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24.02.2021 Die FAZ kämpft mit Josef Albers in Charles Darwents Biografie für die Bauhaus-Idee und gegen unliebsame Kollegen. Mit T.C. Boyles Affen Sam erschafft sie ein Monster. Die SZ steigt in gleich drei neuen Werkausgaben auf die ungezähmten Pferde der Barockdichterin Sibylla Schwarz. Die FR erinnert sich mit Felicitas Hoppe in „Fieber 17“ an Kindheitstage. Die taz entdeckt auf den Fotos von Brigitte Tast Urszenen der 68er. Und der Dlf setzt mit Marica Bodrozic zu hoffnungsvollen Gedankenreisen im Lockdown an.

23.02.2021 Die FAZ empfiehlt die Reflexionen des Journalisten Stanislaw Assejew aus dem Krieg in der Ostukraine. Der DlfKultur ficht mit Stefano Mancuso für "Die Pflanzen und ihre Rechte". Die taz lässt sich durch Sharon Dodua Otoos Erzählreigen "Adas Raum" treiben. Die FR folgt Amanda Cross durchs New York der sechziger Jahre. Und der Dlf erschauert mit Mary Shelleys Roman "Der letzte Mensch" vor dem von der Pest eingeleiteten Weltenende.

22.02.2021 Die FAZ ruft mit Katja Spitzer und Sasa Stanisic "Hey, hey, hey, Taxi!" und lässt sich von Neugier und Freundlichkeit antreiben. Bezaubert ist sie auch von Sabine Rufenders Geschichte "Der Wal im Garten". Die SZ schwelgt hingerissen mit Harald Haarmann in Reichtum und Vielfalt der Sprachen. Und die NZZ hält T.C. Boyles Schimpansen-Roman "Sprich mit mir" für einen seiner besten. Und der Dlf betrachtet trauernd Tomas Wüthrichs Fotoband "Hof Nr. 4233" über das Bauernsterben in der Schweiz.

20.02.2021 "Geradezu furchterregend ehrlich" findet die taz Tore Ditlevsens endlich ins Deutsche übersetzte Erinnerungen. Die FAZ bleibt mit Dieter Kosslick "Auf dem Teppich" und lässt sich von Malu Halasa erzählen, wie es einem Schweinemetzger in Jordanien ergeht. Die FR begibt sich mit Ally Klein in den Bauch des Wals.Die Welt verschwindet mit Patrick Modiano im Paris der Sechziger.

19.02.2021 Die FAZ lauscht Mozart mit Stephan Mösch und sieht mit Jay H. Gellers Geschichte der Scholems ein neues Werk im Kanon der Forschungsliteratur zur neueren deutsch-jüdischen Geschichte. Die SZ schaut mit Jürgen Brokoff zurück auf Literaturstreitigkeiten in der DDR und in der BRD. Die taz lernt in Frank Uekötters wendungsreicher Umweltgeschichte, wie sich Aircondition auf unsere Körper auswirkt. Dlf Kultur sammelt in Thomas Kunsts "Zandschower Klinken" Dada-Splitter und lernt von Jenny Odell, einfach mal nichts zu tun.

18.02.2021 Die FAZ entdeckt in Paul Austers Essayband "Mit Fremden sprechen" das Ideal eines homme de lettres. Die Zeit amüsiert sich fast gegen ihren Willen mit Hengameh Yaghoobifarahs "Ministerium der Träume". Ähnlich geht es der SZ mit Mithu M. Sanyals raffiniertem Roman "Identitti". Dlf Kultur erfreut sich an der spielerischen Kurzprosa von Denis Osokin. FR und Dlf empfehlen Alaa al-Aswanis bitteren Roman "Die Republik der Träumer".

17.02.2021 Die FAZ amüsiert sich mit Olaf Arndts "Unterdeutschland" im Berliner Agentenmilieu des Jahres 2022. Die FR blickt sinnend auf auf Zaunpfähle, Heuboden und Kühe, während sie einem Jungen beim Aufwachsen im "Big Sky Country" zusieht. Dlf betrachtet die menschliche Mechanik, die Simone Weil vor ihr ausbreitet. Die SZ erkennt mit Cho Nam-Joos Roman "Kim Jiyoung, geboren 1982", wie schwierig gesellschaftlicher Wandel ist. Ein beglückter Dlf Kultur findet bei Johann Jakob Spreng eine "Unerhörte Auswahl vergessener Wortschönheiten".

16.02.2021 FR, NZZ und DlfKultur feier den neuen Roman von Patrick Modiano, der sie wie immer höchst elegant durch das Labyrinth der Erinnerung führt. FAZ und Dlf blicken mit Ivo Andric in den Abgrund der Schlaflosigkeit. Die FAZ verspricht auch enormen Erkenntnisgewinn mit Edi Zollingers Kunstbetrachtungen "Herkules am Spinnrad". Die SZ genießt das pure Leben in Callan Winks Montana-Roman "Big Sky Country".

15.02.2021 Völlig überwältigt ist die taz von Thomas Kunsts in jeder Hinsricht radikalem Roman "Zandschower Klinken". Als tollen Essay über Pop als Kunst und Ware feiert die SZ Chilly Gonzalez' Buch über "Enya". Erschüttert oder begeistert ist sie auch von Norbert Gstreins Roman "Der zweite Jakob". Die FR bangt mit einem Edinburgher Outcast in Doug Johnsons "Der Bruch". Der DlfKultur liest mit Interesse Per Molanders Schrift "Condorcets Irrtum". Und die FAZ blickt mit dem Ökologen Karsten Reise ganz neu auf die Küstenlandschaft.

13.02.2021 Ganz schwindlig wird dem DlfKultur beim Lesen von Mithu M. Sanyals schrillen Selbstermächtigungsroman "Identitti". Vergnügt lesen FAZ und SZ Bernardine Evaristos "Mädchen, Frau etc.", aber Achtung: Der Roman ist nicht woke. Liebend gern überlässt sich die SZ auch mit Felicitas Hoppes dem "Fieber 17". Die Welt feiert Norbert Gstrein tiefgründigen Roman "Der zweite Jakob". Hengameh Yaghoobifarahs Antira-Roman "Ministerium der Träume" verortete sie dagegen zwischen Ansage und Akademismus.